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Studie: Aus weißen Tassen schmeckt es nicht

Aus weißen Tassen schmeckt es nicht

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Studie: Aus weißen Tassen schmeckt es nicht. Aus weißen Tassen schmeckt es nicht. (Quelle: Archiv)

Aus weißen Tassen schmeckt es nicht. (Quelle: Archiv)

Die Farbe der Tasse spielt eine bedeutende Rolle für den Geschmack. Das ist das Ergebnis einer Studie von spanischen und britischen Wissenschaftlern. Sie fanden heraus, dass heiße Schokolade aus weißen Tassen nicht so gut schmeckt wie aus Tassen mit anderen Farben. Zwei Farben hingegen sorgen für ein besonderes Genuss-Erlebnis.

Aus orangefarbenen Bechern schmeckt es am besten

Die Forscher der Polytechnic University of Valencia und der University of Oxford servierten rund 60 Probanden heiße Schokolade in vier verschiedenfarbigen Tassen: in weißen, roten, orangen und creme-farbenen. Die Testpersonen sollten das Getränk in Bezug auf Süße, Schokoladen-Aroma und Genusswert beurteilen. Trotz des gleichen Inhalts bewerteten die Tester den Geschmack je nach Farbe der Tasse unterschiedlich: Die heiße Schokolade in den orange- und creme-farbenen Tassen schmeckte am besten. Der Verlierer im Geschmackstest war die neutrale weiße Tasse. Die Studie wurde im Fachblatt "Journal of Sensory Studies" veröffentlicht.

Rote Bonbons schmecken süßer

Schon vergangene Untersuchungen hätten gezeigt, dass Farben einen Einfluss auf den Geschmackssinn haben, erläutert die Psychologin Susanne Hackl-Grümm des Psychotechnischen Instituts in Wien im Gespräch mit pressetext. In der Vergangenheit dienten Farben dazu, die Überlebenswahrscheinlichkeit der Menschen zu erhöhen. So lernte der Mensch früher beispielsweise, dass grüne Früchte in der Natur entweder giftig sind oder zu Bauchschmerzen führen können. "Rote Bonbons werden immer süßer empfunden als grüne, obwohl sie den gleichen Inhalt haben", sagt die Expertin.

Rot treibt den Blutdruck in die Höhe

Farben beeinflussen auch andere Bereiche des alltäglichen Lebens. "Durch rote Farbe wird beispielsweise der Blutdruck und der Stresspegel erhöht. Das kommt daher, dass sie früher mit Blut oder Feuer in Verbindung gebracht wurde und eine gefährliche Situation darstellen kann", so die Fachfrau gegenüber Pressetext. Die Farbe Blau sorge hingegen dafür, dass der Körper sich wieder beruhige und ermüde. Schwarze Räume wiederum würden oftmals mit Angst in Verbindung gebracht.

Der Mensch hat das Gefühl, nichts sehen und sich nicht orientieren zu können. "Menschen, die sich Wände schwarz ausmalen lassen, sind auch häufig Selbstmord-gefährdet. In der Mode dagegen gilt die dunkle Farbe als schick und schlank-machend", erklärt die Psychologin. Demnach hätten Farben nicht nur Einfluss auf den menschlichen Körper, sondern wirken sich auch bewusst oder unbewusst auf die Seele und Stimmung aus.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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