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Kartoffeln einkochen: So bleiben sie lecker und lange haltbar


Nachhaltig kochen
Kartoffeln einkochen: Lecker und lange haltbar

t-online, Lena Wittland

05.10.2023Lesedauer: 2 Min.
Eingekochte Kartoffeln schmecken gut und sind lange haltbar.Vergrößern des BildesEingekochte Kartoffeln schmecken gut und sind lange haltbar. (Quelle: Olga Gagarova/getty-images-bilder)
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Ihr Kartoffelvorrat vertrocknet und keimt? Eingekochte Kartoffeln lassen sich lange lagern, schmecken gut und sind schnell gekocht.

In rohem Zustand lassen sich Kartoffeln in einem kühlen, trockenen Keller wunderbar aufbewahren. Und trotzdem bleiben immer zu viele übrig, die keimen und schrumpelig werden. Bevor das passiert, können Sie eine Partie einkochen. Wenn Sie einige Gläser eingekochter Kartoffeln auf Lager haben, geht es beim Kochen besonders schnell. Die geschälten und gekochten Erdäpfel lassen sich bequem zu Kartoffelsuppen, Püree und anderen Gerichten verarbeiten.

Diese Kartoffeln sind geeignet zum Einkochen

Wählen Sie zum Einkochen unbedingt eine festkochende Sorte, sodass die Kartoffel beim Kochen nicht zerfällt. Wenn Sie die Kartoffeln mit Schale einkochen wollen, müssen sie ganz in das Glas passen. Hierfür sind eher Sorten mit kleinen Kartoffeln geeignet. Wenn Sie die Erdäpfel geschält einkochen möchten, geht die Vorbereitung schneller, wenn Sie große wählen. Grundsätzlich besteht aber freie Wahl unter allen festkochenden Sorten.

Rezept zum Kartoffeln einkochen

Sie können Kartoffeln roh oder vorgekocht einkochen. Das sollten Sie beachten:

Vorbereitung:

Waschen Sie die Erdäpfel gründlich und entfernen Sie schlechte Stellen und Keime. Schälen Sie die Kartoffeln, sofern Sie sie nicht mit Schale einkochen möchten, und schneiden Sie große Exemplare in Würfel, die gut in die Gläser passen. Diese müssen zuvor sterilisiert werden, um zu verhindern, dass der Inhalt verdirbt.

Anleitung Schritt-für-Schritt: Einkochen im Backofen (ohne Vorkochen)

  1. Heizen Sie den Ofen auf 120 Grad Umluft vor.
  2. Schichten Sie die Kartoffeln in die Gläser, sodass diese bis zwei Zentimeter unterm Rand gefüllt sind.
  3. Füllen Sie einen Topf mit Wasser und lassen Sie dieses unter der Zugabe von etwas Salz aufkochen. Nutzen Sie eine Menge Salz, die Sie auch zum Kochen der Kartoffeln verwenden würden.
  4. Füllen Sie die Gläser mit dem Salzwasser auf, sodass sie bis einen Zentimeter unter dem Rand gefüllt und die Kartoffeln mit Wasser bedeckt sind. Verschließen Sie die Gläser nun fest.
  5. Nehmen Sie ein tiefes Backblech oder eine große Auflaufform und stellen Sie die Gläser mit etwas Abstand zueinander hinein. Geben Sie 2 Zentimeter hoch Wasser in das Blech.
  6. Schieben Sie das Blech auf mittlerer oder unterer Schiene in den beheizten Ofen. Beobachten Sie die Gläser regelmäßig, sobald Bläschen aufsteigen, ist die passende Temperatur für den Einkochvorgang erreicht. Nun dauert das Einkochen etwa eine Stunde.
  7. Lagern Sie die eingekochten Kartoffeln kühl und dunkel. So sind sie bis zu einem Jahr haltbar.

Andere Möglichkeiten zum Einkochen

Alternativ können Sie die Kartoffeln auch im Kochtopf, im Schnellkochtopf oder im Einkochautomat einkochen. Für das Einkochen im Topf können Sie die Kartoffeln etwa eine Viertelstunde vorkochen und sie hiernach mit dem Kochwasser in die Gläser füllen. Geben Sie die Gläser dann in den Kochtopf, der mit einem Tuch ausgelegt ist, und füllen Sie den Topf mit Wasser, bis die verschlossenen Gläser bedeckt sind. Kochen Sie alles für 90 Minuten.

Das Einkochen im Schnellkochtopf sollte bei Temperaturen über 100 Grad Celsius geschehen, da es bei säurearmen Gemüsesorten ansonsten zu einer Vermehrung des Erregers Clostridium botulinum kommen kann. Zudem sollten Sie die Kartoffeln aus dem Glas auch bei der Zubereitung vorm Verzehr nochmals erhitzen.

Verwendete Quellen
  • hauswirtschaft.info: "CLOSTRIDIUM BOTULINUM" (Stand: 22.05.2023)
  • bzfe.de: "Einkochen" (Stand: 04.07.2023)
  • Eigene Recherche
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