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EM 2016: Live-Fußball im Internet - das ist alles legal


Fußball im Internet: Nicht alle Angebote sind legal

CM

Aktualisiert am 12.06.2016Lesedauer: 2 Min.
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Während der EM fiebern wieder Millionen Menschen mit Ihren Teams mit. Ob im Stadion oder vor dem Bildschirm. Doch statt im Free-TV schauen immer mehr Fußballfans die Spiele im Internet. Viele von ihnen fragen sich, ob solche Übertragungen per Live-Stream überhaupt legal sind. Wir bringen Licht ins Dunkle und verraten, wie Sie die Europameisterschaft im Internet verfolgen können.

Fußball legal im Internet schauen

Die Spiele der Europameisterschaft sind nicht nur im TV frei empfangbar, sondern auch über Internet-Strams. Zur EM haben sich die ARD und das ZDF die Rechte gesichert. Das Paket kostete laut "Spiegel Online" knapp 160 Millionen Euro. Für die EM 2012 in Polen und der Ukraine waren nur ungefähr 120 Millionen Euro fällig. Allerdings kauften die beiden öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten diesmal 51 statt 31 Spiele.

Wer es somit nicht rechtzeitig vor den Fernseher schafft, kann den Streaming-Dienst von ARD und ZDF nutzen. Über die jeweiligen Mediatheken werden die Spiele legal und kostenlos übertragen. Neben den beiden staatlichen Sendern ersteigerte der private Sender SAT1 ebenfalls die Rechte für sechs Vorrundenspiele. Der Münchener Sender einigte sich mit ARD und ZDF auf eine Sublizenzierung und überträgt die parallel statt findenden Matches am 3. Gruppenspieltag. Fans können ebenfalls über die Website das Spiel legal und kostenlos streamen.

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Rechtliche Grauzonen bei Fußball-Streams

Komplizierter wird es dagegen, wenn Sie keine offizielle Quelle zur Übertragung nutzen. Hier muss zwischen einem klassischen Live-Stream und sogenannten Peer-to-Peer (P2P) Diensten unterschieden werden.

Bei dem klassischen Live-Stream werden die Datenpakete des Spiels zwar auf dem PC gespeichert. Allerdings sind dies keine dauerhaften, sondern nur temporäre Dateien. Deswegen findet Rechtsanwalt Christian Solmecke von der Kanzlei Wilde Beiger Solmecke: "Das Anschauen selbst ist dann überhaupt nicht mehr als urheberrechtliche Nutzung zu werten und deshalb legal." Jedoch betont Solmecke, dass "User aber in einer rechtlich unsicheren Grauzone handeln". Der Grund ist, es gibt noch keine eindeutige Gerichtsentscheidung.

Finger weg von p2p-Diensten

Deutlich klarer liegt der Fall, wenn Fußballspiele über eine sogenannte p2p-Software live geschaut werden. Wie das Fachmagazin "Chip" auf seiner Website mitteilt, wird von der Nutzung solcher Dienste dringend abgeraten. Zu den gängigen, illegalen Angeboten gehören beispielsweise SopCast, TV Ants und der TVU Player.

IT-Anwalt Solmecke erklärt, warum diese Streams nicht legal sind: "Sobald der Nutzer nämlich eine solche Übertragung streamt, leitet er gleichzeitig auch das (Sky-)Signal weiter und verbreitet damit an andere User urheberrechtlich geschützte Inhalte." Dann liegt eine Verletzung des Urheberrechts vor und dies kann unangenehme Folgen für den Nutzer haben. Die Palette reicht von Abmahnungen über hohe Geldbußen bis hin zu strafrechtlichen Sanktionen.

Wenn Sie die EM 2016 live über das Internet schauen wollen, greifen Sie am besten auf das Angebot von ARD, ZDF und SAT1 zurück. Dann sind Sie definitiv auf der sicheren Seite.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Lynn Zimmermann
ARDPolenUkraineZDF

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