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Gästebett: Übernachtungsgäste auch ohne Gästezimmer bequem unterbringen

Gästebett  

Clevere Gästebett-Lösungen auch bei wenig Platz

18.07.2011, 08:09 Uhr | dpa-tmn

Gästebett: Übernachtungsgäste auch ohne Gästezimmer bequem unterbringen. Aktuelle Multifunktionssofas geben ein bequemes Gästebett ab.

Zwei in Einem: Aktuelle Multifunktionssofas geben ein bequemes Gästebett ab. (Foto: Luino)

Wer kein eigenes Gästezimmer hat, bei dem wird der Platz in der Wohnung schnell knapp, wenn gute Freunde oder Verwandte übernachten wollen. Wer hat schon genügend Wohnraum für ein extra Gästebett? Inzwischen haben Möbelhersteller reagiert. Eine Vielzahl zum Teil ausgesprochen cleverer Lösungen ist auf dem Markt. Unsere Foto-Show zeigt einige clevere und Platz sparende Beispiele für ein bequemes Gästebett, das man dem Besuch gerne zur Verfügung stellt.

Das Schlafsofa als bequemes Gästebett

Im besten Fall schlafen Übernachtungsgäste auf einer ausklappbaren Couch. Die ist in der Regel so bequem, dass auch die Oma am nächsten Morgen nicht über Rückenschmerzen klagt. Schlafsofas gibt es zwar schon lange, bei der Bequemlichkeit und der Handhabung hat sich aber zuletzt viel getan, sagt Ursula Geismann vom Verband der deutschen Möbelindustrie. "Es gibt mittlerweile besonders raffinierte Lösungen, denen man gar nicht ansieht, dass man auch darauf schlafen kann." Außerdem werden Sofas tendenziell immer voluminöser. "Da gibt es Modelle, bei denen man einfach nur ein Bettlaken drauf legen muss, und schon hat man ein Gästebett", sagt Geismann.

Minimaler Platzbedarf bei maximalem Gästebett-Komfort

Eine neue Idee, die eigentlich eine alte ist, wird heute von vielen Möbelherstellern wieder aufgegriffen: die Schrankbetten. "Ein Schrankbett ist eine elegante Lösung, wenn man die Möglichkeit hat, so einen großen Schrank unterzubringen", sagt Geismann. Das Schrankbett stammt aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Menschen mit wenig Platz auskommen mussten. Zimmer, die tagsüber als Ess- oder Wohnzimmer genutzt wurden, verwandelten sich am Abend mit wenigen Handgriffen in Schlafzimmer.

Dass Schrankbetten heute wieder Konjunktur haben, liegt unter anderem daran, dass der Anteil an Singles steigt, die mobile und unkomplizierte Möbel schätzen. Diese so genannten Appartement-Möbel, die oft gleich mehrere Funktionen besitzen, eigneen sich besonders für kleinere Wohnungen. Heute sind Wohnbereiche außerdem meist offen, die Übergänge verlaufen fließend. "In einer Wohnung, in der die Wohnbereiche miteinander verschmelzen, macht auch wieder das versteckte Schrankbett Sinn", sagt Geismann. So könne das Wohnzimmer auch als Gästezimmer genutzt werden.

Das Gästebett selber bauen

Wer weder Schlafsofa noch Schrankbett besitzt und sich auch keines anschaffen möchte, kann sich Multifunktionsmöbel auch selber bauen. "Aus vier Holzwänden und einem Deckel lässt sich zum Beispiel ein Matratzen-Versteck bauen, das auch als Couch- oder Beistelltisch genutzt werden kann", sagt Maribel Goncalves, die von der Deutschen Heimwerker Akademie zur "Miss Do-it-yourself 2010" gekürt wurde. Je nach Grundfläche entsteht so eine würfel- oder quaderförmige Kiste, unter der die Gästematratze mit Klettbändern verstaut werden kann. "Legt man die Abdeckung etwas tiefer und schließt mit einer rechteckigen oder quadratischen Glasplatte ab, kann der Raum darunter je nach Jahreszeit und Lust dekoriert werden", erläutert Goncalves.

Auch ein zum Gästebett selbstgebauter ausklappbarer Couchtisch ist denkbar. "Man baut eine flache Kiste, in die eine einfache, biegbare Matratze passt", rät Goncalves. Die Kiste wird in der Mitte durchgesägt und beide Teile am offenen, oberen Rand mit Scharnieren verbunden. "So lässt sich die Kiste zusammenklappen, und hinein passt neben einer dünnen Matratze sogar noch das Bettzeug."

Das Taschenhotel als Reise- oder Gästebett

Für handwerklich weniger Geschickte gibt es aber auch zahlreiche einfache und preiswerte Schlaflösungen zu kaufen. So können Besucher auf aufblasbaren Matratzen ebenso nächtigen wie auf zusammenklappbaren Schaumstoffteilen. Eine zugleich platzsparende und ziemlich bequeme Schlafstätte ist das Taschenhotel. Es besteht aus einer großvolumigen Luftmatratze inklusive kleinem Kissen, Laken und Bettdecke. Zusammengerollt ist das Ganze nicht viel größer als ein Schlafsack und lässt sich so überall verstauen. Auch pusten muss niemand selbst. Das übernimmt die enthaltene Elektropumpe, die entweder von einem Akku oder über Netzstecker beziehungsweise Zwölf-Volt-Adapter mit Strom versorgt wird.

Aber auch wenn das Taschenhotel insgesamt eine pfiffige Lösung ist: Älteren Menschen möchte man wohl doch eher nicht zumuten, auf einer Matratze auf dem Fußboden zu nächtigen. Doch für jüngere Übernachtungsgäste ist es durchaus geeignet. Auch für Menschen, die selber regelmäßig bei Freunden übernachten und sich nicht mit Nächten auf uralten Sofas plagen wollen, ist das Taschenhotel eine gute Option. Mit einem Gesamtgewicht von gut sieben Kilo ist es auch auf Bahnfahrten mit mehrmaligem Umsteigen noch reisetauglich.

Das Gästebett unterm Bett

Wollen viele Erwachsene nicht unbedingt mit ihrem Gast in einem Raum übernachten, ist gerade das bei Kindern, die ihren Schulfreund über Nacht besuchen, der Hauptspaß. Für sie eignen sich daher auch Schubladen unter dem Bett, die nur herausgezogen werden müssen, damit eine weitere Liegefläche entsteht. Alternativ kann man dem kleinen Übernachtungsgast eine Schlafhöhle bauen: An einem Haken an der Wand wird ein Moskitotuch oder ein Bettlaken gehängt, darunter liegt eine Matratze.

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