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Impftermin NRW: Online-Anmeldung & Infos zur Corona-Impfung

Infos und Anmeldung  

Impftermin Nordrhein-Westfalen: Wann und wo kann ich mich impfen lassen?

05.05.2021, 14:45 Uhr | lb, t-online

Impftermin NRW: Online-Anmeldung & Infos zur Corona-Impfung. Impftermin online vereinbaren: Um einen Termin für eine Corona-Impfung zu erhalten, kann man sich im Internet registrieren. (Quelle: imago images/Alexander Limbach)

Impftermin online vereinbaren: Um einen Termin für eine Corona-Impfung zu erhalten, kann man sich im Internet registrieren. (Quelle: Alexander Limbach/imago images)

In Nordrhein-Westfalen können sich Menschen ab dem 8. Februar 2021 in 53 Impfzentren impfen lassen. Wie und wann Sie einen Impftermin erhalten, erfahren Sie hier.

Wie in allen Bundesländern erhalten auch in Nordrhein-Westfalen zunächst Menschen, die nach der Einstufung der Bundesregierung zur Personengruppe mit "höchster Priorität" zählen, eine Impfung gegen das Coronavirus. Hier erhalten Sie einen Überblick, wer zur Prioritätengruppe gehört, wie die Terminvergabe erfolgt und wie die Impfung abläuft. In NRW sind die Kassenärztlichen Vereinigungen für die Terminkoordination zuständig.

Prioritäten beim Impftermin: Wer wird wann geimpft?

Wer wann geimpft wird, ist in Nordrhein-Westfalen, wie in allen Bundesländern, nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums (Corona-Impfverordnung; CoronaImpfV) festgelegt, die auf einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (StIKo) beim Robert Koch-Institut basiert.

Wer kann sich zuerst impfen lassen?

Diese Reihenfolge gilt bei der Impfung

Solange die Corona-Impfstoffe noch knapp sind, werden zuerst die Menschen geimpft, die besonders gefährdet sind. Dazu wurden verschiedene Priorisierungsgruppen gebildet. Wann von einer Gruppe zur nächsten gewechselt werden kann, richtet sich nach der Verfügbarkeit der Impfstoffe und wird von den Bundesländern entschieden. Der folgende Überblick zeigt die Reihenfolge bei der Impfung.

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen sowie in ambulant betreuten Wohngruppen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie
  • Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  • Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten
  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Diabetes mellitus mit Komplikationen, Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen oder im Rahmen der Ausübung eines Heilberufes mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Einsatzkräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern untergebracht oder tätig sind
  • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
  • Über 60-Jährige
  • Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus ohne Komplikationen, Adipositas (BMI über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im  Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren  oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind
  • Wahlhelferinnen und Wahlhelfer
  • Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  • Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht Grund-, Sonder- oder Förderschulen sind, tätig sind sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

Alle, die ein geringeres Risiko haben, einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu erleiden. Ihnen soll nach den priorisierten Gruppen ein Impfangebot gemacht werden.


 

 
Seit Anfang März werden Personen aus der zweiten Prioritätsgruppe geimpft. Zu dieser Gruppe zählen Erzieher, Lehrer, Personal in Arztpraxen, Ü70-Menschen, Schwangere sowie bis zu zwei Kontaktpersonen von Schwangeren. Diese Menschen sollen nach NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) "so schnell, wie es geht" mit Impfstoff versorgt werden. 

Ein neuer Erlass zur "Paar-Impfung" ermöglicht es auch Menschen unter 70 Jahren, ab dem 8. April in NRW geimpft zu werden: So können 79-Jährige einen Termin für ihren Lebenspartner oder ihre Lebenspartnerin mit ausmachen – egal, wie alt diese sind. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.

Ab Donnerstag, 6 Mai 2021, erweitert NRW die Impfkampagne für zusätzliche Berufsgruppen. Die Impfpriorisierungsgruppe 3 werde nun per Erlasse geöffnet, kündigte Gesundheitsminister Laumann an.

53 Impfzentren nahmen am 8. Februar 2021 ihren Betrieb auf. Dort ist die Impfung nur mit einem Termin möglich; zunächst nur für Personen, die 80 Jahre oder älter sind. 

Wie werde ich benachrichtigt?

Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens erhalten keine personalisierte Einladung für den Impftermin. Aktuelle Informationen über die Möglichkeit und Terminierung einer Impfung sowie mögliche Verzögerungen bei der Terminvergabe erhält man auf einer Homepage des NRW-Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Darüber hinaus teilen Hausärzte mit, wer zu welcher priorisierten Gruppe gehört. 

