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Echtes Labkraut: Heilwirkung und Anwendung

Kräuterlexikon  

Labkraut: ein beliebtes Naturheilmittel

20.10.2016, 15:48 Uhr | uc (CF)

Echtes Labkraut: Heilwirkung und Anwendung. Echtes Labkraut ist wegen seiner harntreibenden Wirkung ein beliebtes Naturheilmittel. (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Echtes Labkraut ist wegen seiner harntreibenden Wirkung ein beliebtes Naturheilmittel. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Das Echte Labkraut ist eine der bekanntesten Arten in der Gattung der Labkräuter, die überall auf der Welt vorkommen. Vor allem wegen seiner harntreibenden Wirkung ist es ein beliebtes Naturheilmittel. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

In der Gattung der Labkräuter gibt es mehrere Pflanzenarten, die in der Heilkunde ähnlich wirken. Am bekanntesten ist das Echte Labkraut (Galium verum), aber auch andere Arten werden verwendet wie zum Beispiel das Wiesenlabkraut (Galium aparine). Die Labkräuter gehören zur Familie der Rötegewächse (Rubiaceae).

Sie bevorzugen ein gemäßigtes Klima und wachsen weltweit in vielen Regionen. Das Echte Labkraut ist auch in Europa heimisch. Die Staude wird bis zu einen Meter hoch und besitzt schmale, nadelförmige Blätter, die rings um den Stengel angeordnet sind. Die Blüten sind gelb und zeigen sich von Mai bis September. Die Früchte sind schwarz und glatt.

Verwendete Pflanzenteile

In der Heilkunde wird das blühende Kraut verwendet, das zuvor getrocknet wurde.

Inhaltsstoffe

  • Flavonoide
  • Glykoside
  • Chlorogensäure
  • Labenzym (im frischen Kraut)
  • Ätherische Öle

Wirkung

Das getrocknete Labkraut wirkt harntreibend und entkrampfend. Eingesetzt wird es in der Naturheilkunde zur Behandlung von Blasenleiden und bei Verdauungsstörungen in Form von Tee.

Ihm wird auch eine positive Wirkung bei schlecht heilenden Wunden nachgesagt, weswegen es auch äußerlich angewendet werden kann. Zudem wird eine mögliche Anwendung des Labkrauts in der Krebstherapie erforscht.

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Interessantes

Früher war das Labkraut eine wichtige Quelle für das Labenzym, das die Milch gerinnen lässt und daher bei der Käseherstellung benötigt wird.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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