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Druckausgleich beim Tauchen: Die richtige Technik

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Druckausgleich beim Tauchen: Die richtige Technik

09.07.2013, 17:36 Uhr | (CF)

Ein kontrollierter Druckausgleich beim Tauchen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn Sie den Unterwassersport betreiben möchten. Erfolgt er nicht, kann das gesundheitliche Folgen haben: Mit der richtigen Technik können Sie Ohrenschmerzen und Verletzungen des Trommelfells vorbeugen.

Wozu Druckausgleich beim Tauchen?

Unter Wasser wirkt sich ein stärkerer Druck auf den Körper aus als an der Oberfläche. Bemerkbar macht sich der erhöhte Druck vor allem an Organen, die mit Luft gefüllt sind, wie das Mittelohr und die Nasennebenhöhlen. Da sich bei diesem Wassersport diese Bereiche nicht automatisch an den Druck unter Wasser anpassen können, müssen Taucher selbstständig einen Druckausgleich durchführen. Erfolgt dieser nicht, können Verletzungen des Innen- und Mittelohrs und langfristig auch Hörschäden die Folge sein. Reißt das Trommelfell, äußert sich dies durch ein starkes Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.

Weil Tauchanfänger noch keine Übung darin haben, den Druckausgleich beim Tauchen durchzuführen, sollten sie vor dem ersten Tauchgang verschiedene Techniken üben. Voraussetzung ist aber, dass Sie vollkommen gesund und fit sind. Lassen Sie von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt kontrollieren, ob Ihr Rachenraum und Ihre Ohren frei sind und dem starken Druck unter Wasser standhalten können.

Druckausgleich beim Tauchen: Verschiedene Techniken

Es gibt verschiedene Techniken, mit denen der Druckausgleich beim Tauchen durchgeführt werden kann. Als einfachste Variante, die auch an Land funktioniert, wenn sie durch einen Tunnel fahren oder im Flugzeug fliegen, gilt folgende: Bewegen Sie den Kiefer hin und her, bis Sie ein leises Knacken in den Ohren bemerken. Auch durch Gähnen und Schlucken lässt sich der Druckausgleich an Land und unter Wasser vornehmen.

Eine andere Technik besteht darin, sich die Nasenlöcher zuzuhalten und gleichzeitig zu schlucken. Sie wird auch als "Toynbee Methode" bezeichnet. Diese Technik kann für Anfänger allerdings schwierig sein. Zudem sollte sie nicht bei einem schnellen Abstieg in die Tiefe angewendet werden, weil es zu Problemen führen kann, wenn der Druckausgleich nicht auf Anhieb gelingt, warnt der Tauchsportservice Potsdam auf seiner Internetseite.

Valsalva Methode nicht ohne Risiko

Eine dritte Technik, die vor allem Sporttaucher anwenden, wird "Valsalva Methode" genannt. Dabei hält sich der Taucher die Nase zu und pustet kräftig in sie hinein, als würde er trotzdem ausatmen wollen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) auf ihrer Internetseite erklärt, ist diese Technik jedoch ebenfalls nicht ohne Risiko, denn sie kann Schäden am Ohr hervorrufen und sich auf den Kreislauf auswirken. Ein angestrengtes Pressen muss bei dieser Technik daher unbedingt vermieden werden. Allgemein gilt, dass der Druckausgleich nicht erzwungen werden darf, so warnt die DLRG weiter.

Neben diesen Beispielen gibt es noch weitere gängige Techniken, um den Druckausgleich durchzuführen. Wichtig ist jedoch grundsätzlich, dass Sie die geeignete Technik vor Ihrem ersten Tauchgang genau mit Ihrem Tauchlehrer besprechen.

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