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Raucheranteil geht weltweit zurĂŒck

Von dpa
Aktualisiert am 06.04.2017Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau raucht eine Zigarette.
Eine Frau raucht eine Zigarette. (Quelle: Jens Kalaene/dpa-bilder)
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Fast eine Milliarde Menschen weltweit rauchen. Laut Experten, ist jeder 10. Todesfall auf das Rauchen zurĂŒckzufĂŒhren. Der Anteil der Raucher an der Bevölkerung nimmt jedoch ab.

Zwischen 1990 und 2015 ging der Anteil der Raucher um fast ein Drittel auf 15,3 Prozent zurĂŒck, schreibt eine internationale Expertengruppe im Fachblatt "The Lancet". Sie hatte mehrere große Datenbanken dazu ausgewertet. Den RĂŒckgang begrĂŒnden die Forscher damit, dass viele LĂ€nder mittlerweile den Kampf gegen das Rauchen aufgenommen haben.


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MĂ€nner rauchen mehr

Es gibt demnach auch Staaten, in denen es keinen deutlichen RĂŒckgang gab, beispielsweise Indonesien, Bangladesch und die Philippinen. In Russland nahm der Anteil der rauchenden Frauen stark zu.
Gleichzeitig gibt es - bedingt durch das stetige Bevölkerungswachstum - mehr Raucher auf der Welt. Griffen im Jahr 1990 noch 870 Millionen Menschen tĂ€glich zur Zigarette, waren es im Jahr 2015 schon 933 Millionen. Das ist ein Plus von etwa sieben Prozent. Dabei sind global gesehen die deutliche Mehrheit der Raucher MĂ€nner. Jeder vierte (25,0 Prozent) raucht regelmĂ€ĂŸig, aber nur 5,4 Prozent der Frauen.

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In Deutschland ist der Unterschied kleiner: Die MĂ€nner liegen im globalen Schnitt, bei den Frauen raucht jede FĂŒnfte. Hierzulande ging die Zahl der Raucher bei den MĂ€nner in den vergangenen 25 Jahren um im Schnitt 0,9 Prozent pro Jahr zurĂŒck, bei den Frauen lediglich um 0,3 Prozent. In absoluten Zahlen liegt Deutschland mit 16,3 Millionen unter den Top-Ten der Staaten mit den meisten Rauchern.

Deutschland leistet zu wenig fĂŒr PrĂ€vention

"Die Studie macht auch deutlich, dass seit dem Jahr 1990 in Deutschland die Verbreitung des Rauchens zwar leicht zurĂŒckgegangen ist, allerdings nur bei MĂ€nnern und deutlich weniger als im Durchschnitt aller LĂ€nder weltweit", sagt Ute Mons, die die Stabstelle KrebsprĂ€vention des Deutschen Krebsforschungszentrums leitet. Dies sei nicht verwunderlich, denn in Deutschland werde vergleichsweise wenig fĂŒr die TabakprĂ€vention getan. "So ist Deutschland zum Beispiel das einzige Land in Europa, das noch uneingeschrĂ€nkt Tabakaußenwerbung erlaubt."

Die Ergebnisse der globalen Studie zeigen der internationalen Expertengruppe zufolge, dass Rauchen weiter eines der Hauptrisiken fĂŒr Tod und Behinderung ist. Jeder 10. Todesfall weltweit sei auf das Rauchen zurĂŒckzufĂŒhren. Es sei Ă€ußerst wichtig, mehr Raucher beim Aufhören zu unterstĂŒtzen und dafĂŒr zu sorgen, dass weniger Menschen damit anfangen.

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Die Forscher warnen davor, dass die Tabakindustrie in afrikanische LĂ€nder sĂŒdlich der Sahara expandieren könnte. Dort glichen die staatlichen Regularien gegen das Rauchen einem Flickenteppich. Außerdem gebe es weniger finanzielle Mittel, um dem Tabak-Marketing entgegenzutreten. John Britton von der englischen UniversitĂ€t Nottingham schreibt dazu in einem Kommentar: "Heute wird die Tabak-Epidemie aus reichen LĂ€ndern in LĂ€nder mit niedrigen und mittleren Einkommen exportiert."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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