Anmeldung: Hotline für den Impftermin

Für die telefonische Vergabe der Impftermine hat die Regierung eine zentrale Hotline eingerichtet. Diese gilt auch für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 12. Januar ist eine Anmeldung zur Corona-Impfung unter der bundesweiten Hotline 116 117 möglich. Wenn Sie aus dem Rheinland kommen, nutzen Sie die Nummer 0800 116 117-01. Für Westfalen wurde die Nummer 0800 116 117-02 freigeschaltet. 

Die Hotline ist häufig stark ausgelastet. Sie sollten Geduld mitbringen. Vor allem zu Beginn der telefonischen Terminvergabe am 25. Januar waren die Leitungen für die 1,2 Millionen Ü80-Bewohnerinnen und -Bewohner Nordrhein-Westfalens belegt – wie zum Beispiel in Wuppertal. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe hat sich für die Probleme bei der Terminvergabe entschuldigt. Die ersten Tage seien eine Zerreißprobe gewesen.

Wollen Sie für Ihren Partner oder Ihre Partnerin gemeinsam einen Termin abstimmen, geht dies aktuell nur auf dem telefonischen Weg. Die Kassenärztlichen Vereinigungen arbeiten an einer weiteren Lösung für das Online-Portal.

Impftermin online beantragen

Neben der telefonischen Anmeldung zum Impftermin besteht auch die Möglichkeit, sich online einen Impftermin für die erste und zweite Corona-Impfung im jeweils zuständigen Impfzentrum zu reservieren. Die Anmeldung erfolgt auf folgender Internetseite: termin.corona-impfung.nrw/home. Voraussetzung für eine erfolgreiche Online-Selbstbuchung ist eine gültige E-Mail-Adresse.

Zunächst müssen Sie sich auf der Internetseite registrieren. Dort geben Sie Ihre persönlichen Angaben und Kontaktdaten ein und klicken anschließend auf „Registrierung abschicken“. Sie erhalten eine E-Mail ins Postfach und können Ihre Anmeldung bestätigen, indem Sie auf den Bestätigungslink drücken. Schauen Sie gegebenenfalls auch in Ihrem Spamordner nach.

Nach dem Login werden Sie zu Schritt 1 weitergeleitet. Hier wurde Ihnen bereits aufgrund Ihrer Angaben ein Impfzentrum zugewiesen. Das Impfzentrum kann jetzt noch ersetzt werden, bevor es zu Schritt 2 geht. Nun sehen Sie eine Kalenderansicht, wo Sie Ihren Wunschtermin per Klick eingeben können. Der Zweittermin wird automatisch berechnet und orange markiert. Rechts besteht die Möglichkeit, eine gewünschte Uhrzeit einzutragen. Sind alle Felder ausgefüllt, bestätigen Sie die Eingabe mit einem Klick auf "Termine buchen". Es folgt eine automatische Bestätigung an das E-Mail-Postfach. Eine detaillierte Anleitung zur Online-Buchung erhalten Sie hier. Im Fall von technischen Störungen während der Online-Terminvergabe finden Sie in einem Dokument der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein mögliche Lösungen. 

Am 27. Januar teilte die für das Terminbuchungssystem verantwortliche Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe mit, dass einige Bürgerinnen und Bürger aufgrund eines technischen Fehlers bei der Buchung lediglich einen Termin zur Erstimpfung erhalten haben. Sollte das auf Sie zutreffen: Der Termin für die Zweitimpfung wird in diesen Fällen direkt bei der Erstimpfung im Impfzentrum vergeben.

Sonderregelungen in Pflegeeinrichtungen 

Menschen, die 80 Jahre oder älter sind und in einem Seniorenheim leben, müssen keinen Termin über die genannten Telefonnummern oder Internetseiten vereinbaren. Bei ihnen erfolgt die Impfung direkt in der Einrichtung durch mobile Impfteams. Auch das Personal kann dort geimpft werden. Die Impfungen in Pflegeheimen konnten nach einem vorübergehenden Stopp wegen Lieferengpässen des Biontech-Impfstoffes ab dem 30. Januar fortgesetzt werden.

Bei Fragen zu den Terminen wenden sich Betroffene oder deren Angehörige direkt an die Pflege- und Einrichtungsleitung. Die mobilen Impfteams werden von den Impfzentren vor Ort koordiniert. 

