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Kurkuma: Rezepte mit der gesunden Knolle


So verwenden Sie Kurkuma in der Küche

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 03.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
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Kurkuma: Sie ist aromatisch scharf und leicht bitter.
Kurkuma: Sie ist aromatisch scharf und leicht bitter. (Quelle: alexander ruiz/getty-images-bilder)
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Sie sieht aus wie die Schwester der Ingwerknolle. Doch unter der Schale verbirgt sich ein leuchtendes Orange: Kurkuma bringt optischen Glanz und würzige Raffinesse ins Glas und auf den Teller.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wirkung von Kurkuma
  • Rezept: Kurkuma Latte
  • Rezept: Heiße Schokolade mit Kurkuma
  • Rezept: Kurkuma-Fruchtgummis
  • Würzen mit Kurkuma: Suppen, Nudel-, Reisgerichte

Es war das Trendgetränk Goldene Milch, das Kurkuma große Popularität verschafft hat. Frisch gemahlen, als Paste oder auch als Knolle – die Gelbwurz, wie Kurkuma in Deutschland heißt, kann jedoch viel mehr als Milch verfeinern.

Wirkung von Kurkuma

Kurkuma ist aromatisch scharf und leicht bitter. Die orangen und stark färbenden Knollen sehen aus wie kleine Finger und gehören zur Familie der Ingwergewächse (lateinisch: Zingiberaceae). Sie gelten in der chinesischen und indischen Medizin als Heilmittel.

Kurkuma soll als Immunbooster, Verdauungsturbo, Muntermacher, Erkältungsschutz, Beautyassistent und Brainfood wirken. Außerdem soll sich Kurkuma positiv auf die Befindlichkeit von Galle und Leber auswirken. Der Inhaltsstoff Curcumin ist es, dem gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. Verschiedene Studien belegen immerhin eine entzündungshemmende Wirkung.

Rezept: Kurkuma Latte

Kurkuma Latte: Scharf trifft auf würzig – für kalte Tage ist die Goldene Milch besonders passend.
Kurkuma Latte: Scharf trifft auf würzig – für kalte Tage ist die Goldene Milch besonders passend. (Quelle: Aileen Kapitza/minzgruen.com/dpa-tmn)

Goldene Milch – oder auch Kurkuma Latte – ist ein jahrhundertealtes, ayurvedisches Rezept aus der südostasiatischen Küche. Curcumin verleiht dem Getränk seine goldgelbe Farbe, frischer Ingwer kurbelt das Immunsystem an. Zimt und etwas Honig sorgen für eine angenehme Süße und machen die goldene Milch besonders in der kalten Jahreszeit zu einem gesunden Hausmittel, das Sie bei ersten Erkältungsanzeichen einsetzen können.

Zutaten für eine große Tasse:

  • 300 ml Hafer- oder Mandelmilch (mit Kuhmilch geht es auch)
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Honig (oder Ahornsirup)
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zentimeter frischer Ingwer

Zubereitung:

  1. Geben Sie die Milch in einen Topf und erwärmen Sie sie bei niedriger Hitze. Achtung: Die Milch darf nicht kochen!
  2. Schälen und würfeln Sie den Ingwer und geben Sie ihn zur Milch hinzu.
  3. Fügen Sie danach Kurkuma und Zimt hinzu und verrühren Sie alles gut.
  4. Süßen Sie die Milch mit Honig oder Ahornsirup. Gießen Sie sie anschließend durch ein Sieb und schäumen Sie sie auf. Trinken Sie den Kurkuma Latte am besten warm.

Tipp: Sie können das gelbe Getränk nach Lust und Laune verfeinern: Mit frisch geriebener Muskatnuss, Vanillemark, Zimtpulver oder Agavendicksaft gibt es gleich mehrere Variationen.

Rezept: Heiße Schokolade mit Kurkuma

Heiße Schokolade: Kurkuma eignet sich auch für Süßes.
Heiße Schokolade: Kurkuma eignet sich auch für Süßes. (Quelle: Kramp + Gölling/Gräfe und Unzer/dpa-tmn)

Das Trendgetränk Goldene Milch hat Kurkuma Popularität verschafft. Die Gelbwurz kann aber auch eine heiße Schokolade verfeinern.

