t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon



HomeLebenAktuelles

Lactalis ruft weltweit Babymilchprodukte zurück


Salmonellengefahr
Weltweiter Rückruf von Babymilchprodukten

afp, Sabine Glaubitz

11.12.2017Lesedauer: 2 Min.
Nach der Erkrankung kleiner Kinder ruft der französische Molkereikonzern Lactalis weltweit Babymilchprodukte zurück.Vergrößern des BildesNach der Erkrankung kleiner Kinder ruft der französische Molkereikonzern Lactalis weltweit Babymilchprodukte zurück. (Quelle: Symbolbild; Wavebreakmedia Ltd/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Auf WhatsApp teilen

Der französische Molkereikonzern Lactalis ruft wegen Salmonellengefahr weltweit Babymilchprodukte zurück, nachdem mehr als 20 Babys in Frankreich erkrankt sind. Jetzt gibt es Entwarnung für Deutschland.

Deutschland sei von der weltweiten Rückrufaktion nicht betroffen, teilte die Deutschland-Zentrale des Konzerns mit Sitz in Kehl (Baden-Württemberg) mit. Lactalis vertreibe keine Babynahrung in Deutschland, hieß es zur Begründung.

Das Wirtschaftsministerium in Paris veröffentlichte eine Liste der möglicherweise verunreinigten Produkte. Insgesamt sollen 620 Produkte betroffen sein. Lactalis könne aber derzeit noch nicht angeben, wie viele davon bereits verkauft oder konsumiert wurden.

Lactalis ist einer der größten Molkereikonzerne der Welt. Die Produkte werden unter anderem in China, Pakistan, Großbritannien oder Sudan verkauft. In Deutschland verkauft das Unternehmen vor allem Käse der Marken Président, Galbani oder Salakis.

Konzern sucht nach der Ursache

Lactalis wurde nach Unternehmensangaben bereits am 1. Dezember von den französischen Behörden darüber informiert, dass Babymilchpulver mit Salmonellen verunreinigt sei. 20 Babys im Alter von unter sechs Monaten seien erkrankt. Am 2. Dezember rief Lactalis ein Dutzend Babymilchprodukte zurück. Das Wirtschaftsministerium in Paris hielt dies aber für nicht ausreichend, um das Risiko von Erkrankungen auszuschließen. In dieser Woche wurden fünf neue Fälle gemeldet. Ein Baby hatte Reismilch bekommen, die nicht auf der Rückrufliste von Lactalis stand.

Der Konzern sucht seit Anfang Dezember nach der Ursache – möglicherweise seien die Salmonellen in einer Trocknungsanlage im Werk im zentralfranzösischen Craon vom 1. bis 6. Mai dieses Jahres aufgetreten. Die Anlage sei geschlossen worden und werde nun "zusätzlich" gereinigt und desinfiziert.

Diese Marken sind betroffen

Als Vorsichtsmaßnahme ruft Lactalis alle betroffenen Produkte zurück, die dort seit dem 15. Februar hergestellt wurden. Die Eltern rief das Unternehmen auf, das Milchpulver von Lactalis nicht mehr zu verwenden. Es handle sich vor allem um Produkte der Marken Milumel, Picot und Carrefour. Salmonellen können Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall auslösen. Den zuletzt erkrankten Babys gehe es aber wieder gut, erklärte das Ministerium in Paris.

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website