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Plastik im Alltag vermeiden: 15 Tipps für Büro, Küche & Partys

Büro, Küche, Party  

Plastik im Alltag vermeiden: So geht's

18.06.2018, 15:15 Uhr | Simone A. Mayer, dpa-tmn, t-online.de, sah

Plastik im Alltag vermeiden: 15 Tipps für Büro, Küche & Partys. Plastikprodukte: Gerade Partyzubehör aus dem Handel besteht häufig aus Plastik. Das ist aber unnötig, denn es gibt zahlreiche Alternativen. (Quelle: Getty Images/JackF)

Plastikprodukte: Gerade Partyzubehör aus dem Handel besteht häufig aus Plastik. Das ist aber unnötig, denn es gibt zahlreiche Alternativen. (Quelle: JackF/Getty Images)

Im Büro, in der Küche und auf Partys: Überall sind wir im Alltag von Plastik umgeben. Doch nicht immer müssen Plastikprodukte die erste Wahl sein. Tipps, welche Alternativen es gibt, um auf Plastik zu verzichten und Müll zu reduzieren.

Wer der Umwelt zuliebe auf Plastik verzichten will, kann das schon auf dem Weg zur Arbeit, im Büro, in der Küche oder beim Feiern tun. Denn viele Produkte aus Plastik lassen sich ganz einfach ersetzen.

So vermeiden Sie Plastik im Büro

1. Coffee-to-go-Becher aus Keramik

Frau mit Kaffeebecher: Viele Auffüllstationen befüllen mitgebrachte Becher gerne mit Kaffee und räumen dazu auch noch Rabatt ein. (Quelle: Getty Images/Zlatko_Ruskovsky)Frau mit Kaffeebecher: Viele Auffüllstationen befüllen mitgebrachte Becher gerne mit Kaffee und räumen dazu auch noch Rabatt ein. (Quelle: Zlatko_Ruskovsky/Getty Images)

Schon auf dem Weg zur Arbeit können Sie ganz einfach Plastikmüll reduzieren: Wenn Sie den ersten Kaffee gerne unterwegs trinken, nehmen Sie einfach einen eigenen Coffee-to-go-Becher aus Keramik zum Auffüllen mit oder lassen Sie sich den Kaffee gleich in einen mitgebrachten Thermobecher füllen – dann bleibt er sogar länger warm. In vielen Läden wird der Kaffee dadurch auch gleich ein bisschen günstiger. Haben Sie keinen eigenen Becher dabei, verzichten Sie einfach auf den Plastikdeckel der Einweg-Coffee-to-go-Becher.

2. Brotdose aus Edelstahl

Transportieren Sie Ihre belegten Brote, Brötchen oder Snacks in einer Brotdose aus Edelstahl, Holz oder Glas anstatt sie in Plastikbeuteln oder Tupperdosen aus Kunststoff mit zur Arbeit zu nehmen. Wer sich zu Hause schon etwas zubereitet, wirkt zudem dem To-Go-Trend entgegen, bei dem sehr viel Müll entsteht.

3. Salat im Glas

Salat im Glas: Viele Glasbehälter können Sie im Haushalt wiederverwenden und sie mit Lebensmitteln wie Müsli oder Salat befüllen. (Quelle: Getty Images/saschanti)Salat im Glas: Viele Glasbehälter können Sie im Haushalt wiederverwenden und sie mit Lebensmitteln wie Müsli oder Salat befüllen. (Quelle: saschanti/Getty Images)

Fertigsalate sind meist in Plastik verpackt. Auch hier gilt: Um Verpackungsmüll zu vermeiden und dazu noch Geld zu sparen, bereiten Sie sich zu Hause selbst einen Salat zu.

Tipp: In einem Glas sieht der Salat besonders appetitlich aus, wenn Sie ihn mit zur Arbeit nehmen – und so können Sie Glasbehälter, die Sie zu Hause haben, ganz praktisch wiederverwenden.

4. Leitungswasser trinken

Wenn möglich trinken Sie Wasser aus der Leitung statt aus Plastikflaschen im Büro. Der Umwelt zuliebe sollten Arbeitgeber ihren Angestellten Wasser aus Glasflaschen zur Verfügung stellen oder einen Wasserautomaten/Wasserspender im Büro installieren.

5. Büroutensilien ohne Plastik

Nicht nur beim Essen und Trinken im Büro können Sie Plastik vermeiden. Achten Sie – wo es geht – darauf, keine Büroutensilien aus Plastik zu verwenden. Nutzen Sie beispielsweise Ordner aus Karton, Aktenhüllen aus Papier oder greifen Sie zum Bleistift statt zum Kugelschreiber.

Plastik in der Küche vermeiden

6. Schneidebretter

Schneidebrett: Holzbretter sollten nach jeder Benutzung gründlich mit heißem Wasser, Spülmittel und der rauen Seite eines Schwamms abgeschrubbt werden. (Quelle: Getty Images/PeopleImages)Schneidebrett: Holzbretter sollten nach jeder Benutzung gründlich mit heißem Wasser, Spülmittel und der rauen Seite eines Schwamms abgeschrubbt werden. (Quelle: PeopleImages/Getty Images)

Nutzen Sie statt eines Schneidebretts aus Plastik ein umweltfreundliches Holzschneidebrett. Ideal ist ein Sortiment aus mindestens drei Brettern: Eins für alle färbenden und stark riechenden Lebensmittel, eins für rohes Fleisch, Geflügel und Fisch, sowie eines für Gemüse, Rohkost und Brot.

