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Potenzmittel "Rammbock" kann tödlich sein – Warnung

Schlimmstenfalls tödlich  

Warnung vor Potenzmittel "Rammbock"

Von Alexandra Grossmann

12.04.2019, 11:58 Uhr
Potenzmittel "Rammbock" kann tödlich sein – Warnung. Gelee auf einem Löffel: Vor dem Potenzmittel "Rammbock", das Portionsweise als Gelee zu kaufen ist, wird gewarnt. (Quelle: Getty Images/ScantyNebula)

Gelee auf einem Löffel: Vor dem Potenzmittel "Rammbock", das Portionsweise als Gelee zu kaufen ist, wird gewarnt. (Quelle: ScantyNebula/Getty Images)

Es wird als Nahrungsergänzungsmittel verkauft, enthält aber einen Wirkstoff, den nur der Arzt verschreiben darf: Das Tübinger Regierungspräsidium warnt vor dem Potenzmittel "Rammbock". Es kann der Gesundheit schaden und sogar zum Tod führen.

Das Regierungspräsisium Tübingen hat eine Warnung vor dem Potenzmittel "Rammbock" herausgegeben. "Die Einnahme des Mittels kann zu erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und schlimmstenfalls tödliche Wirkung haben", so das Präsidium.

"Rammbock" werde über Wettbüros und das Internet vertrieben, eine Packung mit einer einzelnen Dosis kostet 9,90 Euro. Die Inhaltsstoffe des bräunlichen Gels werden als rein natürlich bezeichnet: Glukosesirup und Honig, Gelee Royal und Zimt, Nelken, Ginko und Kresse zählen dazu. Die Kommentare von Nutzern im Netz sind begeistert.

Erhöhte Dosis eines Wirkstoffs

Der Haken: Das Präparat enthält den Wirkstoff Sildenafil – laut Regierungspräsidium sogar in einer erhöhten Dosis. Davon ist in der Produktbeschreibung keine Rede. Sildenafil ist wesentlicher Bestandteil des bekannten Mittels zur Behandlung von Erektionsstörungen "Viagra" und verschreibungspflichtig.

"Erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen"

"Der Hintergrund unserer Warnung ist klar", sagt Präsidiumssprecher Dirk Abel: "'Rammbock' nennt sich Nahrungsergänzungsmittel, müsste aber als Arzneimittel deklariert sein." Ein solches Präparat müsse von einem Arzt verschrieben werden, der prüfen müsse, ob es für den jeweiligen Patienten verträglich sei.

Das Regierungspräsidium Tübingen geht davon aus, dass der Vertrieb von "Rammbock" bundesweit erfolgt. Männer, die das Mittel erworben oder erhalten hätten, sollten es keinesfalls zu sich nehmen, sondern über den Hausmüll entsorgen.


Die Website von Rammbock ist vorübergehend nicht zu erreichen, Geschäftsführer Koral Calisir geht nicht ans Telefon. Das zuständige Polizeipräsidium Konstanz möchte sich zu dem Vorfall nicht äußern. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft Ravensburg will "am Mittag Informationen zu dem Fall herausgeben", so eine Sprecherin zu t-online.de.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherchen

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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