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Mehlieren: So funktioniert die Methode in der Küche

Kochlexikon  

Mehlieren

14.09.2016, 12:04 Uhr | uc (CF)

Beim Mehlieren werden Lebensmittel in Mehl gewendet, um Fleisch und Co. optisch und geschmacklich aufzuwerten. Wie diese einfache Technik funktioniert, erfahren Sie in unserem Kochlexikon.

Lebensmittel werden eingemehlt

Wenn Lebensmittel vor dem Braten in Mehl gewendet werden, ist in der Küchenfachsprache die Rede vom Mehlieren. Dabei wird das Lebensmittel in einer Schüssel gründlich von allen Seiten mit Mehl bedeckt und abgeklopft, sodass eine dünne Mehlschicht haften bleibt. Besonders Fleisch und Fisch erfahren öfter diese Behandlung.

Das Mehlieren hat verschiedene Gründe: Zum einen schützt die weiße Außenschicht die Speisen beim Braten vor dem Austrocknen und macht dadurch das Braten einfacher. Zum Anderen bekommen die Fleischstücke in der Pfanne eine schöne Bräunung. Schließlich macht der Vorgang auch geschmacklich einen Unterschied, denn eiweißreiche Lebensmittel werden durch die Mehlkruste aromatischer.

Mehlieren als Vorstufe zum Panieren

Beim Mehlieren muss es der Koch dabei nicht belassen: Oft ist das Einmehlen nur der erste Schritt beim Panieren. Durch die dünne Mehlschicht kann das Fleisch das verquirlte Ei, durch das es im nächsten Schritt gezogen wird, besser aufnehmen. Als letzter Schritt bekommt das so behandelte Fleisch eine Umhüllung aus Paniermehl. Diese Behandlung sorgt für ein vergleichsweise sanftes Garen in der Pfanne und eine schmackhafte Kruste. Das Wiener Schnitzel zum Beispiel, das zu den Klassikern der österreichischen Küche gehört, wird auf diese Weise zubereitet.

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