7. Spülbürsten

Wenn Sie Spülbürsten aus Plastik in der Küche nutzen, tauschen Sie sie beim nächsten Wechsel gegen Spülbürsten aus Holz aus. Sie sind nicht viel teurer als Plastikbürsten, halten genauso lange und produzieren zudem noch keinen Plastikmüll.

8. Küchenhelfer

Nicht nur für Spülbürsten, auch für andere Küchenhelfer wie Salatbesteck, Rührkellen, Grillzangen, Kochlöffel oder Pfannenwender gibt es Alternativen aus Holz. Sie haben sogar gleich zwei Vorteile: Sie zerkratzen beschichtete Pfannen nicht so schnell wie Plastikküchenhelfer und es landen keine giftigen Weichmacher aus Plastik im Essen.

Tipp: Reiben Sie den vorderen Bereich regelmäßig mit Pflanzenöl ein und lassen es über Nacht einwirken. So bleibt das Holz lange stabil und bekommt keine Risse.

9. Frischhaltefolie und Backpapier

Frischhaltefolie lässt sich entweder durch nicht beschichtetes Butterbrotpapier ersetzen oder Sie füllen Essensreste und Co. in Glasbehälter. Alternativ können Sie Speisen auch mit Schüsseln oder Tellern abdecken und in den Kühlschrank stellen.

Backblech: Verzichten Sie auf Backpapier, sollten Sie nur ein hitzebeständiges Öl verwenden, wie Olivenöl, das bis zu 220 Grad Celsius hitzestabil ist. (Quelle: Getty Images/familylifestyle)Backblech: Verzichten Sie auf Backpapier, sollten Sie nur ein hitzebeständiges Öl verwenden, wie Olivenöl, das bis zu 220 Grad Celsius hitzestabil ist. (Quelle: familylifestyle/Getty Images)

Auch Backpapier lässt sich leicht ersetzen. Entweder Sie achten darauf, plastikfreies Backpapier zu kaufen oder sie bestreichen Bleche und Backformen mit Butter oder einem geeigneten Pflanzenöl und bestreuen das Fett zusätzlich mit etwas Mehl, gemahlenen Nüssen oder Grieß – dann klebt nichts fest.

10. Spültücher und Schwämme

Die klassischen Spültücher und Schwämme sind nicht nur aus Plastik, sondern auch noch in Plastik verpackt. Es gibt aber plastikfreie Alternativen, die biologisch abbaubar sind. Sie bestehen zum Beispiel aus Baumwolle und Sisalfasern.

Plastikfrei Feste feiern

11. Dekoration

Gerade Partydekorationen aus dem Handel bestehen häufig aus Plastik. Das ist aber unnötig, denn Luftballons und Plastikdeko können beispielsweise leicht ersetzt werden. Nutzen Sie zur Dekoration, was die Natur anbietet – etwa Äste, Zweige oder Rinde, Kürbisse oder Kastanien.

12. Tischkarten

Verwenden Sie statt Tischschilder aus Plastik doch einfach Steine, die Sie mit dem jeweiligen Namen der Gäste beschriften.

13. Windlichter

Partydekoration: Leere Einmachgläser lassen sich auch als Partylichter im Garten verwenden. (Quelle: Getty Images/Vladdeep)Partydekoration: Leere Einmachgläser lassen sich auch als Partylichter im Garten verwenden. (Quelle: Vladdeep/Getty Images)

Statt Lampions zu kaufen, basteln Sie Windlichter aus leeren Gurken- oder Marmeladengläsern  und binden Sie diese mit einem Naturseil an Ästen fest.

14. Geschirr

Einweggeschirr aus Plastik soll verboten werden. Verzichten Sie am besten schon jetzt darauf: Geschirr für viele Menschen können Sie bei einem Partyservice ausleihen. Oder Sie bieten Finger Food an.

15. Trinkhalme

Auch Strohhalme aus Plastik sind umweltschädlich: Kaufen Sie stattdessen Alternativen aus Papier, Bambus und Edelstahl.

Getränke mit Strohhalmen: Wer im Café oder in einer Bar sichergehen möchte, keinen ungewollten Strohhalm zu bekommen, sollte schon bei der Bestellung sagen: Bitte ohne Strohhalm! (Quelle: Getty Images/ivandzyuba)Getränke mit Strohhalmen: Wer im Café oder in einer Bar sichergehen möchte, keinen ungewollten Strohhalm zu bekommen, sollte schon bei der Bestellung sagen: Bitte ohne Strohhalm! (Quelle: ivandzyuba/Getty Images)

Tipp: Wollen Sie die Vermüllung durch Plastikstrohhalme aus Saft- oder Milchpackungen zum Direktverzehr vermeiden, schieben Sie sie zurück in die Packung, sodass sie zusammen eingesammelt und recycelt werden können.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • eigene Recherchen

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