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Gewürze: Welche zur Grundausstattung gehören und wie sie haltbar bleiben


Muskatnuss, Pfeffer & Co.
Ein Fehler gefährdet die Haltbarkeit von Gewürzen

Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 05.05.2022Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Gewürze: Nicht jeder Ort eignet sich zur Aufbewahrung.Vergrößern des Bildes
Gewürze: Nicht jeder Ort eignet sich zur Aufbewahrung. (Quelle: Image Source/getty-images-bilder)

Gewürze bringen Spannung ins Essen. Mit den Naturprodukten wird aber oft zu unbedarft umgegangen. Am falschen Platz gelagert, büßen sie schnell an Aroma ein. Ein Tipp verhindert, beim Würzen enttäuscht zu werden.

Für den optimalen Genuss kaufen Sie Gewürze möglichst im Ganzen und mahlen oder Siemörsern Sie sie frisch. Denn sind die Aromazellen durch das Mahlen erst einmal aufgebrochen, verflüchtigen sich die duftenden Stoffe, und das Gewürz verliert an Aroma. Deshalb ist es ratsam, Gewürze wie Pfeffer, Koriander oder Kardamom in kleinen Mengen immer frisch zu mahlen.

Ein Fehler gefährdet die Haltbarkeit von Gewürzen

So bequem es ist, Gewürze im Regal in der Nähe des Herdes zu haben, so ist es doch ihr sicherer Tod. Gewürze sollten nicht in Kontakt mit Hitze, Feuchtigkeit, Licht beziehungsweise Sonneneinstrahlung kommen. Sie vertragen Dämpfe nicht. Ätherische Öle verflüchtigen sich bei 25 Grad Celsius, und gemahlene Gewürze verklumpen durch Feuchtigkeit.

Praktisch sind Gewürzregale auf der Innenseite der Schranktür. Das ist der perfekte Aufbewahrungsort. So haben Sie Ihre Gewürze übersichtlich griffbereit. Sie stehen aber auch gut geschützt in einer Schublade des Küchenschranks – am besten luftdicht verschlossen in Metalldosen, dunklen Apothekergläsern oder ausrangierten Marmeladengläsern.

Tipp: Pulverisierte Gewürze in Döschen nicht direkt in den Kochtopf rieseln lassen, sondern die benötigte Menge mit dem Teelöffel herausnehmen. So bekommen sie weniger Feuchtigkeit ab und verklumpen nicht so schnell.

Haltbarkeit von Gewürzen

Ungemahlen, trocken, lichtgeschützt, bei Zimmertemperatur und nicht über dem Herd gelagert, sind Gewürze sehr lange haltbar:

  • ganze Gewürze 3 bis 4 Jahre
  • verschiedene Pfeffersorten 4 bis 5 Jahre
  • Gewürzmischungen 2,5 bis 3 Jahre
  • getrocknete Kräuter 1,5 bis 2 Jahre

Gewürzpulver sind im täglichen Gebrauch zwar praktisch, aber die angebrochene Packung sollte in etwa sechs Monaten aufgebraucht werden. Das heißt jedoch nicht, dass ein gemahlenes Gewürz oder eine Mischung nach Ablauffrist automatisch schlecht ist: Sie ist vermutlich nicht mehr so aromatisch wie zuvor, aber man kann noch gut damit kochen.

Das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum gilt immer nur für ungeöffnete Ware und besagt nur, bis zu welchem Datum die Würzkraft garantiert wird. Verlassen Sie sich am besten auf die eigene Nase. Riecht es muffig, dann sollten Sie das Gewürz entsorgen. Wenn Sie einmal im Jahr eine Inventur im Gewürzschrank einplanen, sind Sie auf der sicheren Seite.

Diese Gewürze gehören zur Grundausstattung

Die richtigen Gewürze bringen die besondere Note ins Essen. Neben Salz gehören folgende Gewürze zur Grundausstattung:

  • Schwarzer Pfeffer – verleiht so gut wie jedem Gericht die richtige Schärfe
  • Chili und Cayennepfeffer – sorgen für angenehmes Feuer in den Speisen
  • Paprikapulver – würzt Suppen, Saucen, Salate, Fleisch- und Fischsorten
  • Curry – gibt asiatischen Gerichten das typische Aroma und eine schöne gelbe Farbe
  • Muskatnuss – das nussige Aroma passt besonders gut zu Gemüse- und Kartoffelgerichten
  • Zimt – für süße Gerichte, indische Currys, deutsche Lammgerichte, Moussaka oder zum Backen
  • Lorbeerblätter – aromatisieren zum Beispiel Soßen, Gulasch oder Sauerkraut
  • Kardamon – würzt indische Gerichte aber auch weihnachtliches Gebäck

Damit bringen Sie auf jeden Fall Würze in Ihre Küche.

Guten Appetit!

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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