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Lungenkraut im Steckbrief: Wirkung und Anwendung

Kräuterlexikon  

Lungenkraut: mehr zur Wirkung und Anwendung

18.10.2016, 14:53 Uhr | om (CF)

Lungenkraut im Steckbrief: Wirkung und Anwendung. Echtes Lungenkraut ist erkennbar an seinen glockenartigen blau-violetten Blüten. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Echtes Lungenkraut ist erkennbar an seinen glockenartigen blau-violetten Blüten. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Das echte Lungenkraut weist Inhaltsstoffe auf, die bei Atemwegserkrankungen eine Heilung fördern können. Deshalb wird das Heilkraut bei Husten und Halsschmerzen gern als Tee eingenommen. Mehr im Kräuterlexikon.

Pflanze

Geflecktes oder Echtes Lungenkraut (Pulmonaria officinalis) gehört zur Familie der Raubblattgewächse. Im Volksmund wird es aufgrund der Ähnlichkeit zur Gelben Schlüsselblume auch "Blaue Schlüsselblume" genannt. Lungenkraut ist in europäischen Laubwäldern und Büschen zu finden und erkennbar an seinen glockenartigen blau-violetten Blüten.

In der heutigen Naturheilkunde wird die Wirkung der Pflanze sehr geschätzt, dennoch ist es noch nicht lange gebräuchlich. Wie der Name vermuten lässt, begünstigt das Kraut die Funktion der Atemwege. Die Bezeichnung Lungenkraut kommt allerdings auch von seinen hellen Flecken auf den Blättern, die an Lungenbläschen erinnern.

Das Heilkraut erblüht im Frühjahr und kann schon ab einem milden Februar bis zum Juli geerntet werden. Es wächst selten höher als 20 Zentimeter.

Verwendete Pflanzenteile

Die Blätter, Blüten und Wurzelteile der ungiftigen Pflanze kommen in der Naturheilkunde zum Einsatz.

Inhaltsstoffe

  • Flavonoide
  • Gerbstoffe
  • Kieselsäure
  • Mineralsalze
  • Saponine
  • Schleimstoffe
  • Vitamin E (Tocopherol)

Wirkung

Lungenkraut wirkt schweiß- und harntreibend sowie reizlindernd und entzündungshemmend. Es wird bei Blasenentzündungen und Durchfall eingesetzt. Bekannt ist es für seine positive Wirkung bei Erkältungen, die mit Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit einhergehen. A

Bei Lungenentzündungen kann das Kraut, unterstützend zur Behandlung, Linderung verschaffen. Verantwortlich für die lindernden Eigenschaften sind die enthaltenen Schleimstoffe und die Kieselsäure, die im übrigen auch gut für das Bindegewebe ist. Die gängigste Darreichungsform ist der Tee aus Lungenkraut. 

Nebenwirkungen

Länger als sechs Wochen sollte Tee im Allgemeinen nicht eingenommen werden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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