• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Corona
  • Wirkstoff von Roche: Diese Pille könnte Corona den Schrecken nehmen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSeil gerissen: Junge Kletterin stirbtSymbolbild für ein VideoScholz ermahnt Journalisten Symbolbild für einen TextBäckereigroßhändler planen FusionSymbolbild für einen Text"Kleiner Nick"-Schöpfer Sempé ist totSymbolbild für einen TextKölner Europapokal-Gegner steht festSymbolbild für einen TextNBA vergibt Rückennummer 6 nicht mehrSymbolbild für ein VideoProtz in Katar: Die WM-Stadien von innenSymbolbild für einen TextTommy Lee sorgt mit Penisbild für WirbelSymbolbild für einen TextPSG droht DFB-Duo wohl mit DegradierungSymbolbild für einen TextFrau vergewaltigt – Polizei zeigt BildSymbolbild für einen TextNach Mord: 20 Männer attackieren PolizeiSymbolbild für einen Watson TeaserErotik-Drama erntet heftige KritikSymbolbild für einen TextKaum zu glauben: Dieses Casino ist gratis

Diese Pille könnte Corona den Schrecken nehmen

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 10.03.2021Lesedauer: 3 Min.
Tablette: Wirksame Medikamente gegen Covid-19 sind rar. (Symbolbild)
Tablette: Wirksame Medikamente gegen Covid-19 sind rar. (Symbolbild) (Quelle: RapidEye/getty-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Es wäre das erste seiner Art: Ein Medikament gegen Covid-19, das oral eingenommen wird und schwere Verläufe von Corona-Infizierten verhindert. Seine Erforschung ist weit fortgeschritten – eine Zulassung könnte bald folgen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist AT-527?
  • Wie wirkt das Medikament – und wem könnte es helfen?
  • Wie weit ist die Anti-Corona-Pille erforscht?
  • Was ist über Nebenwirkungen bekannt?
  • Wann könnte das Mittel verfügbar sein?

Die Corona-Impfstoffe sind in aller Munde: Es wird heiß diskutiert, wie die Impfungen in Deutschland beschleunigt werden könnten. Was dabei in den Hintergrund gerät, ist die Forschung nach Medikamenten gegen Corona – dabei ist sie vor allem für Patienten wichtig, die sich bereits mit dem Virus angesteckt haben und auf Heilung hoffen.


Corona-Spätfolgen: Diese Beschwerden treten häufig auf

Auch nach überstandener Corona-Infektion berichten einige Betroffene über Spätfolgen. Mediziner sprechen bei diesen Auffälligkeiten vom Long-Covid- oder Post-Covid-Syndrom. Ein Überblick über mögliche Symptome.
Kopfschmerzen: Oft wird auch von Kopfweh und Migräneattacken nach Covid-19 berichtet.
+4

Der Schweizer Pharmakonzern Roche arbeitet zusammen mit dem US-Unternehmen Atea Pharmaceuticals daran, die Behandlungsmöglichkeiten für Covid-19 zu verbessern, und gibt nun vielversprechende Aussichten. Noch in diesem Jahr soll eine Anti-Corona-Pille auf den Markt kommen. Was wir bisher darüber wissen – und was noch unklar ist.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Plötzlich crasht der "Feuerdrachen"
urn:newsml:dpa.com:20090101:220811-911-010401


Was ist AT-527?

Das Medikament AT-527 – so die vorläufige Bezeichnung – ist ein chemisch-synthetischer Wirkstoff, der ursprünglich gegen Hepatitis-C-Viren entwickelt wurde. Seit dem vergangenen Jahr erprobt Roche in Kooperation mit seinem Partner Atea Pharmaceuticals das Mittel gegen SARS-CoV-2. Das Ziel der Pharmaunternehmen: eine Pille zur Corona-Behandlung, die breit eingesetzt werden kann.

