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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Welche Behandlung bei Scharlach hilft

Von Wiebke Posmyk

07.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Mutter telefoniert, während sie bei ihrem kranken Sohn am Bett sitzt.
Scharlach lässt sich in der Regel gut behandeln. (Quelle: Dean Mitchell/getty-images-bilder)
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Gegen Scharlach helfen Antibiotika. Darüber hinaus gibt es einige Maßnahmen, um die Symptome zu lindern. Wie sich Scharlach behandeln lässt.

Das Wichtigste im Überblick


  • Scharlach mit Antibiotika behandeln
  • Scharlach behandeln: Sind Antibiotika immer nötig?
  • Scharlach: Symptome zu Hause zu behandeln

Scharlach zählt zu den klassischen Kinderkrankheiten. Mögliche erste Symptome sind Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden und Fieber. Im weiteren Verlauf entsteht der für Scharlach typische Hautausschlag und die "himbeerartig" aussehende Zunge.

Auslöser von Scharlach ist ein Bakterium: Streptococcus pyogenes. Dieses lässt sich mit Antibiotika gut bekämpfen.

Scharlach mit Antibiotika behandeln

Bei einer Scharlach-Infektion verschreiben Ärztinnen und Ärzte in der Regel ein Antibiotikum, das die Erkrankten als Tablette einnehmen. Bereits wenige Tage nach der ersten Einnahme bilden sich die Beschwerden zurück.

Als Mittel der Wahl gilt Penicillin. Für Personen, die allergisch oder überempfindlich auf den Wirkstoff reagieren, stehen andere Antibiotika wie Erythromycin zur Verfügung. Wichtig ist, das Medikament nicht vorzeitig abzusetzen – etwa, weil die Symptome bereits abgeklungen sind. Normalerweise nehmen Erkrankte das Antibiotikum zwei- oder dreimal täglich über mehrere Tage hinweg ein.

Antibiotika können verschiedene Nebenwirkungen haben. Dazu zählen zum Beispiel Ausschlag oder Magen-Darm-Probleme wie etwa Durchfall oder Übelkeit. Bei starken Nebenwirkungen wird die Ärztin oder der Arzt möglicherweise eine Behandlung mit einem anderen Präparat vorschlagen.

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Scharlach behandeln: Sind Antibiotika immer nötig?

In den meisten Fällen wird eine Scharlach-Infektion mit Antibiotika behandelt.

Vorteil der Therapie ist, dass Infizierte in der Regel schon 24 Stunden nach der ersten Einnahme nicht mehr ansteckend sind und Kita, Schule oder Arbeitsplatz wieder aufsuchen können. Ohne Antibiotikabehandlung sind Betroffene hingegen rund drei Wochen ansteckend. Kinder können die Bakterien noch über mehrere Wochen bis Monate ausscheiden. Zudem halten die Beschwerden länger an.

Eine Behandlung mit Antibiotika senkt möglicherweise das Risiko für Komplikationen, die bei Scharlach auftreten können. Dazu zählen zum Beispiel ein Abszess der Mandeln, eine Entzündung der Nebenhöhlen, Entzündungen von Lunge, Mittelohr, Hirnhaut oder Herzmuskel sowie eine Streptokokkensepsis.

Diese Komplikationen treten nur sehr selten auf. Sie können jedoch einen ernsten Verlauf nehmen.

Ob auf Antibiotika zur Behandlung von Scharlach verzichtet werden kann, wird die Ärztin oder der Arzt abwägen. In leichten Fällen kann es unter Umständen vertretbar sein, zunächst den weiteren Verlauf der Erkrankung abzuwarten und nur die Symptome zu behandeln.

Scharlach: Symptome zu Hause zu behandeln

Um die für Scharlach typischen Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen oder Schluckbeschwerden zu behandeln, können Erkrankte auf rezeptfreie Mittel aus der Apotheke und verschiedene Hausmittel setzen. Präparate mit Wirkstoffen wie Ibuprofen oder Paracetamol können bei Fieber und/oder Schmerzen helfen.

Bei Halsschmerzen empfinden viele einen warmen Tee, aber auch Lutschtabletten oder -bonbons als wohltuend. Möglicherweise verschafft auch ein Halswickel Linderung. Lutschtabletten gegen Halsschmerzen aus der Apotheke enthalten Wirkstoffe, die den Rachenraum leicht betäuben und somit die Schmerzen für eine gewisse Zeit lindern.

Bei Rachenschmerzen und Schluckbeschwerden empfiehlt es sich, ausreichend zu trinken. Gut geeignet sind warme Getränke wie Kräutertee, aber auch Wasser. Weiche Nahrungsmittel wie Brei oder Suppe erleichtern das Schlucken.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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