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Nach dem Garen entfernen: Das sollten Sie bei Edamame nicht essen


Das sollten Sie bei Edamame nicht essen

Von dpa, t-online, cch

Aktualisiert am 21.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Edamame: Die Bohnen schmecken leicht nussig.
Edamame: Die Bohnen schmecken leicht nussig. (Quelle: Erich Karnberger/getty-images-bilder)
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Edamame sind ein Klassiker in japanischen Restaurants. Sie können sie auch zu Hause zubereiten. Aber nicht alles an den Bohnen ist essbar.

Bei Edamame handelt es sich um junge, noch unreife Sojabohnen. Vom Aussehen her ähneln sie Dicken Bohnen, schmecken jedoch etwas nussiger und sind knackiger. Ihr Name ist Japanisch und bedeutet so viel wie "Bohnen am Zweig" oder "Stängelbohnen".

Wie isst man Edamame?

Roh sind Edamame ungenießbar. Als Vorspeise oder Snack werden die Bohnen vor dem Servieren samt Hülsen blanchiert und mit grobem Meersalz bestreut. Sie werden mit den Händen gegessen. Man drückt sie dann einfach mit den Zähnen aus der Hülse in den Mund. Alternative kann man die Bohnen auch mit Daumen und Zeigefinger vom Rand der Schale aus aus dieser in den Mund drücken. Die faserige Hülse ist nicht verzehrbar.

Die gekochten Sojabohnenkerne werden auch gern mit Tofu, gerösteten Erdnüssen oder Nudeln kombiniert gegessen. Dafür werden sie nach dem Garen aus der Hülse entfernt und dem Gericht zugefügt. Ebenso passen Edamame zu Suppen oder Salaten und schmecken als Dip. Sie werden sowohl warm als auch kalt gegessen. Die Bohnen haben einen leicht nussigen Geschmack.

Wie kann man Edamame verfeinern?

Verfeinern kann man sie je nach Rezept mit Meersalz oder anderen Gewürzen wie Knoblauch, schwarzem Pfeffer oder Chiliflocken. Auch Limettensaft, Sojasoße oder Sesamöl passen hervorragend dazu.

Wo kann man Edamame kaufen?

Die Sojabohnen werden unreif geerntet. Es gibt sie häufig in asiatischen Restaurants als Vorspeise. Verbraucher können sie aber auch zu Hause zubereiten. Es gibt sie im Asia-Laden und in gut sortierten Lebensmittelgeschäften – gefroren, in der Dose oder frisch.

Wie lange sollten Edamame gekocht werden?

Damit Edamame knackig bleiben, sollten sie besser nicht zu lange gekocht werden. Im gefrorenen Zustand können die grünen Bohnen in der Schote fünf bis acht Minuten ins sprudelnd kochende Salzwasser. Dann sind sie fertig, rät das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Edamame: In einer Schote stecken meist zwei bis drei Sojabohnen.
Edamame: In einer Schote stecken meist zwei bis drei Sojabohnen. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa-tmn-bilder)

Welche Nährstoffe enthalten Edamame?

Edamame sind bei Vegetariern sehr beliebt. Zu Recht, denn die Bohnen sind reich an

  • Eiweiß,
  • Ballaststoffen,
  • Eisen,
  • Magnesium,
  • Omega-3-Fettsäuren oder auch
  • Vitamin A.

Gleichzeitig sind sie kalorienarm (etwa 125 Kalorien pro 100 Gramm) und haben wenig Fett.

Dennoch ist Soja nur in Maßen gesund. Der Eiweißlieferant enthält auch Stoffe, die die Mineralstoffaufnahme des Körpers verhindern können. Darüber hinaus weist Soja einen hohen Harnsäuregehalt (Purin) auf. Gichtpatienten sollten lieber zu Lebensmitteln mit einem niedrigen Gehalt greifen. Außerdem stecken in Soja bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe – sogenannte isoflavone Phytoöstrogene.

Möglicherweise richten diese Stoffe Schäden im Darm an. Das jedenfalls zeigten Tierversuche des Leibnitz-Instituts für Nutztierbiologie. Obwohl sich solche Experimente nie eins zu eins auf den Menschen übertragen lassen, sollten gesunde Menschen täglich nicht mehr als rund 25 Gramm Sojaprotein zu sich nehmen, das entspricht 75 Gramm getrockneten Bohnen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • bzfe.de: "Edamame"
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