Liste der 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen

Im Zuge der Terminbuchung haben Sie festgelegt, in welchem Impfzentrum Sie geimpft werden sollen. Die 53 Impfzentren in Nordrhein-Westfalen starten ab dem 8. Februar 2021 mit den Corona-Schutzimpfungen. Bis zum 4. Februar wurden ungefähr 1,3 Millionen Impftermine vergeben. Diese Impfzentren (Kreis bzw. kreisfreie Stadt/Name des Gebäudes) kommen in NRW in Frage: 

Impfzentren in NRW
► Aachen (Aachener Eissporthalle)
► Bielefeld (Stadthalle)
► Bochum (Ruhr Congress)
► Bonn (World Conference Center)
► Borken (Interkommunaler Bahnhof)
► Bottrop (leere Unternehmenshallen von Fressnapf und Golf Area)
► Coesfeld (Veranstaltungsräume der Firma Wiesmann)
► Dortmund (Warsteiner Music Hall)
► Duisburg (Theater am Marientor)
► Düren (ehemaliges Telekom-Gebäude)
► Düsseldorf (Merkur Spiel-Arena)
► Ennepe-Ruhr-Kreis (ehemaliger Aldi-Markt)
► Essen (Messegelände Halle 4)
► Euskirchen (ehemalige Eifelhöhen-Klinik)
► Gelsenkirchen (Emscher-Lippe-Halle)
► Gütersloh (ehemaliger Supermarkt der britischen Streitkräfte)
► Hagen (Stadthalle)
► Hamm (Dreifachsporthalle der Friedensschule)
► Heinsberg (ungenutzte Flüchtlingsunterkünfte)
► Herford (ehemaliges Firmengelände von Wellmann Küchen)
► Herne (Dreifachsporthalle Gysenbergpark)
► Hochsauerlandkreis (Konzerthalle Olsberg)
► Höxter (Stadthalle Brakel)
► Kleve (Hansehalle Grieth)
► Krefeld (Container auf Sprödentalplatz)
► Köln (Messegelände)
► Leverkusen (Erholungshaus der Bayer-Kulturabteilung)
► Lippe (ehemalige Lipperlandhalle)
► Mettmann (Räume der Firma Timocrom)
► Minden-Lübbecke (Sporthalle Unterlübbe)
► Märkischer Kreis I (historische Schützenhalle)
► Märkischer Kreis II (leerstehender Gewerbekomplex)
► Mönchengladbach (leerstehende Flüchtlingsunterkunft im Nordpark)
► Mühlheim an der Ruhr (Parkstadt), Münster (Halle Münsterland)
► Oberbergischer Kreis (Einkaufszentrum Bergischer Hof)
► Oberhausen (Willy-Jürissen-Halle)
► Olpe (Gewerbehalle)
► Paderborn (Stadthalle Salzkotten)
► Recklinghausen (Leichtbauhalle Konrad-Adenauer-Platz)
► Remscheid (Sporthalle West)
► Rhein-Erft-Kreis (ehemaliger Real-Supermarkt)
► Rhein-Kreis Neuss (Turnhalle Berufskolleg Technik und Informatik)
► Rhein-Sieg-Kreis (Asklepios Kinderklinik)
► Rheinisch-Bergischer Kreis (RheinBerg Galerie)
► Siegen-Wittgenstein (ehemaliger Baustoffhandel "Bauking")
► Soest (Halle der Firma Eaton)
► Solingen (ehemaliger Kaufhof)
► Steinfurt (Flughafen Münster/Osnabrück)
► Unna (Kreissporthalle II)
► Viersen (leerstehendes St.-Cornelius-Krankenhaus)
► Warendorf (Gelände der AWG)
► Wesel (Niederrheinhalle)
► Wuppertal (Uni-Campus Freudenberg)

Bei der Corona-Impfterminvergabe in NRW steigt auch der Ticketverkäufer CTS Eventim mit ins Boot. Die Stadt Dortmund habe das Unternehmen beauftragt, sagte eine Stadtsprecherin am 18. Februar. Welche Aufgaben im Prozess des Termin-Managements übertragen werden, ist aber noch unklar.

Wegen der aktuell knappen Verfügbarkeit des Impfstoffes sollen die Impfzentren zu Beginn nur zwischen 14 und 20 Uhr öffnen. An den meisten Orten wird von Montag bis Samstag geimpft, manche Zentren haben auch sonntags geöffnet. Alle Öffnungszeiten können in der Startphase noch abweichen.

Fahrtkosten: Mit dem Taxi ins Impfzentrum? 

