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Quecke - Unkraut oder Heilpflanze: mehr zur Wirkung

Kräuterlexikon  

Quecke: Unkraut oder Heilpflanze?

20.10.2016, 15:58 Uhr | rk (CF)

Quecke - Unkraut oder Heilpflanze: mehr zur Wirkung. Die Quecke ist ein vielseitig einsetzbares Heilkraut. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Die Quecke ist ein vielseitig einsetzbares Heilkraut. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Die Quecke ist bei Garten- und Rasenbesitzern als Unkraut gefürchtet, genießt jedoch in der Kräuterkunde einen guten Ruf als vielseitiges Heilkraut. Die krautige Pflanze ist überall in Europa heimisch. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Die Quecke (Elymus) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Süßgräser und besitzt zahlreiche Unterarten. Sie ist im gesamten europäischen Raum verbreitet. Quecken sind krautige Pflanzen, die unterirdisch lange, ausgeprägte Sprossachsen, sogenannte Rhizome, bilden und sich so auch fortpflanzen.

Aus den Knotenpunkten der Sprossachsen entstehen neue Pflanzen. Die Gemeine Quecke wird etwa bis zu 1,30 Meter hoch. Sie bildet im Sommer grüne, ährenförmige Blüten.

Verwendete Pflanzenteile

Die Wurzeln der Quecke finden in der Heilkunde Anwendung.

Inhaltsstoffe

  • Ätherische Öle
  • Schleimstoffe
  • Kieselsäure
  • Mineralsalze

Wirkung

Die Inhaltsstoffe der Quecken-Wurzel wirken harntreibend und blutreinigend. Die Anwendung erfolgt innerlich. Mögliche Anwendungsgebiete sind Blasenentzündungen und Verstopfung sowie unterstützend bei Gallen- und Nierensteinen.

Bei Husten und Bronchitis kann ein Tee helfen, der aus den getrockneten Wurzeln der Quecke gekocht wird. Auch zur Entschlackung wird ein solcher Tee eingesetzt.

Nebenwirkungen

Dauerhaft sollte die Quecke nicht angewendet werden, da sonst das Risiko eines Kaliummangels entstehen kann. Bei starken oder andauernden Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Interessantes

Landwirte und Gartenbesitzer bekämpfen die Quecke als lästiges Unkraut. Da die Pflanzen jedoch äußerst hartnäckig sind und sich oft immer wieder ausbreiten, haben sie ihren Namen erhalten, der auf einen althochdeutschen Begriff für "kräftig" beziehungsweise "lebendig" zurückgeht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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