Sie sind hier: Home > Leben > Essen & Trinken >

Die Brühe macht’s: Suppengemüse als Basis für den Eintopf | Tipps und Tricks

Tipps und Tricks  

Worauf es bei der Zubereitung eines Eintopfs ankommt

30.11.2020, 07:37 Uhr | dpa, cch, t-online

Die Brühe macht’s: Suppengemüse als Basis für den Eintopf | Tipps und Tricks  . Eintopf: Mit einer kräftigen Brühe als Grundlage sorgt ein Eintopf für wohlige Wärme im Bauch. (Quelle: dpa/tmn/Manuela Rüther)

Eintopf: Mit einer kräftigen Brühe als Grundlage sorgt ein Eintopf für wohlige Wärme im Bauch. (Quelle: Manuela Rüther/dpa/tmn)

Besonders im Herbst und Winter ist Eintopf ein echtes Wohlfühlgericht. Er wärmt von innen, macht satt, hilft dem Körper, sich gegen Infekte zu wappnen – und ist zudem noch relativ einfach zubereitet.

Ein leckerer Eintopf gelingt am besten mit frischem Gemüse, einer selbstgemachten Brühe und vielleicht noch etwas hochwertigem Fleisch. Die Brühe bildet die Basis für den Eintopf. Dafür braucht man auf jeden Fall Suppengemüse, erklärt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer. Das sind zum Beispiel

  • Sellerie,
  • Möhren,
  • Porree und
  • Wurzelpetersilie.

Das Gemüse wird mit Wasser, Salz und Gewürzen aufgesetzt. Je nach Geschmack gibt man Fleisch oder Knochen zum Auskochen dazu.

Basis: Welche Brühe Sie für welchen Eintopf verwenden sollten

Für einen Gemüseeintopf sollten Sie eine Gemüsebrühe aufsetzen. Isst kein Vegetarier mit, bietet sich auch eine Hühnerbrühe an. Entscheiden Sie sich für ein Gericht mit Fisch oder Fleisch, sollten sie die Brühe daran anpassen: Also Rinderbrühe zu einem Eintopf mit Rindfleisch und Fischfond zu einem Fischeintopf.

Welche Gemüsesorten eignen sich?

Danach kommt in den Topf, was schmeckt. Fast alle Gemüsearten eignen sich für einen Eintopf. Im Winter sind Kohlsorten und Wurzelgemüse optimal. Kohlgemüse ist reich an Vitaminen. Es aktiviert die körpereigenen Abwehrkräfte und gilt sogar als entzündungshemmend. Wurzelgemüse ist ebenfalls vitamin- und ballaststoffreich. Dazu gehören neben Karotten Knollensellerie, Rote Bete, Pastinaken, Schwarzwurzel und Petersilienwurzel.

Wichtig ist, das Gericht nicht zu lange zu kochen, um möglichst viele Vitamine zu erhalten. Da auch die Kochflüssigkeit mitgegessen wird, gehen die ausgeschwemmten Mineralstoffe nicht verloren. Frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Majoran oder Bohnenkraut runden am Ende den Geschmack ab.

Die Verbraucherzentrale empfiehlt, für einen Eintopf als Hauptgericht mit etwa 500 Millilitern pro Person zu planen. Ein Eintopf eignet sich übrigens auch immer gut als Resteessen – einfach das Gemüse verwenden, das am Vortag übrig geblieben ist.

Hier finden Sie einige Eintopf-Rezepte:

So können Sie Eintopf aufpeppen

Wer dem Eintopf ein bisschen mehr Raffinesse verleihen möchte, kann zum Beispiel einen Schuss Säure hinzugeben. Dafür zum Schluss geraspelte Bio-Zitronenschale oder auch Zitronengras mitkochen. Eine andere Variante ist es, einige Spritzer Sojasoße hinzufügen. Oder aber Sie zerdrücken ein bis zwei Sardellenfilets mit einem flachen Messer und geben sie hinzu. Das verleiht dem Eintopf noch mehr Würze.

Wer es gerne scharf mag, kocht getrocknete Peperoni- oder Chilischoten oder ein Stück Ingwer mit. Oben auf dem Eintopf macht sich – nicht nur zur Abmilderung eventueller Schärfe – ein Klecks Schmand oder Sauerrahm gut.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer
  • Verbraucherzentrale
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal