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Einweg und Mehrweg: So erkennen Sie Mehrwegflaschen

Unterschiede zu Einweg  

So erkennen Sie Mehrwegflaschen

14.10.2018, 10:52 Uhr | cch, t-online.de

Einweg und Mehrweg: So erkennen Sie Mehrwegflaschen. Wasserflaschen: Ob es sich bei Flaschen um solche handelt, die wiederverwendet werden, ist gar nicht so einfach zu erkennen. (Quelle: imago/Jochen Tack)

Wasserflaschen: Ob es sich bei Flaschen um solche handelt, die wiederverwendet werden, ist gar nicht so einfach zu erkennen. (Quelle: Jochen Tack/imago)

Wenn auf eine Flasche Pfand erhoben wird, bedeutet das nicht automatisch, dass diese mehrfach verwendet wird. Wir erklären, wie Sie Mehrweg- von Einwegflaschen unterscheiden können.

Fast jeder zweite Deutsche kann Einweg- und Mehrwegflaschen nicht voneinander unterscheiden. Das geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar Emnid im Auftrag des Arbeitskreises Mehrweg von 2017 hervor. Viele denken, dass es sich bei Flaschen, auf die Pfand erhoben wird, immer um Mehrwegflaschen handelt. Das stimmt so aber nicht. Unser Überblick zeigt ihnen, wie Sie die beiden Flaschenarten voneinander unterscheiden können.

Flaschenetiketten im Vergleich: Links eine Mehrwegflasche mit entsprechendem Siegel, rechts eine Einwegflasche mit Pfandzeichen. (Quelle: Claudia Hamburger, t-online.de)Flaschenetiketten im Vergleich: Links eine Mehrwegflasche mit entsprechendem Siegel, rechts eine Einwegflasche mit Pfandzeichen. (Quelle: Claudia Hamburger, t-online.de)

Mehrwegflaschen

  • Mehrwegflaschen gibt es aus Glas, aber auch aus Plastik.
  • Auf manche Mehrwegflaschen ist einer der Begriffe "Mehrweg", "Pfandflasche", "Mehrweg-Pfandflasche" oder "Leihflasche" auf die Flasche oder das Etikett gedruckt. Die Begriffe "Pfandflasche" oder "Pfand zurück" hingegen werden sowohl auf Mehrweg als auch auf Einwegflaschen verwendet.
  • Manche Mehrwegflaschen (aber längst nicht alle) sind mit bestimmten Labels gekennzeichnet: mit "Mehrweg – Für die Umwelt" oder dem "Der Blaue Engel – Umweltzeichen".
  • Auf Mehrwegflaschen wird immer ein Pfand erhoben. In der Regel liegt es bei 8 oder 15 Cent. Eine Ausnahme bilden einige Saft- und Weinflaschen, auf die ein Pfand von 25 Cent erhoben wird. Diese Flaschen sind aber durch ein entsprechendes Label als Mehrwegflasche erkennbar.

Mehrweg-Symbol: Das Label weist eine Flasche als Mehrwegflasche aus. (Quelle: imago/STPP)Mehrweg-Symbol: Das Label weist eine Flasche als Mehrwegflasche aus. (Quelle: STPP/imago)

Einwegflaschen

  • Einwegflaschen gibt es sowohl aus Glas als auch aus Plastik.
  • Seit 2003 wird auch auf Einwegflaschen Pfand erhoben. Dieses liegt bei 25 Cent. Auf die Flaschen ist das Zeichen der Deutschen Pfandsystem GmbH (DPG) aufgedruckt, auf dem eine Dose und eine Flasche mit einem Pfeil dargestellt sind. Zusätzlich findet sich ein EAN-Code (Strichcode). Die Flaschen werden nicht wiederbefüllt.
  • Meist sind auch Hinweise wie "Einwegpfand 0,25 Euro" oder "PET-CYCLE" angebracht.

Pfandzeichen auf einer PET-Flasche: Dieses Zeichen heißt auch, dass es sich bei der Flasche um eine Einwegflasche handelt. (Quelle: Getty Images/EdnaM)Pfandzeichen auf einer PET-Flasche: Dieses Zeichen heißt auch, dass es sich bei der Flasche um eine Einwegflasche handelt. (Quelle: EdnaM/Getty Images)

Mehrweg oder Einweg: Was ist besser für die Umwelt?

Mehrwegflaschen sind grundsätzlich besser für die Umwelt als Einwegflaschen: Glasflaschen können laut dem Umweltbundesamt (UBA) bis zu 50 Mal neu befüllt werden, PET-Mehrwegflaschen bis zu 20 Mal. "Je häufiger die Mehrwegflaschen wiederverwendet werden, je kürzer die Transportwege und je effizienter die Reinigungsprozesse sind, desto umweltfreundlicher sind die Flaschen", schreibt das UBA auf seiner Internetpräsenz. Das bedeutet auch, dass der ökologische Vorteil von Mehrwegflaschen kleiner wird, wenn diese weit transportiert werden müssen. Laut dem NABU besteht die kritische Grenze hier je nach Flaschenart und Logistik zwischen 750 und 1.500 Kilometern.

Am 1. Januar 2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft. Dann müssen Händler durch Hinweisschilder deutlich machen, wo Mehrwegflaschen stehen. Dadurch soll für den Verbraucher mehr Klarheit geschaffen und letztendlich der Anteil an Mehrweggetränkeverpackungen erhöht werden.

Verwendete Quellen:

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