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Ginster: Heilpflanze mit giftigen Nebeneffekt


Kräuterlexikon
Ginster: giftige Heilpflanze

uc (CF)

10.08.2016Lesedauer: 1 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Vorsicht vor dem Besenginster: Die Heilpflanze ist giftig.Vergrößern des Bildes
Vorsicht vor dem Besenginster: Die Heilpflanze ist giftig. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago-images-bilder)

Der Ginster oder auch Besenginster hat eine lange Tradition als Heilpflanze, ist aber auch giftig. Die Anwendung ist daher nur unter Anleitung eines Experten empfehlenswert. Mehr in unserem Kräuterlexikon.

Pflanze

Der Ginster oder Besenginster (Cytisus scoparius) ist ein Strauch, der 50 Zentimeter bis zwei Meter hoch werden kann. Er wächst vorwiegend auf sandigen Böden und ist vor allem in Mitteleuropa verbreitet.

Charakteristisch sind seine goldgelben Blüten mit nach innen eingerollten Blättern. Es handelt sich um eine alte Heilpflanze, die vermutlich schon in der Antike bekannt war. Da Ginster aber auch stark giftig ist, wird er mittlerweile kaum noch als Heilmittel eingesetzt.

Verwendete Pflanzenteile

In erster Linie werden die Blüten verwendet und für Teemischungen getrocknet.

Inhaltsstoffe

  • Spartein
  • Lupanin
  • Tyramin
  • Dopamin
  • Flavonoide

Wirkung

Neben seiner giftigen Wirkung kann Ginster in geringen Mengen auch einen positiven Effekt haben und zur Regulierung des Kreislaufs beitragen oder Herzrhythmusstörungen lindern. Eine niedrige Dosierung ist dabei aber sehr wichtig, um Vergiftungen zu vermeiden. Deshalb ist von einer Selbstmedikation unbedingt abzuraten.

Nebenwirkungen

Bereits nach dem Verzehr von wenigen Samen setzt eine Vergiftung ein. Diese äußert sich durch Übelkeit und Verdauungsbeschwerden, bei höherer Dosierung auch durch erhöhten Herzschlag und Kreislaufversagen.

Bei einer starken Vergiftung kann es auch zu einer Lähmung des Atemzentrums kommen. Die Blüten sind weniger giftig, doch auch hier sollte bei der Verwendung ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

Interessantes

Der Name Besenginster hat seinen Ursprung in der früheren Verwendung seiner Zweige, aus denen Besen hergestellt wurden.

Transparenzhinweis
  • Die Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung und dürfen daher nicht zur Selbsttherapie verwendet werden.
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