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Was ist ein Bandscheibenprolaps?

Bandscheibenvorfall  

Was ist ein Bandscheibenprolaps?

19.07.2013, 18:25 Uhr | me (CF)

Was ist ein Bandscheibenprolaps?. Bandscheibenprolaps erkennt man meist am starken Schmerz in der Rückengegend, der oft in die Arme oder die Beine ausstrahlt (Quelle: imago images/blickwinkel)

Bandscheibenprolaps erkennt man meist am starken Schmerz in der Rückengegend, der oft in die Arme oder die Beine ausstrahlt (Quelle: blickwinkel/imago images)

Ein Bandscheibenvorfall beziehungsweise Bandscheibenprolaps ist zumeist die Folge von Verschleißerscheinungen an den Bandscheiben. Diese Puffer zwischen den Wirbeln verlieren mit dem Alter an Elastizität. Auch zu große oder einseitige Belastungen können einen Bandscheibenprolaps auslösen.

Bandscheiben: Puffer zwischen den Wirbeln

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus sieben Halswirbeln, zwölf Brust- und fünf Lendenwirbeln sowie dem Kreuzbein und dem Steißbein. Als Puffer zwischen den einzelnen Wirbeln dienen die Bandscheiben. Sie haben die Funktion von "Stoßdämpfern" für den Rücken und bestehen aus Bindegewebe. Es gibt einen festen äußeren Faserring und einen weichen Kern, der Wasser speichern kann. Diese Eigenschaft macht die Bandscheibe elastisch. (Erste Hilfe bei einem Bandscheibenvorfall: Was Sie tun können)

Das passiert bei einem Bandscheibenvorfall

Ist der Rücken großen Belastungen ausgesetzt, sinkt der Wassergehalt in den Bandscheiben. Auch mit dem Alter entstehen Risse im äußeren Faserring. Weiterhin kann eine über lange Zeit hinweg eingenommene falsche Haltung den Faserring schädigen. Bei einem Bandscheibenvorfall kommt es nun zu einer Verschiebung des gallertartigen Kerns: Er bewegt sich aus dem Inneren der Bandscheibe in die vorhandenen Risse im Faserring. (Helfen Massagen bei einem Bandscheibenvorfall?)

Die Folgen eines Bandscheibenprolaps

Bei einem Bandscheibenvorfall können sich Teile der Bandscheibe lösen und das Rückenmark zusammendrücken. Die Folge sind starke Schmerzen und in schweren Fällen sogar Ausfälle in der Muskulatur. In den meisten Fällen werden Patienten mit Schmerzmitteln behandelt und sollen ihre Rückenmuskulatur durch Reha-Maßnahmen und Sport stärken. Nur in den schwersten Fällen ist eine Operation notwendig.

Besonders anfällig für einen Bandscheibenvorfall ist die Lendenwirbelsäule. Es können auch die Halswirbel betroffen sein, was jedoch eher selten der Fall ist. Das gefährlichste Alter für einen Bandscheibenvorfall liegt etwa zwischen dem 45. und dem 55. Lebensjahr. (Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule: Ursachen und Symptome)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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