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Corona Impftermin Rheinland-Pfalz: Anmeldung, Hotline & Infos

Infos, Anmeldung und Durchführung  

Impftermin Rheinland-Pfalz: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

20.04.2021, 17:07 Uhr | t-online, mu

Corona Impftermin Rheinland-Pfalz: Anmeldung, Hotline & Infos. Ampullen mit dem COVID-19 Impfstoff: In Rheinland-Pfalz gibt es 31 Impfzentren für die Corona-Schutzimpfung. (Quelle: Getty Images/peterschreiber.media)

Ampullen mit dem COVID-19 Impfstoff: In Rheinland-Pfalz gibt es 31 Impfzentren für die Corona-Schutzimpfung. (Quelle: peterschreiber.media/Getty Images)

Die Impfzentren in Rheinland-Pfalz haben am 7. Januar ihre Arbeit aufgenommen. Wie in allen Bundesländern erhalten zunächst Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. 

Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe bei der Corona-Impfung gehört, wie die Terminvergabe in Rheinland-Pfalz erfolgt und wie die Impfung abläuft.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann gegen COVID-19 geimpft wird, ist in Rheinland-Pfalz wie in allen Bundesländern nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.


 

Registrierung für Priorisierungsgruppe 3 komplett geöffnet

Ab dem 23. April können sich in Rheinland-Pfalz alle Menschen für eine Impfung anmelden, die der Priorisierungsgruppe 3 angehören. Das teilten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler am 20. April mit. Bislang konnten sich aus der Gruppe nur die 60- bis 69-Jährige für die Impfung registrieren, jetzt kommen auch Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzinsuffizienz und Asthma hinzu. Auch Menschen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind, können sich nun für eine Corona-Schutzimpfung registrieren. Bis Mitte Mai sollen alle Lehrerinnen und Lehrer der weiterführenden Schulen erstes Impfangebot erhalten.

Terminregistrierung für 60- bis 69-Jährige seit 7. April möglich

Seit dem 7. April, können sich in Rheinland-Pfalz auch die 60- bis 69-Jährigen für eine Corona-Schutzimpfung registrieren. Die Gruppe umfasst rund 550.000 Menschen, die ersten Impfungen werden voraussichtlich Ende April bis Anfang Mai stattfinden. Mehr als 75.000 Menschen registrierten sich bereits am ersten Tag für einen Impftermin.

Die neuen Registrierungen sollen aber keinen Einfluss auf die Terminvergabe der Über-70-Jährigen sowie der Vorerkrankten der Prioritätsgruppe 2 haben, teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit. Die Priorisierungsreihenfolge der Impfungen werde in Rheinland-Pfalz beibehalten. Wer sich aus der Prioritätsgruppe 2 bereits registriert habe, erhalte seine Impftermine vorrangig.

Registrierung für Priorisierungsgruppe 2: hohe Priorität

Seit dem 7. März können sich bereits Menschen mit bestimmten schweren Erkrankungen der Priorisierungsgruppe 2 (hohe Priorität) sowie enge Kontaktpersonen von Schwangeren und pflegebedürftigen Menschen registrieren. Seit dem 10. März können sich alle Personen aus der Priorisierungsgruppe für die Corona-Schutzimpfung anmelden. 

Bis Ende April sollen alle über 80-jährigen Rheinland-Pfälzer sowie ein großer Teil aus der Prioritätsgruppe 2 zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft sein. Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) bestätigte am 25. März noch einmal, dass nach Ostern auch die Hausärzte in Rheinland-Pfalz mit Corona-Impfungen starten sollen. Allerdings seien die Impfdosen, die den Hausärzten dafür zur Verfügung stünden, sehr gering. Derzeit ist von 18 bis 24 Dosen pro Woche die Rede, weil zu wenig Impfstoff zur Verfügung stehe. Im Mai hoffe man, deutlich mehr Impfstofflieferungen zu erhalten.

