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Wann Sie mit Juckreiz zum Arzt gehen sollten

Unerträgliches Kribbeln  

Wann Sie mit Juckreiz zum Arzt gehen sollten

07.08.2019, 10:00 Uhr | dpa

Wann Sie mit Juckreiz zum Arzt gehen sollten. Ein Mann kratzt sich an der Schulter: Auch wenn der Juckreiz unerträglich ist, sollten sich Betroffene besser nicht kratzen. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Ein Mann kratzt sich an der Schulter: Auch wenn der Juckreiz unerträglich ist, sollten sich Betroffene besser nicht kratzen. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Juckt die Haut ständig, ist das nicht nur sehr unangenehm. Hinter dem Kribbeln können auch ernste Krankheiten stecken.

Wenn es furchtbar kribbelt, können manchmal ernste Gründe dahinter stecken. So kann Juckreiz auch ein Symptom für Krankheiten wie Nierenschwäche oder manche Formen von Blutkrebs sein, wie die "Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 1. August 2019) berichtet.

Auch Leber- und Gallenwegerkrankungen können zum Kratzen verlocken – insbesondere an Armen, Beinen, Fußsohlen und Handinnenflächen. Das trifft vor allem auf Menschen zu, bei denen Gallenabgabe und Gallenfluss in der Leber gestört sind. Geschlechtskrankheiten und bestimmte Medikamente können ebenfalls schuld am Juckreiz sein.

Juckende Haut: Wann Sie zum Arzt sollten

Wer sich über einen längeren Zeitraum mit Juckreiz herumplagt und andere Symptome wie sichtbare Hautveränderungen oder Fieber feststellt, sollte sich von einem Arzt untersuchen lassen. Selbst wenn es schwer fällt, sollten Betroffene die Finger von den juckenden Stellen lassen: Das Kratzen reizt und schädigt die Haut nur noch mehr. Zudem können sich Kratzspuren auch entzünden.


Was den Juckreiz lindern kann

Juckt es einen nur kurzzeitig und ohne weitere erkennbare Probleme, sollte man die Fingernägel kurz halten, um Verletzungen durch das Kratzen zu vermeiden. Empfehlenswert ist locker sitzende Kleidung aus Baumwolle, möglichst nicht aus Tierwolle. Kalte Duschen und eher kühlere Temperaturen im Schlafzimmer können ebenfalls für Linderung sorgen. Und bei Alkohol gilt: lieber weniger als mehr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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