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Was ĂĽber seltene Nebenwirkungen von Novavax bekannt ist

  • Melanie Rannow
Von Melanie Rannow

Aktualisiert am 10.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Impfstoff von Novavax (Symbolbild): In Kürze starten die Impfungen mit dem US-Präparat auch hierzulande.
Corona-Impfstoff von Novavax (Symbolbild): In Kürze starten die Impfungen mit dem US-Präparat auch hierzulande. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Einige noch ungeimpfte Menschen entscheiden sich bewusst für das Corona-Vakzin von Novavax. Doch wie gut verträglich ist es? Und für wen eignet sich das Mittel eher nicht?

Bereits im Dezember 2021 hat die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema grünes Licht für Novavax gegeben. Das Mittel des US-Herstellers ist damit der erste proteinbasierte Covid-19-Impfstoff in Europa. Ende Februar sollen die ersten 1,75 Millionen Impfstoffdosen nach Deutschland geliefert werden. Bereits jetzt können sich die Ersten für die Impfung anmelden. Aber nicht für jeden ist das Vakzin auch geeignet.


Corona: Auf diese Impfreaktionen sollten Sie sich einstellen

Wie bei jeder anderen Impfung auch kann es nach der Verabreichung der Corona-Impfstoffe zu Impfreaktionen und anderen Nebenwirkungen kommen. Von diesen Beschwerden berichten Betroffene am häufigsten.
Die häufigste Impfreaktion sind Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle – auch als "Covid-Arm" bekannt.
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Der Novavax-Impfstoff ist weder ein mRNA- noch ein Vektor-Impfstoff. Er lässt sich der Gruppe der Proteinimpfstoffe zuordnen. Diese sind schon länger bekannt und werden zum Beispiel bei der Prävention von Influenza seit Jahren eingesetzt.

Nebenwirkungen von Novavax: Was die Studiendaten zeigen

Zur Verträglichkeit des Novavax-Impfstoffs sind bisher nur die Daten aus den Zulassungsstudien bekannt. Er wurde noch nicht an die große Masse verimpft. Manche möglichen Nebenwirkungen könnten deshalb noch gar beobachtet worden sein. In den Studien zeigten sich die üblichen Impfreaktionen.

Der Präsident des Ärzteverbands deutscher Allergologen (AEDA), Professor Dr. Ludger Klimek, erklärte hierzu dem "Mein Allergie Portal": "Bislang gibt es keine Kenntnisse über besonders problematische Nebenwirkungen beim Novavax-Impfstoff." Hirnvenenthrombosen, Herzmuskelentzündungen sowie andere seltene Nebenwirkungen seien bisher nicht in übermäßigem Maße aufgetreten.

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Aber die seien bei den anderen Vakzinen ebenfalls nicht in den Zulassungsstudien, sondern erst bei ihrem breiten Einsatz in der Bevölkerung aufgefallen. "Das ist logisch und normal, weil man erst bei großen Patientenzahlen seltene Nebenwirkungen sieht", so Klimek. Entsprechend könnten auch bei dem breiten Einsatz von Novavax noch sehr seltene Nebenwirkungen erkannt werden.

Wer sich besser nicht mit Novavax impfen lassen sollte

Doch es gibt erste Erkenntnisse, dass eine Nebenwirkung für bestimmte Personen gefährlich werden könnte. Sogenannte Anaphylaxien – starke allergische Reaktionen – können nach einer Impfung auftreten. Der Grund dafür ist Polysorbat 80, eine potenziell allergieauslösende Substanz. Diese hat nach Impfungen mit den Vektorimpfstoffen von Astrazeneca und Johnson & Johnson bereits zu Anaphylaxien geführt. In den mRNA-Impfstoffen von Moderna und Biontech ist Polysorbat 80 hingegen nicht verarbeitet.

Da aber der Proteinimpfstoff von Novavax Polysorbat 80 enthält, geht auch Prof. Klimek davon aus, dass "es auch Patienten geben wird, die auf 'Nuvaxovid' von Novavax allergisch reagieren". Das heißt: Wenn bei Patienten eine Allergie auf Polysorbat 80 bekannt ist, sollte der Impfstoff von Novavax vorsichtig oder gar nicht eingesetzt werden.

Auch Wirkverstärker können Allergien verursachen

Hinzu kommen Adjuvantien – Wirkverstärker –, die im Novavax-Impfstoff enthalten sind und bei einigen ebenfalls allergische Reaktionen auslösen könnten. Als Adjuvans wird im Novavax-Impfstoff das sogenannte Saponin-basierte Matrix-M-Adjuvans verwendet. Hierbei handelt es sich um ein Matrixprotein, das die Wirksamkeit verbessert. Dieses ist sogar für einen erheblichen Teil der Wirksamkeit mitverantwortlich.

Klimek sagt: "Wir rechnen damit, dass auch die Adjuvansmatrix-M zu Unverträglichkeitsreaktionen führen kann. In den Studien waren allergische Reaktionen auf die Adjuvansmatrix jedoch eher selten zu beobachten." Der Experte rät bei Verdacht auf eine Allergie dazu, einen speziellen Test im Vorfeld der Impfung durchzuführen. "Wenn der Verdacht besteht, auf Inhaltsstoffe zu reagieren oder man schon mal auf andere Medikamente allergisch reagiert hat, ist ein vorheriger Allergietest sinnvoll".

FĂĽr Allergiker sei die Frage, ob der Corona-Impfstoff individuell fĂĽr das eigene Immunsystem ein Problem verursachen kann, entscheidender als die Frage, ob es ein Totimpfstoff, Proteinimpfstoff, Vektorimpfstoff oder mRNA-Impfstoff ist, betont der Allergologe.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Nicole Sagener
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