Das Schweizer Unternehmen Roche hat seinen Sitz in Basel und zählt zu den größten Pharmakonzernen weltweit. Zuvor hatte Roche bereits einen Antigen-Schnelltest entwickelt, der auch in Deutschland im Einsatz ist.

Wie wirkt das Medikament – und wem könnte es helfen?

AT-527 ist ein antiviraler Wirkstoff, der die sogenannte RNA-Polymerase blockieren soll. Dieses Enzym braucht das Coronavirus, damit es sich im Körper ausbreiten kann. Wird es gehemmt, kann sich der Erreger nicht mehr vermehren.

Auf diese simpel klingende Art könnte die Pille also vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Zunächst beschränkt sich die Anwendung aber nur auf Personen, die bereits infiziert sind und unter Corona-Symptomen leiden. "Bei Erfolg könnte AT-527 dazu beitragen, Patienten frühzeitig zu behandeln, das Fortschreiten der Infektion zu verringern und die Gesamtbelastung der Gesundheitssysteme zu verringern", fasst Roche den Nutzen des Medikaments in einer Pressemitteilung zusammen.

Die Forscher wollen zudem prüfen, ob der Wirkstoff auch präventiv eingesetzt werden kann – etwa bei Personen, bei denen eine Infektion zu befürchten ist, weil sie mit Infizierten in Kontakt waren.

Wie weit ist die Anti-Corona-Pille erforscht?

Getestet wird AT-527 derzeit parallel in Phase-2- und Phase-3-Studien, die die letzte Stufe der klinischen Erprobung darstellen. Zum einen erhalten die Pille im Krankenhaus behandelte Covid-19-Patienten mit mittelschweren Symptomen. Seit Februar 2021 läuft zudem eine Untersuchung in Ländern wie Großbritannien und Irland, in der der Einsatz bei Betroffenen mit leichter oder mittelschwerer Covid-19-Erkrankung in einer ambulanten Behandlung geprüft wird. Die Ergebnisse der entscheidenden klinischen Studien werden in den nächsten Wochen erwartet, so Roche.

Was ist über Nebenwirkungen bekannt?

Offiziell gibt es keine Angaben zu möglichen Nebenwirkungen. Aus den Daten der Phase-II-Studie mit Hepatitis-C-Patienten geht laut der "Pharmazeutischen Zeitung" hervor, dass das Medikament eine hohe Sicherheit gezeigt habe.

Atea Pharmaceuticals teilte außerdem einen Zwischenstand bei der Erprobung an Covid-19-Patienten mit: So habe sich das Mittel AT-527 bei einer kleinen Gruppe von 30 Covid-19-Patienten, die fünf Tage lang zweimal täglich 550 Milligramm erhielten, als gut verträglich erwiesen.

Wann könnte das Mittel verfügbar sein?

Roche-VR-Präsident Christoph Franz hat kürzlich angekündigt, die Anti-Corona-Pille in Form von Tabletten noch im Herbst 2021 auf den Markt zu bringen. Doch noch befindet sich AT-527 in der Entwicklungsphase. Bereits in den nächsten Wochen sollen die Ergebnisse der klinischen Tests vorliegen. Erweist sich das Mittel dabei als wirksam und sicher, wird es im nächsten Schritt von der Arzneimittelbehörde geprüft. Diese entscheidet dann über die Zulassung.

Wird das Medikament zugelassen, gebe es eine sinnvolle Ergänzung zu den Corona-Impfstoffen im Kampf gegen die Pandemie. Atea Pharmaceuticals würde den Vertrieb von AT-527 in den USA übernehmen. Roche wäre zuständig für die globale Produktion und die Verteilung außerhalb der USA. Schon jetzt teilte Roche mit, die Kapazitäten auszubauen, damit der Wirkstoff möglichst schnell in großen Mengen zur Verfügung gestellt werden könnte.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Laura Stresing, Cem Özer, Sandra Simonsen
Von Christiane Braunsdorf
  • Sandra Simonsen
Von Sandra Simonsen
COVID-19CoronavirusDeutschland
Beliebte Themen

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website