Sie sind hier: Home > Leben > Essen & Trinken >

Mädesüß: Dieses Wiesenkraut kann Vanille ersetzen

Duftende Blüten  

Dieses Kraut verfeinert Milch und Sahne

12.07.2019, 13:45 Uhr | dpa, cch

Mädesüß: Dieses Wiesenkraut kann Vanille ersetzen. Wiesenkraut Mädesüß: Es wächst auf feuchten Wiesen und an Gewässerrändern – und duftet nach Vanille. (Quelle: dpa/Robert Günther)

Wiesenkraut Mädesüß: Es wächst auf feuchten Wiesen und an Gewässerrändern – und duftet nach Vanille. (Quelle: Robert Günther/dpa)

Diese Pflanze erinnert vom Aussehen her an Holunder und hat duftende Blüten. In der Küche lässt sich Letzteres gut nutzen – nicht nur zur Zubereitung von Tee.

Es wächst über einen Meter hoch, hat Blätter wie eine Ulme und die cremeweißen Blüten erinnern an Holunder: Auf feuchten Wiesen und an Gewässerrändern blüht jetzt wieder das Wiesenkraut Mädesüß (Filipendula ulmaria).

Die im Volksmund auch als Wiesenkönigin, Spierstaude oder Beinkraut bekannte Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse und gedeiht vor allem auf feuchten Böden wie beispielsweise an Flussläufen. Die Blätter sind behaart und die kleinen weißen Blüten, die von Juni bis August blühen, wachsen in Dolden. Das Mädesüß enthält schmerzstillende Substanzen.

Die Entdeckung der Salicylsäure, dem Hauptbestandteil von Aspirin, hängt direkt mit dem Echten Mädesüß zusammen.

Wofür kann Mädesüß in der Küche verwendet werden?

Mädesüß eignet sich für die Herstellung von Tees. Die nach Vanille und Honig duftenden Blüten können aber auch Sahne oder Milch verfeinern, schlägt die Zeitschrift "Kochen und Genießen" (Ausgabe 7/19) vor. Dazu die Blüten drei bis fünf Stunden in der Flüssigkeit ziehen lassen, dann Pannacotta oder Crème brulée daraus kochen. Aber auch Tee, Wasser oder Bowle lassen sich mit Mädesüß aromatisieren. Als Deko schmücken die Dolden des Krauts Torten und Desserts.



Mädesüß: Woher kommt der Name?

Warum heißt das Mädesüßkraut so wie es heißt? Eine Theorie geht davon aus, dass der Name so viel wie "Metsüße" bedeutet. Das Kraut wurde früher dazu verwendet, den Honigwein Met zu süßen. Eine andere Erklärung stellt einen Bezug zu dem altertümlichen Begriff Mede her, der so viel wie Grasland bedeutet, und damit den Ort angibt, an dem das Mädesüß wächst – sofern es schön feucht ist.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • eigene Recherchen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Der Sommer zieht ein: shoppe Outdoor-Möbel u.v.m.
jetzt auf otto.de
Anzeige
Jetzt bei der Telekom: Surfen mit bis zu 50 MBit/s!
z. B. mit MagentaZuhause M
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal