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Forscher sehen drei Haupttreiber der Corona-Pandemie

Von dpa
Aktualisiert am 23.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Flugzeug: FrĂŒhe Reiseverbote konnten das Infektionsgeschehen verlangsamen, so die Forscher.
Flugzeug: FrĂŒhe Reiseverbote konnten das Infektionsgeschehen verlangsamen, so die Forscher. (Quelle: MesquitaFMS/getty-images-bilder)
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Die steigenden Corona-Infektionszahlen lassen den Ruf nach Maßnahmen lauter werden. Doch was treibt die Pandemie vor allem an? US-Forscher sehen drei Motoren.

Nach EinschĂ€tzung des Robert Koch-Instituts (RKI) steckt sich ein Großteil der Menschen in Deutschland im privaten Umfeld mit dem Coronavirus an. Umso wichtiger seien Maßnahmen in diesem Bereich, betonte RKI-PrĂ€sident Lothar Wieler am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Diese EinschĂ€tzung passt zu einem Bericht von US-Forschern im Fachblatt "Science". Sie beschreiben drei Haupttreiber der Pandemie.


Coronavirus: An diesen Orten lauert das grĂ¶ĂŸte Risiko

In der Bahn, im Restaurant und auch zu Hause – wo sich Menschen auf engem Raum befinden, kann sich das Coronavirus leicht ausbreiten. Unsere Fotoshow zeigt, welche Situationen besonders riskant sind.
Bahn: Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse oder Bahnen sind ebenfalls mögliche Infektionsquellen. Hier treffen viele Menschen auf engem Raum aufeinander. Schutzmaßnahmen wie Abstand halten und das Tragen einer Gesichtsmaske können das Ansteckungsrisiko minimieren – sofern sich alle daran halten.
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Ansteckungen in privaten Haushalten hÀufig

In dem Überblicksartikel betont das Team um die Epidemiologin Elizabeth Lee von der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore, dass ein Großteil der SARS-CoV-2-Infektionen vermutlich auf Haushalte entfĂ€llt. Die Autoren verweisen auf mehrere Studien, denen zufolge 46 bis 66 Prozent der Ansteckungen haushaltsbasiert seien. Eine große Untersuchung aus SĂŒdkorea kam nach der Analyse von mehr als 59.000 FĂ€llen zu dem Schluss, dass die Ansteckungsgefahr in einem Haushalt sechs Mal höher ist als bei anderen engen Kontakten.

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"Dies steht im Einklang mit der Tatsache, dass der Kontakt im Haushalt eine Hauptursache fĂŒr die Übertragung anderer Atemwegsviren ist", betonen die Autoren. Ein vergleichbar hohes Risiko hĂ€tten auch sonstige Einrichtungen mit engem Zusammenleben wie GefĂ€ngnisse, SammelunterkĂŒnfte und Pflegeeinrichtungen.

Superspreading-Events treiben Zahlen in die Höhe

Auch wenn sehr viele Ansteckungen auf private Haushalte und Ă€hnliche Wohnsituationen entfallen, seien es doch die VirusĂŒbertragungen außerhalb davon, die verschiedene Haushalte miteinander verbindet, schreiben die US-Experten. Diese seien "essenziell fĂŒr die Aufrechterhaltung der Epidemie".

Ansteckungen in solchen Situationen hĂ€ngen demnach von einem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielen die sogenannten Superspreading-Events – also wenn ein Infizierter bei einem Ereignis viele Menschen ansteckt, teilweise ohne selbst Symptome zu zeigen. Beispiele dafĂŒr waren in der Vergangenheit etwa Chorproben, Gottesdienste, Hochzeiten oder fleischverarbeitende Betriebe. Dabei könne eine kleine Anzahl Menschen fĂŒr sehr viele Infektionen verantwortlich sein. Die Forscher verweisen auf Studien, denen zufolge bei SARS-CoV-2 etwa zehn Prozent der FĂ€lle 80 Prozent der Infektionen verursachten.

Reiseverkehr verbreitet das Virus international

Der dritte Treiber, der die Pandemie aufrecht erhĂ€lt, ist demnach die interregionale bis internationale Verbreitung durch Reisende. Schon wenige Fernverbindungen könnten dafĂŒr sorgen, dass das Virus sich weltweit ausbreiten könne. "Das ist ein Grund, warum frĂŒhe Reiseverbote die globale Ausbreitung von SARS-CoV-2 nicht stoppen konnten, obwohl sie die Pandemie möglicherweise verlangsamt haben", schreiben die Wissenschaftler. Dass ReisebeschrĂ€nkungen funktionieren können, hĂ€tten die strengen Regeln in China gezeigt, durch die es gelungen sei, das Virus im Land einzudĂ€mmen.

Die Autoren des Überblicksartikels betonen zusammenfassend, dass die drei "Motoren der Übertragung" Ansatzpunkte böten, um die Pandemie einzudĂ€mmen. Es mĂŒsse darum gehen, sowohl auf breiter Ebene die Ansteckung in Haushalten zu reduzieren als auch gezielte Maßnahmen gegen die anderen Infektionsfelder zu ergreifen.

Allerdings gebe es noch viele offene Fragen, betonen sie. "Das relative Übertragungsrisiko in verschiedenen Gemeinschaftsumgebungen wie Restaurants und EinzelhandelsgeschĂ€ften ist noch immer unklar, ebenso wie die Auswirkungen von Maßnahmen zur EindĂ€mmung der Übertragung in diesen Kontexten", schreiben sie abschließend. "Das Schließen dieser und anderer WissenslĂŒcken wird klĂ€ren, wie die Treiber der Übertragung zusammenwirken, welche die Pandemie nĂ€hren – und wie man zurĂŒckschlagen kann."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
CoronavirusDeutschlandJohns HopkinsRKISĂŒdkorea
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