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Windpocken: Verlauf der Krankheit

Windpocken: Verlauf der Krankheit

14.05.2013, 11:28 Uhr | ah (CF)

Wie die meisten Kinderkrankheiten nimmt auch die Infektion mit Windpocken meistens einen komplikationslosen Verlauf. Bei infizierten Erwachsenen ist das Risiko für Komplikationen jedoch etwas höher. Hier finden Sie nützliche Informationen dazu, wie die Kinderkrankheit im Normalfall verläuft und welche Komplikationen mit Windpocken einhergehen können.

Verlauf der Windpocken-Krankheit

In der Regel beginnt die Erkrankung nach einer Inkubationszeit von etwa zwei bis drei Wochen mit Kopfschmerzen und leichtem Fieber. Die typischen Erkältungssymptome wie Fieber, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen können je nach Fall stärker oder schwächer ausfallen. Schnell kommt der für Windpocken charakteristische, juckende Hautausschlag dazu, welcher sich im Verlauf am Körperstamm beginnend auf Gliedmaßen, Gesicht und Kopfhaut ausbreitet. (Windpocken: Symptome der Krankheit)

Es „entwickeln sich einzelne stecknadelkopfgroße rote Flecken über erhabene Knötchen und wasserhelle, leicht platzende Bläschen zu Krusten, die schließlich abfallen und, v. a. nach Kratzen, helle Narben hinterlassen“, wie die „Apotheken-Umschau“ auf ihrer Internetseite beschreibt. Der Großteil der Bläschen bildet sich demnach in der Regel im Bauch- und Rückenbereich sowie im Gesicht und weitet sich auf Arme und Beine aus. Möglich, aber selten ist der Befall der Schleimhäute im Mund oder an den Genitalien sowie am After. (Bei Windpocken ist die Ansteckungsgefahr hoch)

eltern.t-online.de: So tückisch sind die Windpocken

Komplikationen sind selten

Der Verlauf der Krankheit ist in der Regel harmlos, kann aber, besonders bei Kindern unter einem Jahr oder bei Erwachsenen, zu Komplikationen führen. So ist es möglich, dass Windpocken in seltenen Fällen eine Lungenentzündung (Varizellen-Pneumonie) oder eine Hirnhautentzündung (Meningitis) auslösen. Auch besteht die potenzielle Gefahr einer Mittelohr- oder Herzmuskelentzündung - dieses ist aber ebenfalls unwahrscheinlich. Dass Windpocken tödlich sein können, stimmt zwar, kommt aber in extrem seltenen Fällen vor. (Windpocken in der Schwangerschaft: Ein großes Risiko)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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