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Teig-Trick: So gelingen die perfekten Berliner zum Fasching

Faschings-Leckerei  

Teig-Trick: So gelingen die perfekten Berliner

16.02.2021, 11:59 Uhr | dpa

Teig-Trick: So gelingen die perfekten Berliner zum Fasching. Karnevals-Stimmung: Dazu gehören Berliner – gern selbst gebacken. (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Karnevals-Stimmung: Dazu gehören Berliner – gern selbst gebacken. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Ob sie nun Krapfen, Pfannkuchen oder Berliner genannt werden – das süße Hefegebäck darf rund um den Helau- und Alaaf-Höhepunkt des Jahres nicht fehlen. Wie es gelingt, erklärt eine Hofbäuerin.

Wer Butterschmalzkrapfen selber backt, kann Rezepte nach eigenem Geschmack abwandeln und die Füllung selbst bestimmen. "Die Qualität des Krapfenteiges steht und fällt dabei mit den Eiern. Eigelb macht den Teig geschmeidig und sorgt für eine schöne Farbe", erklärt Marina Homeier.

Die Bäuerin aus Alteglofsheim in der Oberpfalz verwendet daher Eier mit einem kräftigen Dotter und verzichtet allerdings auf Eiweiß, weil es den Teig oft strohig und trocken mache.

Auf der Webseite des Bayerischen Bauernverbandes gibt die Krapfenbäckerin weitere Tipps:

Gut aufgehen
Öl nicht mit der Hefe in direkte Verbindung bringen, sonst können die Hefezellen nicht gut aufgehen.

Gründlich kneten
Für ein gutes, geschmeidiges Ergebnis sollte der Teig gründlich mit einer Küchenmaschine geknetet werden.

Wichtige Zutat
Backpulver macht die Krapfen feinporiger.

Nicht zu heißes Fett
Auch die Fetttemperatur zum Ausbacken ist entscheidend: Ist das Fett zu heiß, dann wird der Krapfen sehr schnell dunkel, aber nicht durch. Ist das Fett nicht heiß genug, dann saugt sich der Krapfen voll Fett und kann nicht mehr so gut aufgehen.

Schöner Rand
Ist der Teig zu schwer, dann bekommt der Krapfen keinen schönen Rand – und das ist das Markenzeichen eines gelungenen Krapfens.

Schöner Buttergeschmack
Das Fett höchstens zweimal zum Krapfenbacken verwenden, sonst leidet der wunderbare Buttergeschmack der Krapfen.

Richtig einfrieren
Ausgekühlte Krapfen lassen sich auch einfrieren. Sie tauen rasch auf und sind besonders lecker, wenn sie für 10 Minuten bei 180 Grad nochmals aufgebacken werden.

Und so geht Marina Homeiers Familienrezept für zwölf Krapfen. In den Teig gehören:

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 290 ml warme Milch
  • 4 Eigelb
  • 2 bis 3 Prisen Salz
  • 1 Schuss Rum
  • 75 g Zucker
  • 65 g Sonnenblumenöl

Den Teig zwei Stunden an einem warmen Ort gehen lassen.

Zubereitung

  1. Teig 2 bis 3 cm dick ausrollen und mit einem Glas (Durchmesser 8 cm) Krapfen ausstechen und sie nochmals 30 Minuten gehen lassen. Bei Deformierungen nochmals nachstehen.
  2. Krapfen in schwimmendem Fett aus 1,5 kg Butterschmalz und 1/2 Liter Sonnenblumenöl beidseitig 4 Minuten ausbacken. Dabei die erste Seite bei geschlossenem Topf und die zweite Seite bei geöffnetem Topf oder Tiegel backen.
  3. Krapfen auf Küchenkrepp etwas auskühlen lassen und mit Aprikosenmarmelade oder Hiffenmark (Hagebuttenmark) füllen. Zum Befüllen eignet sich ein Spritzbeutel mit Spitztülle.

Neben den traditionellen Krapfen schmeckt auch anderes Fettgebackenes an den närrischen Tagen. Dazu zählen zum Beispiel Nonnenfürzle, versoffene Jungfern, Mutzenmandeln oder Scherben. Hier geht's zu den Rezepten.

Marina Homeier liebt ihre Butterschmalzkrapfen übrigens nicht nur in der Faschingssaison. Ihr schmecken sie ganzjährig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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