Die Fahrt zum Impfzentrum muss in der Regel privat organisiert werden. Die Kosten, die beispielsweise durch eine Taxifahrt entstehen, werden vom Land nicht übernommen. NRW-Gesundheitsminister Laumann hält es für "die Aufgabe der Kommunen, aufzuzeigen, wie die Leute in ein Impfzentrum kommen." Die Organisation der Anfahrt sei auf Landesebene nicht zu stemmen. 

Allerdings ist es ratsam, bei der eigenen Krankenkasse nachzufragen, ob die Fahrt ins Impfzentrum möglicherweise bezahlt wird. Wer die Fahrt zu einem Arzttermin erstattet bekommt, könnte auch von einer Kostenübernahme beim Weg ins Impfzentrum profitieren. 

Vorbereitung: Welche Unterlagen zum Impftermin mitbringen?

In den Impfzentren gelten die bekannten AHA+L-Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus. Dazu gehört, ausreichend Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das gilt auch für Angehörige oder Betreuer, die die Impfberechtigten begleiten.

Folgende Dokumente werden zur Impfung benötigt: 

  • bei Online-Buchung: Terminbestätigung bzw. QR-Codes
  • Anamnesebogen und den Aufklärungsbogen (doppelte Kopie)
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • Elektronische Gesundheitskarte der Krankenkasse (Krankenversichertenkarte)
  • Ausweisdokument (zum Beispiel Personalausweis)
  • Menschen in Pflegeeinrichtungen erhalten ihre Bescheinigungen und Nachweise vom Pflegepersonal

Im Impfportal können Sie über „Download Dokumente“ Ihre Impfunterlagen herunterladen und ausdrucken. Bringen Sie das Anschreiben und die ausgefüllten und unterschriebenen Unterlagen mit zum Impftermin. Füllen Sie den Anamnesebogen und den Aufklärungsbogen je zweifach aus und bringen Sie alle Dokumente zum Impftermin mit.

Ablauf: So wird die Impfung durchgeführt

Die Impfung wird durch geschultes medizinisches Fachpersonal durchgeführt und im Impfpass mit der Chargennummer des Impfstoffs eingetragen. Das eigentliche Impfen geht sehr schnell und dauert nur wenige Minuten. In einem gesonderten Wartebereich bleiben Sie zur Sicherheit noch etwa 15 bis 30 Minuten unter medizinischer Beobachtung.

Einschließlich einzuplanender Wartezeiten, eines ärztlichen Aufklärungsgesprächs und der Nachbeobachtungszeit wird der Impfvorgang in der Regel etwa eine Stunde in Anspruch nehmen.


Welche Impfstoffe sind aktuell in Deutschland zugelassen?

In Deutschland sind derzeit drei verschiedene Impfstoffe zugelassen und werden verimpft. Ende letzten Jahres wurde der Impfstoff von Biontech/Pfizer zugelassen. Am 7. Januar folgte der Impfstoff von Moderna. Die genannten Impfstoffe sind sogenannte mRNA-Impfstoffe. Sie enthalten keine Elemente des Virus, sondern nur Informationen aus dessen DNA. Auf dieser Basis entwickeln die körpereigenen Zellen die gewünschte Immunität.


Ende Januar erhielt außerdem der Impfstoff von Astrazeneca die Zulassung. Er gehört zur Gruppe der Vektor-Impfstoffe. Seine Wirkung beruht auf der Verabreichung von abgeschwächten und somit harmlosen Viren, auf die der Körper mit der Bildung eines Immunschutzes reagiert. 

Nach einem Beschluss der Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern soll der Corona-Impfstoff AstraZeneca ab sofort nur bei über 60-Jährigen eingesetzt werden. Unter 60-Jährige sollen sich "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoanalyse nach sorgfältiger Aufklärung" weiterhin damit impfen lassen können. Wie das Pharmaunternehmen AstraZeneca mitteilte, soll das Vakzin künftig den Namen Vaxzevria tragen.


Impftermine Baden-Württemberg
► Impftermine in Bayern
► Impftermine in Berlin
► Impftermine in Brandenburg
► Impftermine in Bremen
► Impftermine in Hamburg
► Impftermine in Hessen
► Impftermine Mecklenb.-Vorpomm.
► Impftermine in Niedersachsen
► Impftermine in Rheinland-Pfalz
► Impftermine in Saarland
► Impftermine in Sachsen
► Impftermine in Sachsen-Anhalt
► Impftermine in Schleswig-Holstein
► Impftermine in Thüringen


In absehbarer Zeit ist mit der Zulassung weiterer Impfstoffe anderer Hersteller zu rechnen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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