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Verbrauchern reicht bio allein nicht mehr aus

Von dpa-afx
Aktualisiert am 21.02.2020Lesedauer: 3 Min.
Bio-Lebensmittel: Der Discounter Kaufland setzt auf Demeter-QualitĂ€t und hat inzwischen ĂŒber 220 Produkte im Angebot, die die Standards des Ă€ltesten deutschen Bio-Verbandes erfĂŒllen.
Bio-Lebensmittel: Der Discounter Kaufland setzt auf Demeter-QualitĂ€t und hat inzwischen ĂŒber 220 Produkte im Angebot, die die Standards des Ă€ltesten deutschen Bio-Verbandes erfĂŒllen. (Quelle: Stefan Zeitz/imago-images-bilder)
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Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln steigt. Darauf reagieren Discounter und SupermĂ€rkte, indem sie ihr Angebot weiter aufstocken. Doch einfach nur bio ist nicht mehr genug – Verbraucher wollen mehr.

Bio boomt. Die Ausgaben der deutschen Verbraucher fĂŒr Bio-Lebensmittel steigen Jahr fĂŒr Jahr. Doch mittlerweile ist einfach nur bio fĂŒr viele Verbraucher nicht mehr gut genug. Wo frĂŒhere Eigenmarken der HĂ€ndler und No-Name-Produkte das Bio-Angebot bestimmten, greifen die Verbraucher inzwischen immer öfter zu Marken wie Demeter, Bioland oder Alnatura. Das Fachblatt "Lebensmittel Zeitung" titelte bereits: "Alle wollen Super-Bio".

Markenprodukte im Trend

"Aktuell wĂ€chst im Bio-Bereich das Interesse an Markenprodukten massiv", sagt die Nahrungsmittel-Expertin Christina Walz vom Marktforschungsunternehmen Nielsen. "Die UmsĂ€tze mit Markenprodukten wuchsen 2019 um 17 Prozent. Die Eigenmarken legten dagegen nur um sechs Prozent zu." Die Folge: Markenprodukte – oft mit Verbandssiegeln von Demeter, Bioland und Co. – erhöhten ihre Marktanteile laut Nielsen im vergangenen Jahr deutlich.

"Es ist nicht so, dass sich Handelsmarken im Bio-Bereich schlecht entwickeln. Im Gegenteil, sie wachsen krÀftig. Aber die Markenartikel entwickeln sich einfach noch viel besser", berichtet Walz. Das liege auch daran, dass die Discounter im Bio-Bereich seit einiger Zeit verstÀrkt auf Markenartikel setzten.

Bio rentiert sich fĂŒr LebensmittelhĂ€ndler

Der Hintergrund: Bio ist zurzeit einer der grĂ¶ĂŸten WachstumstrĂ€ger im Lebensmittelhandel. Nach Angaben des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) stieg der Umsatz des Lebensmittelhandels mit Bio-Lebensmitteln und -GetrĂ€nken im vergangenen Jahr um 11,4 Prozent auf mehr als sieben Milliarden Euro. Bio ist damit einer der wenigen Bereiche, in dem LebensmittelhĂ€ndler noch echtes Wachstum erzielen können. Sonst kĂ€mpft die Branche seit geraumer Zeit mit stagnierenden Absatzzahlen.

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Gerade die Discounter versuchen, hier Profil zu gewinnen. Sie haben laut Nielsen den Umsatz mit Bio-Markenartikeln in den vergangenen zwei Jahren mehr als verdreifacht.

Reichhaltiges Angebot bei Aldi und Lidl

Aldi sieht sich in Deutschland als MarktfĂŒhrer beim Thema bio. Bei Aldi SĂŒd stehen Bio-Lebensmittel nach Unternehmensangaben mittlerweile fĂŒr 7,7 Prozent des Umsatzes mit Lebensmittel-Eigenmarken. Bei Aldi Nord sind es immerhin noch 5,7 Prozent. Doch im vergangenen Jahr nahm der Discounter auch noch zahlreiche Produkte der Traditionsmarke Schneekoppe in sein Bio-Angebot auf.

Der Erzrivale Lidl ging sogar noch einen Schritt weiter. Er startete vor gut einem Jahr eine Zusammenarbeit mit dem angesehenen Bioland-Verband, was fĂŒr einige Unruhe in der Bio-Szene sorgte. Seitdem findet sich bei Lidl eine wachsende Zahl von Produkten mit dem grĂŒnen Bioland-Siegel, das garantiert, dass der Hersteller die weit ĂŒber die EU-Bio-Richtlinien hinausgehenden Bioland-Richtlinien einhĂ€lt.

Der Schritt scheint sich fĂŒr Lidl gelohnt zu haben. "Unser Bio-Umsatz wĂ€chst im höheren zweistelligen Bereich und Umfragen zufolge konnten wir Kunden von konventionellen Produkten zu Bio bewegen", sagte kĂŒrzlich Lidl-Manager Jan Bock und kĂŒndigte an, dass der Discounter kĂŒnftig noch mehr Bioland-Produkte anbieten werde.

Darauf setzen Kaufland, Edeka, Rewe und Co.

Der GroßflĂ€chen-Discounter Kaufland setzt dagegen auf Demeter-QualitĂ€t und hat neben dem Eigenmarkensortiment inzwischen ĂŒber 220 Produkte im Angebot, die die Standards des Ă€ltesten deutschen Bio-Verbandes erfĂŒllen. Erst in diesem Monat ergĂ€nzte Kaufland sein Bio-Angebot mit Demeter-Babynahrung der Marke Holle.

Bei Edeka, Rewe und Co. spielen die bekannten Bio-Marken schon lang eine deutlich grĂ¶ĂŸere Rolle als bei den Discountern und gewinnen Nielsen zufolge hier ebenfalls weiter Marktanteile – allerdings nicht so stĂŒrmisch wie bei den Discountern. Bei Rewe tragen außerdem inzwischen die HĂ€lfte der eigenen Bio-Produkte das Naturland-Siegel. Auch bei Naturland sind die Regelungen strenger als die EU-Bio-Richtlinien.

Deutschlands grĂ¶ĂŸter LebensmittelhĂ€ndler Edeka verhandelt laut "Lebensmittel Zeitung" intensiv mit Demeter ĂŒber Markennutzungsrechte an der Premiummarke. Außerdem startete der Handelsriese Ende vergangenen Jahres in Hamburg und im frĂ€nkischen DinkelsbĂŒhl die ersten LĂ€den seiner geplanten Bio-Fachmarktkette Naturkind. Edeka-Nord-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Stefan Giese zeigte sich dabei ĂŒberzeugt, dass Edeka mit Naturkind "einen neuen Kundenstamm erreichen kann".

Der Konkurrent Rewe hatte allerdings schon vor einigen Jahren mit der Bio-Fachmarktkette Temma ein Ă€hnliches Konzept ausprobiert und war damit gescheitert. Vielleicht sollte das Edeka vor allzu großem Optimismus warnen. Vielleicht war aber auch Rewe einfach nur zu frĂŒh am Start.

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