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Zimtsterne für die Weihnachtszeit backen: Grundrezept und veganes Rezept

Rezepte und Tipps  

So werden Zimtsterne schön weich

01.12.2021, 17:29 Uhr | me, cch, t-online

Zimtsterne für die Weihnachtszeit backen: Grundrezept und veganes Rezept . Zimtsterne: Selbst gebacken eignen sie sich auch wunderbar zum Verschenken. (Quelle: Getty Images/BeritK)

Zimtsterne: Selbst gebacken eignen sie sich auch wunderbar zum Verschenken. (Quelle: BeritK/Getty Images)

Zimtsterne gehören zur Weihnachtszeit wie der Tannenbaum und die Geschenke. Die Zubereitung der Plätzchen hat allerdings ihre Tücken. Drei typische Probleme – und Tipps zur Lösung.

Ob nach dem Weihnachtsessen oder als Nascherei im Advent – die kleinen, duftenden Sterne versüßen garantiert die Feiertage.

Wer schon einmal Zimtsterne gebacken hat, kennt vermutlich aber mindestens eines der folgenden Probleme. Wir geben Tipps, wie die Leckerei gelingt – und haben natürlich auch ein Grundrezept sowie ein Rezept für vegane Zimtsterne parat.

Problem 1: Klebriger Teig

Häufig klebt der Teig für die Zimtsterne an den Fingern, dem Nudelholz oder der Ausstechform.

Tipps: Verwenden Sie für den Eischnee nicht zu große Eier, sonst stimmt das Verhältnis von flüssigen und festen Zutaten nicht mehr – und es kann klebrig werden. Wenn der Anteil an Flüssigkeit zu hoch ist, geben Sie einfach noch etwas gemahlene Mandeln hinzu.

Wichtig ist auch, dass der Teig immer gut gekühlt ist, bevor Sie ihn ausrollen. Wenn die Masse am Nudelholz festklebt, wickeln Sie sie in Frischhaltefolie oder in einen großen Gefrierbeutel und legen Sie sie für kurze Zeit in den Kühl- oder Gefrierschrank.

Klebt der Teig beim Ausstechen an der Form, drücken Sie den Ausstecher einfach zwischendurch in Puderzucker und bestreuen die Arbeitsplatte damit, bevor Sie den Teig ausrollen.

Problem 2: Zimtsterne werden im Ofen dunkel und hart

Bleiben die Zimtsterne zu lange im Ofen, wird der Teig zu dunkel oder die Sterne werden gar hart und trocken. Das liegt unter anderem daran, dass Zimtsterne ohne Butter gebacken werden. Sie bestehen hauptsächlich aus einem gemahlenen Mandeln und einer Mischung aus Eiweiß und Puderzucker.

Tipps: Mindestens zwei Drittel des Eiweiß-Puderzucker-Gemisches sollten Sie für den Teig verwenden. Denn wenn zu viel von dem Gemisch für den Guss und zu wenig für den Teig genutzt wird, werden die Zimtsterne hart. Genauso wichtig ist ein gut vorgeheizter Ofen: Kommen die Plätzchen in einen zu kühlen Ofen, müssen sie länger backen und trocknen aus.

Damit die Plätzchen nicht zu dunkel werden, können Sie eine Schiene darüber ein leeres Backblech schieben.

Die Plätzchen sind fertig, sobald der Boden ganz leicht braun geworden ist. Dann sind sie zwar noch weich, härten beim Abkühlen aber nach.

Problem 3: Zimtsterne werden bei der Lagerung hart und trocken

Manchmal passiert es dann doch: Die Zimtsterne sind beim Backen oder später bei der Lagerung steinhart geworden.

Tipps: Wer bereits Anfang Dezember Zimtsterne für Weihnachten bäckt, sollte sie in einer Metalldose aufbewahren. So sind sie auch an Heiligabend noch frisch und saftig. Metalldosen eignen sich für alle Arten von weichen Keksen.

Wenn die Zimtsterne bereits hart geworden sind, kann der folgende Trick Abhilfe schaffen: Legen Sie die Plätzchen zusammen mit einem Stück Apfel in eine Plätzchendose oder unter ein Tuch. Lassen Sie sie so mindestens einen Tag stehen. Auf diese Weise nehmen die Zimtsterne nachträglich Feuchtigkeit auf und werden wieder weich.

Das Grundrezept für Zimtsterne

Zimtsterne: Sie gehören zu den Klassikern unter den Weihnachtsplätzchen. (Quelle: Getty Images/David Adams)Zimtsterne: Sie gehören zu den Klassikern unter den Weihnachtsplätzchen. (Quelle: David Adams/Getty Images)

Zutaten:

Für den Teig:

  • 500 g gemahlene Mandeln
  • 300 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 Eiweiß (geschlagen)
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur benötigen Sie zusätzlich:

  • 125 g Puderzucker
  • 1 Eiweiß

Zubereitung:

  1. Vermischen Sie die gemahlenen Mandeln, Puderzucker und Zimt und geben Sie das steif geschlagene Eiweiß hinzu.
  2. Verrühren Sie alles mit den Knethaken des Handrührgeräts und formen Sie den Teig mit den Händen zu einer Kugel.
  3. Wickeln Sie diese in Frischhaltefolie und legen Sie sie in den Kühlschrank.
  4. Nach einer Stunde können Sie den Teig portionsweise ausrollen und die Sterne ausstechen. Der Teig sollte etwa einen Zentimeter dick sein.
  5. Für die Glasur schlagen Sie ein Eiweiß sehr steif und geben den Puderzucker nach und nach hinzu. Heben Sie den Puderzucker nur vorsichtig unter – so bleibt die Glasur locker leicht und schimmernd.
  6. Bepinseln Sie dann die Sterne damit und backen Sie sie bei 150 Grad zehn bis 15 Minuten auf der untersten Schiene Ihres Backofens.

Zimtsterne vegan: Rezept ohne Ei

Zimtsterne: Für die vegane Variante muss nur der Eischnee ersetzt werden. (Quelle: Getty Images/Mariha-kitchen)Zimtsterne: Für die vegane Variante muss nur der Eischnee ersetzt werden. (Quelle: Mariha-kitchen/Getty Images)

Zimtsterne schmecken auch in der veganen Version. Dafür verzichten Sie bei der Zubereitung des Teiges auf den Eischnee. Verwenden Sie stattdessen Wasser und Zitronensaft.

Zutaten:

Für den veganen Teig:

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Zimt
  • 8 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL abgeriebene Bio-Orangenschale

Für den Guss:

  • Puderzucker
  • Wasser
  • Zimt

Zubereitung:

  1. Verkneten Sie zunächst alle Zutaten miteinander und rollen Sie den Teig aus.
  2. Stechen Sie anschließend mit einem Förmchen Sterne aus. Legen Sie diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und lassen Sie sie für etwa vier Stunden bei Zimmertemperatur trocknen.
  3. Danach ab in den Backofen damit und bei 250 Grad Celsius für drei bis fünf Minuten backen. Lassen Sie die Plätzchen nicht länger im Ofen, da sie sonst trocken werden.
  4. Nach dem Auskühlen können die Zimtsterne mit Glasur bestrichen werden. Vermischen Sie dazu den gesiebten Puderzucker mit wenig Wasser und Zimt bis ein zäher Zuckerguss entsteht. Überziehen Sie die Plätzchen damit und lassen Sie sie gut trocknen. In einer mit Alufolie ausgelegten Keksdose können sie dann gelagert werden.
Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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