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Speiseöl wird knapp

Von t-online, cch

Aktualisiert am 02.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Sonnenblumenöl: In manchen Supermärkten ist die Auswahl derzeit nicht besonders groß.
Sonnenblumenöl: In manchen Supermärkten ist die Auswahl derzeit nicht besonders groß. (Quelle: Juanmonino/getty-images-bilder)
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Manche Supermarktregale sind dieser Tage leerer als sonst: Raps- und Sonnenblumenöl werden knapp. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der Krieg in der Ukraine könnte die Engpässe noch verstärken.

Bei einigen Supermärkten und Discountern wird das Speiseöl knapp. Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung". Demnach gibt es Engpässe bei Raps- und Sonnenblumenöl im Preiseinstiegssegment.

"Seit dem vergangenen Jahr kann es zu temporären Produktengpässen von Speiseöl in den Lieferketten kommen", bestätigt Supermarktriese Edeka auf Anfrage von t-online. Kaufland erklärt, dass es bei einzelnen Speiseölen zu Lieferverzögerungen kommen kann. Aldi Süd beschränkte deshalb kürzlich sogar die Abgabe des Rapsöls der Eigenmarke auf vier Flaschen pro Kunde.

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Viele Gründe führen zur Knappheit von Raps- und Sonnenblumenöl

Die Speiseöl-Knappheit sei eine Folge von unterschiedlichen Problemen. So spielten neben einer hohen Nachfrage etwa Missernten, eingeschränkte Produktionskapazitäten, gestörte Lieferketten durch die Corona-Krise, steigende Herstellungskosten und der Rückzug einiger Produzenten aus dem Markt eine Rolle.

Ein Industrievertreter erklärte der "Lebensmittel Zeitung", dass 2021 zwei große europäische Hersteller aus der Produktion von abgefülltem Speiseöl ausgestiegen seien.

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Rapspreis steigt deutlich an

Seit Beginn der Corona-Pandemie habe sich der Rapspreis beinah verdoppelt, sagt Momme Matthiesen, Geschäftsführer des Verbands der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (Ovid), zur "Lebensmittel Zeitung". Verbraucher müssen deshalb für Speiseöl seit einiger Zeit tiefer in die Tasche greifen. Die Versorgung in Deutschland sei aber nicht gefährdet.

Ähnlich sieht das auch Edeka: "Eine Prognose, wie sich die generelle Produktverfügbarkeit künftig entwickeln wird, gestaltet sich aufgrund der genannten diversen Ursachen schwierig", sagt eine Unternehmenssprecherin. Aber aufgrund der Breite des Sortiments mit Eigenmarken und Markenartikeln gäbe es für die Kunden immer Alternativen.

Auch in anderen Supermärkten und Discounter ist dies der Fall. "Die Warenversorgung mit Ölen ist in unseren Filialen sichergestellt", sagt etwa eine Sprecherin von Kaufland. Bei Aldi Süd betont man, dass die Engpässe bei einzelnen Ölen immer nur vorübergehend seien. "Wir beobachten die Situation kontinuierlich und sind bestrebt, auf kurzfristige Herausforderungen in der Lieferkette schnellstmöglich zu reagieren."

Weitere Lieferausfälle drohen

Allerdings drohen jetzt weitere Lieferausfälle bei Sonnenblumenöl aufgrund des Krieges in der Ukraine. Das Land ist der weltweit größte Produzent und weltweit größte Exporteur. In der Region am Schwarzen Meer werden rund 60 Prozent des weltweit genutzten Sonnenblumenöls produziert. Deutschland deckt seinen Bedarf an Sonnenblumenöl zu 94 Prozent über Importe.

"Die Lage auf dem Markt für pflanzliche Öle ist sehr angespannt", berichtet Sébastien Poncelet von dem Marktforschungsunternehmen Agritell der Nachrichtenagentur AFP. "Es gibt wenig Lagerbestände an Sojaöl aus Lateinamerika und an Palmöl aus Indonesien und Malaysia – gleichzeitig ist die Nachfrage sehr hoch."

Der Krieg in der Ukraine werde spürbare Einflüsse auf Verfügbarkeit und Preise von Ölsaaten und deren Produkten in Deutschland haben, erklärt der Verband Ovid in einer Pressemitteilung. "Durch die russischen Angriffe, die Generalmobilmachung in der Ukraine und die beschlossenen Sanktionen sind unmittelbar Einschränkungen für Produktion und Logistik von Ölsaaten im ganzen Land sowie der Schwarzmeerregion zu verzeichnen."

Ovid rechnet daher in den kommenden Wochen und Monaten mit Einschränkungen der Warenströme von Sonnenblume, Lein und Soja aus der Konfliktregion. Engpässen bei einzelnen Rohstoffen seien nur sehr schwer zu substituieren. "Mittelfristig werden sich die internationalen Warenströme neu ausrichten und sind neu zu bewerten", heißt es weiter.

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  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens
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