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Corona-Variante Omikron: Dieses Medikament könnte schützen

Vermutlich gefährliche Variante  

Dieses Medikament könnte gegen Omikron helfen

02.12.2021, 13:57 Uhr | dpa-AFX

Corona-Variante Omikron: Dieses Medikament könnte schützen. Medikament: Die Arznei Sotrovimab wird mithilfe einer Spritze injiziert. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Bihlmayerfotografie)

Medikament: Die Arznei Sotrovimab wird mithilfe einer Spritze injiziert. (Symbolbild) (Quelle: Bihlmayerfotografie/imago images)

Die Coronavirus-Mutation Omikron ist erst seit wenigen Tagen bekannt. Doch schon jetzt könnte es einen wirksamen Schutz gegen den Erreger geben. 

Die Covid-19-Antikörpertherapie des britischen Herstellers GlaxoSmithKline könnte womöglich auch gegen die neue Omikron-Variante wirksam sein. Labortests der in der Variante gefundenen Mutationen zeigten, dass das Medikament Sotrovimab immer noch gegen das Virus aktiv sei, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. 

Wirkt es gegen Virusmutationen?

Der Pharmakonzern will nun weitere Tests durchführen und bis Jahresende darüber informieren, inwieweit das Mittel auf eine Kombination aller Omikron-Mutationen anspricht. Bisher hatte sich das Medikament nach Unternehmensangaben gegen sämtliche als besorgniserregend eingestuften Varianten des Coronavirus als wirksam erwiesen.

"Sotrovimab wurde absichtlich mit Blick auf ein mutierendes Virus entwickelt" sagte George Scangos, Vorstandsvorsitzender des Mitentwicklers Vir Biotechnology laut Mitteilung.

Wo ist Sotrovimab erhältlich?

Durchbruch: Der japanische Gesundheitsminister hatte bereits im September 2021 über den Fortschritt bei der Behandlung von Corona-Patienten mit dem Medikament Sotrovimab berichtet. (Quelle: Kyodo News)Durchbruch: Der japanische Gesundheitsminister hatte bereits im September 2021 über den Fortschritt bei der Behandlung von Corona-Patienten mit dem Medikament Sotrovimab berichtet. (Quelle: Kyodo News)

Sotrovimab ist bislang nur in wenigen Ländern verfügbar, darunter die USA und Australien, Japan und Saudi Arabien. Am Donnerstag genehmigte auch die britische Aufsichtsbehörde das Medikament, da Sotrovimab das Risiko von Krankenhausaufenthalten und Tod bei Menschen mit leichtem bis mittelschwerer Covid-19-Erkrankung reduziere. Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) bei der Europäischen Arzneimittelagentur Ema hat bereits eine positive Empfehlung für das Medikament abgegeben, das als Xevudy vermarktet wird.

Weltweit ist die Ungewissheit derzeit groß, inwieweit die Omikron-Variante tatsächlich die Wirksamkeit der bestehenden Impfstoffe und Medikamente untergräbt. Auch Regeneron Pharmaceuticals führt derzeit Tests mit Blick auf Omikron durch, nachdem erste Anzeichen dafür sprechen, dass der Antikörper-Cocktail des US-Herstellers möglicherweise weniger wirksam gegen diese Variante ist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Omikron-Variante als "besorgniserregend" eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht noch nicht fest. Mittlerweile sind in etlichen Ländern – darunter auch Deutschland – Fälle der Variante entdeckt worden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-afx

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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