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Ingrid Marie: Populärer Weihnachtsapfel

Apfelsorten  

Ingrid Marie: Populärer Weihnachtsapfel

29.07.2016, 13:15 Uhr | om (CF)

Ingrid Marie: Populärer Weihnachtsapfel. Heutzutage ist der Ingrid Marie - Apfel wirtschaftlich nicht mehr relevant. Das war in den 40ern noch anders. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Heutzutage ist der Ingrid Marie - Apfel wirtschaftlich nicht mehr relevant. Das war in den 40ern noch anders. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Wegen ihrer roten Schale wird die Apfelsorte Ingrid Marie gerne als Weihnachtsapfel verwendet. Interessante Fakten zu dem Zufallssämling aus Dänemark lesen Sie im Folgenden.

Herkunft

Der Apfel Ingrid Marie stammt aus Dänemark, wo der Lehrer K. Madsen die bisher unbekannte Apfelsorte zu Beginn des 20. Jahrhunderts entdeckte. Der Zufallssämling wurde nach der verstorbenen Tochter ihres Entdeckers Ingrid Marie getauft.

Aussehen

Der mittelgroße Apfel Ingrid Marie ist rund bis abgeplattet und gelbgrün gefärbt. Nur die Sonnenseite leuchtet dunkelrot. Seine schwach wachsige Schale ist glatt und fest. Zudem sind viele Schalenpunkte darauf zu finden.

Geschmack

Das mittelfeste bis später mürbe Fruchtfleisch der dänischen Apfelsorte ist mild und süß-säuerlich. Der Geschmack erinnert dabei an die Sorte "Cox Orange". Das saftige, aromatische Fleisch qualifiziert den Ingrid Marie sowohl als Tafelapfel als auch für die Verarbeitung zu Kompott.

Anbau

Der Ingrid Marie stellt relativ hohe Anforderungen an Boden und Klima. Maritime Küstengebiete wie in ihrer Heimat Dänemark eignen sich als Standort für diese Sorte am besten. Das Klima sollte warm bis feucht sein, der Boden durchlässig und feucht mit ausreichend Nährstoffen. Von September bis Oktober können die Früchte gepflückt werden.

Wissenswertes

In den Kriegsjahren um 1940 gelangte die dänische Apfelsorte ins Alte Land in Norddeutschland, wo der Apfel Ingrid Marie weitergezüchtet wurde. Seine wirtschaftliche Bedeutung hat der beliebte Weihnachtsapfel jedoch inzwischen weitgehend verloren. Nach Angaben von "taz.de" macht er im Alten Land nur noch ein Prozent der Anbaufläche aus.

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