Zutaten für zwei große Tassen:

  • 800 ml Milch
  • 160 g Zartbitterschokolade
  • 2 TL Kurkumapaste
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 3 bis 4 EL Honig
  • 100 g Sahne
  • Kurkumapulver zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Erhitzen Sie die Milch. Geben Sie die Schokolade dazu und lassen Sie sie in der Milch schmelzen.
  2. Fügen Sie danach die Kurkumapaste und das Kokosöl hinzu und verrühren Sie alles gut.
  3. Schmecken Sie die heiße Schokolade mit Pfeffer, Vanille und Honig ab.
  4. Wenn Sie mögen, schlagen Sie die Sahne steif und verpassen Sie dem Getränk ein Sahnehäubchen, das Sie wiederum mit gemahlenem Kurkuma bestäuben können.

Rezept: Kurkuma-Fruchtgummis

Kleine Süßigkeiten: Aus Kurkuma, Ingwer, Orangen und Agar-Agar lassen sich schnell leckere Fruchtgummis zubereiten.
Kleine Süßigkeiten: Aus Kurkuma, Ingwer, Orangen und Agar-Agar lassen sich schnell leckere Fruchtgummis zubereiten. (Quelle: Kramp + Gölling/Gräfe und Unzer/dpa-tmn)

Unaufwendiger als man denkt, ist die Herstellung von Fruchtgummis mit Kurkuma.

Zutaten für circa 500 Milliliter – das entspricht zehn Portionen:

  • frische Kurkuma-Knolle (etwa 4 Zentimeter lang)
  • frisches Stück Ingwer (etwa 1 Zentimeter lang)
  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 300 ml Wasser
  • 1 Prise Pfeffer
  • 60 ml Honig
  • 2 TL Agar-Agar (pflanzliches Geliermittel)

Zubereitung:

  1. Stellen Sie zu Beginn eine Silikonform ins Tiefkühlfach. Schälen Sie dann Kurkuma und Ingwer und raspeln Sie beides fein. (Achtung, Einmalhandschuhe tragen.)
  2. Pressen Sie die Orangen und die Zitrone aus.
  3. Kochen Sie 200 Milliliter Wasser in einem Topf auf und geben Sie den ausgepressten Fruchtsaft, Kurkuma und Ingwer, Pfeffer und Honig dazu.
  4. Lassen Sie alles etwa zehn Minuten köcheln, gießen Sie es anschließend durch ein feines Sieb und füllen Sie es wieder in den Topf.
  5. Rühren Sie das Agar-Agar mit 100 Milliliter kaltem Wasser an und achten Sie dabei darauf, dass keine Klümpchen entstehen. Geben Sie es anschließend in den Topf und kochen Sie das Ganze weitere fünf Minuten unter ständigem Rühren.
  6. Geben Sie die Flüssigkeit in eine Silikonform und kühlen Sie sie mindestens acht Stunden. Fertig ist das Fruchtgummi.

Würzen mit Kurkuma: Suppen, Nudel-, Reisgerichte

Gericht mit Kurkuma: Gelbwurz eignet sich auch zum Würzen von Reisgerichten.
Gericht mit Kurkuma: Gelbwurz eignet sich auch zum Würzen von Reisgerichten. (Quelle: Kramp + Gölling/Gräfe und Unzer/dpa-tmn)

Kurkuma ist in vielen Gewürzregalen zu finden und beispielsweise die perfekte Zutat im Curry. Die darin enthaltenen Zellulosen sind gut für eine sämige Sauce. Gelbwurz eignet sich aber auch zum Würzen von Suppen oder Nudel- sowie Reisgerichten.

Falls Sie noch nicht oft mit Kurkuma gewürzt haben, empfiehlt sich ein zurückhaltender Einsatz und ein vorsichtiges Herantasten. Denn Gerichte bekommen bei Überdosierung einen modrigen, moschusähnlichen Geruch und schmecken nicht mehr gut. Bewusst eingesetzt, ist Kurkuma aber ein Allroundtalent: Es eignet sich auch für Süßes wie fruchtigen Kuchen und sogar feines Eis.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche
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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz
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