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Trinken im Sommer: Auch auf der Couch kann man dehydrieren

Trinken im Sommer  

Auch auf der Couch kann man dehydrieren

05.08.2020, 04:51 Uhr | dpa

Trinken im Sommer: Auch auf der Couch kann man dehydrieren. Eine Frau trinkt aus einer Flasche sprudelndes Mineralwasser.

Eine Frau trinkt aus einer Flasche sprudelndes Mineralwasser. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa. (Quelle: dpa)

Saarbrücken (dpa/tmn) - "Du musst mehr trinken!" In seiner Absolutheit ist dieser oft gegebene Ratschlag eigentlich nicht richtig. Denn jeder Mensch hat einen eigenen, individuellen Flüssigkeitsbedarf, erklärt Christina Sauer von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG).

Der Bedarf hängt von mehreren Faktoren ab. Theoretisch kann man auch beim Sitzen auf der Couch oder im Büro bei hohen Temperaturen und zugleich hoher Luftfeuchte so viel Flüssigkeit verlieren, dass man dehydriert. Mögliche Folgen: Der Kreislauf wird instabil, die Leistungsfähigkeit sinkt, man bekommt Kopfweh.

Es gilt also, ausreichend zu trinken - und in manchen Fällen tatsächlich mehr. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt als Orientierung 1,5 Liter Wasser am Tag für Erwachsene. Wenn es warm ist oder man Sport macht, können es auch 0,5 bis 1 Liter mehr sein. Neben Wasser sind ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees sowie verdünnte Saftschorlen geeignete Getränke. In moderaten Mengen gilt das auch für schwarzen Kaffee sowie schwarzen und grünen Tee.

Bier und andere Getränke mit Alkohol eignen sich kaum, um den Flüssigkeitstank wieder aufzufüllen. Sie sind harntreibend - und verstärken damit eher die Dehydrierung.

Gut zu wissen: Durst ist ein Warnsignal für ein Defizit an Flüssigkeit. Man sollte also nicht immer erst trinken, wenn man Durst empfindet, dann aber spätestens. Senioren haben mitunter nur wenig Durst. Ihnen kann ein Trink-Protokoll als Gedächtnisstütze dabei helfen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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