Wie werde ich benachrichtigt?

Bürgerinnen und Bürger von Rheinland-Pfalz erhalten keine personalisierte Einladung für den Impftermin, sondern müssen sich selbst über eine kostenlose Hotline oder online für einen Impftermin anmelden. Dabei werden direkt die beiden Termine für die Erst- und die Zweitimpfung vergeben. 

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Für die telefonische Terminvergabe zur Corona-Impfung hat die Landesregierung eine zentrale Hotline eingerichtet. Seit dem 4. Januar ist eine Anmeldung unter der regionalen Hotline 0800 57 58 100 montags bis freitags von 7 bis 23 Uhr möglich, an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr. Diese Telefonnummer ist kostenlos und auch für hörbehinderte Menschen barrierefrei mit Schriftdolmetschung oder Gebärdensprachdolmetschung über den Tess-Relay-Service zu erreichen. Die Terminvergabe wird auf postalischem Weg bestätigt. Der Brief enthält weitere Unterlagen, unter anderem ein Aufklärungsmerkblatt zur Corona-Schutzimpfung. 

Die Landesregierung weist darauf hin, dass für Rheinland-Pfalz keine Impftermine unter der bundesweiten Hotline 116 117 ausgemacht werden können.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anmeldung zum Impftermin besteht auch die Möglichkeit, sich online einen Impftermin für die erste und zweite Corona-Impfung im jeweils zuständigen Impfzentrum zu reservieren. Die Anmeldung erfolgt auf folgender Internetseite: www.impftermin.rlp.de. Bei der Online-Terminvergabe bekommen Sie Ihre Terminbestätigung per E-Mail zugesandt.

Doppeltermin für zwei Personen/Paare

Zwei Personen oder Paare können in Rheinland-Pfalz einen Doppeltermin zur Corona-Impfung beantragen, wenn beide Personen für die Impfung zugelassen sind, also den entsprechenden priorisierten Gruppen angehören. Auf dem Registrierungsformular wählen Sie dazu die Option "Ich möchte einen Doppeltermin für zwei Personen beantragen" aus.

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen 

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannten Telefonnummern oder Internetseiten vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung. Geimpft wird dort entweder durch ein mobiles Impfteam oder in Eigenorganisation der Einrichtungen. Diese können in Zusammenarbeit mit einer Hausärztin und einem Hausarzt sowie einer Apothekerin und einem Apotheker vor Ort Impfungen in Eigenorganisation durchführen. Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die Pflege- und Einrichtungsleitung.

Impfungen zu Hause

Senioren, die zu Hause leben, aber gesundheitlich nicht in der Lage sind, ein Impfzentrum aufzusuchen, werden in Rheinland-Pfalz ab dem 1. März in ihren Wohnungen geimpft. Den Anfang machen vier Hausarzt-Praxen (in Bitburg, Mayen, Wendelsheim und Münchweiler) als Pilotpraxen.

Im Laufe des März sollen dann landesweit alle über 80-Jährige geimpft werden, die zu Hause bettlägerig sind. Das betrifft laut Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) zwischen 20.000 und 25.000 Menschen über 80 Jahre. Sie alle bekommen den Impfstoff von BionTech/Pfizer.

Impftermin absagen

Ihren Impftermin können Sie unter der Rufnummer 0800 57 58 100 absagen oder per Mail an absage(at)impfdokumentation-rlp.de. Es können dabei nur Terminpaare abgesagt werden, da der 1. und der 2. Impftermin gemeinsam für Sie reserviert werden. Bereits vergebene Termine können aus organisatorischen Gründen nicht verschoben werden. Sie müssen in diesem Fall beide Termine stornieren und neu vereinbaren.

Geben Sie bei Ihrer Absage Ihre Vorgangsnummer (die Sie bei der Online-Registrierung erhalten haben) oder Ihre Impfnummer an. Die Impfnummer finden Sie auf dem Terminbestätigungsschreiben oben rechts unter dem QR-Code.

Liste der Impfzentren in Rheinland-Pfalz

Aus logistischen Gründen erfolgt die Corona-Impfung in Rheinland-Pfalz nach dem Wohnortprinzip. Jeder Postleitzahlenbereich ist einem Impfzentrum zugeordnet, eine freie Auswahl ist derzeit nicht möglich.

Die 31 rheinland-pfälzischen Impfzentren befinden sich an diesen Standorten (Landkreis – Ortsgemeinde): 

  • Altenkirchen – Wissen 
  • Ahrweiler – Grafschaft-Gelsdorf
  • Alzey-Worms – Alzey
  • Bad Dürckheim
  • Bad Kreuznach – Bad Sobernheim
  • Bernkastel-Wittlich – Wittlich
  • Birkenfeld – Idar-Oberstein (Nahbollenbach)
  • Bitburg-Prüm – Bitburg
  • Cochem-Zell – Landkern
  • Donnersbergkreis – Kirchheimbolanden
  • Frankenthal
  • Germersheim, Südliche Weinstraße, Landau in der Pfalz – Wörth am Rhein Industriegebiet am Oberwald
  • Kaiserslautern Stadt und Kreis – Kaiserslautern Werksgelände Opel
  • Koblenz – Koblenz-Oberwerth
  • Kusel
  • Ludwigshafen am Rhein
  • Mainz – Mainz-Gonsenheim
  • Mainz-Bingen – Ingelheim
  • Mayen-Koblenz – Polch
  • Neustadt an der Weinstraße
  • Neuwied – Oberhonnefeld
  • Pirmasens und Südwestpfalz – Pirmasens
  • Rhein-Hunsrück-Kreis – Simmern
  • Rhein-Lahn-Kreis – Lahnstein
  • Rhein-Pfalz-Kreis – Schifferstadt
  • Speyer
  • Trier und Trier-Saarburg – Trier
  • Vulkaneifel – Hillesheim
  • Westerwaldkreis – Hachenburg
  • Worms
  • Zweibrücken

Die Wege in den Impfzentren sind ebenerdig oder mit Aufzügen erreichbar. Spezifische Nachfragen zur Barrierefreiheit in dem für Sie zuständigen Impfzentrum können Sie an die Kreis- oder Stadtverwaltung richten. Zum Impftermin können Sie eine Begleitperson mitbringen.

Mit Fahrdienst oder Taxi ins Impfzentrum 

Menschen über 80, die weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch dem eigenen Auto ein Impfzentrum aufsuchen können und niemanden haben, der helfen könnte, können lokale Fahrdienste in Anspruch nehmen. Etwa 80 "Bürgerbusse" wurden in rheinland-pfälzischen Orts- und Verbandsgemeinden eingerichtet, um ganze Landkreise flächendeckend mit einem kommunalen Fahrdienst zu versorgen. Eine Übersicht über die "Bürgerbusse Rheinland-Pfalz" finden Sie unter: www.buergerbus-rlp.de.

In vielen Gemeinden gibt es zudem ehrenamtliche Fahrdienste. Eine Liste mit allen bisher bekannten Anlaufstellen finden Sie hier: www.zusammenland.rlp.de.

Auch eine Anfahrt mit dem Taxi ist möglich. Die rheinland-pfälzischen Krankenkasse folgen der Empfehlung des GKV Spitzenverbandes und übernehmen die Fahrtkosten zum nächstgelegenen Impfzentrum für gesetzlich Versicherte sofern folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • Schwerbehindertenausweis mit MZ, aG, H oder Bl
  • Pflegegrad 3 und Mobilitätseinschränkung bzw. MG G
  • Pflegegrad 4 oder 5

Für die Erstattung ist eine Verordnung einer Krankenbeförderung von der Hausärztin oder dem Hausarzt notwendig.

Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den Impfzentren von Rheinland-Pfalz gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor Corona. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • Personalausweis, Reisepass oder Aufenthaltsberechtigung
  • Arbeitsbescheinigung für alle, die im Gesundheits- und Pflegedienst arbeiten
  • nach Möglichkeit einen Impfpass (falls Sie keinen besitzen, erhalten Sie eine Impfbescheinigung in Papierform)
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung
  • Aufklärungsbogen (nur zum 1. Impftermin
  • Nebenwirkungskarte (nur zum 2. Impftermin)
  • Medikationsplan, sofern Sie mehrere Medikamente einnehmen

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Impfung wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.
 

 
Weitere Informationen zu Anmeldung und Terminvergabe für die Corona-Impfung in Rheinland-Pfalz erhalten Sie über das Landesportal Rheinland-Pfalz

Welche Impfstoffe sind derzeit zugelassen?

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen und werden verimpft. Ende letzten Jahres wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Am 7. Januar folgte der Impfstoff von Moderna. Die genannten Impfstoffe sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Sie enthalten keine Elemente des Virus, sondern nur Informationen aus dessen DNA. Auf dieser Basis entwickeln die körpereigenen Zellen die gewünschte Immunität.

Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. Der Impfstoff von Astrazeneca wird in Deutschland nur an Menschen unter 65 Jahren verimpft. 

► Impftermine Baden-Württemberg
► Impftermine in Bayern
► Impftermine in Berlin
► Impftermine in Brandenburg
► Impftermine in Bremen
► Impftermine in Hamburg
► Impftermine in Hessen
► Impftermine Mecklenb.-Vorpomm.
► Impftermine in Niedersachsen
► Impftermine Nordrhein-Westfalen
► Impftermine in Rheinland-Pfalz
► Impftermine in Saarland
► Impftermine in Sachsen
► Impftermine in Sachsen-Anhalt
► Impftermine in Schleswig-Holstein
► Impftermine in Thüringen

Nach einem Beschluss der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern soll der Corona-Impfstoff AstraZeneca ab sofort nur bei über 60-Jährigen eingesetzt werden. Unter 60-Jährige sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Wie das Pharmaunternehmen AstraZeneca mitteilte, soll das Vakzin künftig den Namen Vaxzevria tragen.

In Rheinland-Pfalz hätten in den kommenden Wochen fast 60.000 Termine mit Astrazeneca stattfinden sollen. Diese werden nun storniert und zeitnah neu vergeben, sagte Gesundheistministerin Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Allen Betroffenen solle bis Ende April ein neuer Impftermin angeboten werden.

Alle Betroffenen werden automatisch per Mail oder Telefon benachrichtigt. Impftermine sollten nicht selbst storniert werden, bat die Gesundheitsministerin, das mache den Vorgang komplizierter.

Rheinland-Pfalz erlaubt siebte Dosis bei Biontech-Impfstoff

Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium hat der KV Rheinland-Pfalz auf Anfrage die Erlaubnis erteilt, eine siebte Dosis aus den Ampullen des Biontech-Impfstoffs zu entnehmen. Damit dürfen niedergelassenen Ärzte offiziell aus einer Ampulle sieben Dosen verabreichen und abrechnen. In den Impfzentren in Rheinland-Pfalz ist das bereits Praxis.

Eine siebte Dosis ist in etlichen Fällen möglich, da es bei den Ampullen zu einer technisch bedingten Überfüllung kommt. Vor der Verimpfung muss diese siebte Dosis von Fachpersonal auf Vollständigkeit (0,3 ml) und Qualitätssicherheit (partikelfrei) überprüft werden. Impflösungen aus verschiedenen Ampullen dürfen nicht vermischt werden.

Auch Nordrhein-Westfalen hat bereits die Entnahme und Verwendung einer siebten Dosis Biontech erlaubt. Die europäische Zulassung sieht bislang nur sechs Impfstoffdosen pro Ampulle vor. 

Verwendete Quellen:

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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