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Visier oder Maske: Das schützt wirklich vor Corona

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 18.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Experiment im Video: Hier weisen die Forscher nach, ob Masken oder Plastikschilde besser vor Aerosolen und Tröpfchen schützen. (Quelle: t-online)
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Viele Menschen tragen statt einer Alltagsmaske Visiere aus Plastik, um sich vor einer Corona-Infektion zu schützen. Die neuesten Modelle bedecken nur noch den Mund. Doch wie sicher ist das?

Amerikanische Wissenschaftler der Florida Atlantic University haben die Schutzfunktion von Visieren – auch Face Shields genannt – und verschiedenen Maskenarten verglichen. Dies veranschaulichten sie mit einer Video-Untersuchung. Wie die Studie durchgeführt wurde und was dabei herauskam sehen Sie auch oben im Video oder hier.


FFP2-Masken: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

In Bayern sind FFP2-Masken Pflicht in ÖPNV und Einzelhandel. In anderen Bundesländern werden sie neben OP-Masken empfohlen. Beachten Sie also die bei Ihnen geltende Regel.
FFP2-Masken schützen besser als Einweg- und Stoffmasken vor dem Coronavirus. Achten Sie beim Kauf auf die Angaben auf der Verpackung. Bei qualitativ hochwertigen Produkten befindet sich dort eine Kombination aus CE-Kennzeichnung und vier Zahlen.
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Studie: Gesichtsvisier vs. Maske – was schützt besser?

An einer Puppe, mit der Niesen und Husten nachgeahmt wurde, verfolgten sie die Bewegung der künstlich hergestellten Tröpfchen mithilfe von Laserlicht in einem dunklen Raum.

Effekt festgehalten: Forscher haben Masken mit Gesichtsvisieren in Bezug auf ihre Schutzfunktion verglichen.
Effekt festgehalten: Forscher haben Masken mit Gesichtsvisieren in Bezug auf ihre Schutzfunktion verglichen. (Quelle: Florida Atlantic University's College of Engineering and Computer Science/dpa)

Das Ergebnis: Visiere blockieren zwar den Ausstoß nach vorn. Die freigesetzten Aerosole wandern aber rund um das Visier und breiten sich relativ weit im Raum aus. Bei Masken mit einem Ventil sei es ähnlich. Dort werde die Luft durch die Öffnungen am Ventil ungefiltert herausgedrückt und verteile sich ebenfalls. Zwar filtern den Angaben der Wissenschaftler nach Ventil-Masken die eingeatmete Luft, nicht jedoch die austretende.

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Die herkömmlichen Stoffmasken böten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, ließen aber weniger Tröpfchen durch. Die amerikanischen Forscher empfehlen daher, trotz des dabei höheren Komforts auf das Tragen von Visieren und Ventil-Masken zu verzichten. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Fachjournal "Physics of Fluids".

Auch das RKI sieht Visiere weiter skeptisch

Die Studie bestätigt die Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI). Demnach gelten Plastikvisiere nicht als gleichwertige Alternative zur Mund-Nasen-Bedeckung, weil sie in der Regel nur die Tröpfchen abfangen, die direkt auf der Scheibe landen.

Ein textiler Mundschutz – insofern er gut anliegt – könne hingegen auch das Vorbeiströmen der Tröpfchen an den Seiten verhindern und die Atemluft abbremsen, heißt es auf der Webseite des Instituts. In vielen Bundesländern werden Visiere generell nicht als Mund-Nasen-Bedeckung anerkannt.

Neuartige Mundvisiere – eher Scherz als Maskenersatz?

Im Onlinehandel werden halbe Gesichtsvisiere als Alternative zur Schutzmaske beworben. Doch die Wirksamkeit solcher Mund-Abdeckungen scheint äußerst fraglich.

Mundvisier: Es wird über zwei Halteschlaufen hinter den Ohren befestigt.
Mundvisier: Es wird über zwei Halteschlaufen hinter den Ohren befestigt. (Quelle: Screenshot Amazon)

Denn Mundvisiere bedecken lediglich die Mundpartie mit einer Plastikscheibe und schließen weder an den Seiten, noch an der Nase ordentlich ab.

Speicheltropfen und insbesondere Aerosole – winzige ausgeatmete Partikel – können einfach an dem Visier vorbei ein- und ausgeatmet und so im Raum verteilt werden. Experten raten daher unbedingt von dieser Art der Mund-Nasen-Bedeckung ab.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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