Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Baby > Stillen >

Milchstau: Symptome und Behandlung

Ernste Symptome  

Milchstau: Was Sie dagegen tun können

07.02.2020, 15:59 Uhr | t-online.de

Milchstau: Symptome und Behandlung. Stillen: Trinkt das Baby nicht genug, kann sich Milch in den Brüsten stauen.  (Quelle: Getty Images/South_agency)

Stillen: Trinkt das Baby nicht genug, kann sich Milch in den Brüsten stauen. (Quelle: South_agency/Getty Images)

Stillen ist gesund und soll die Bindung zwischen Mutter und Kind stärken – eigentlich. Denn in manchen Fällen kommt es zu gesundheitlichen Komplikationen. 

Sammelt sich nach dem Stillen zu viel Milch in den Milchkanälen, spricht man von einem Milchstau. Der kann schmerzhafte Folgen haben – bis hin zu einer Brustdrüsenentzündung. Doch es gibt Tipps, mit denen Sie die Schmerzen lindern und die Ursache bekämpfen können. 

Symptome eines Milchstaus

Kleine Verhärtungen, die oft schmerzhaft sind, gehören zu den ersten Anzeichen eines Milchstaus. Weitere Symptome sind Fieber, Schüttelfrost, Übelkeit, Rötungen der Brust und Erschöpfung. Werden die Schmerzen nach zwei Tagen nicht besser oder verschlimmern sich, besteht die Gefahr einer Brustdrüsenentzündung. Dann sollten Sie einen Arzt konsultieren. 

So behandeln Sie einen Milchstau

Tritt ein Milchstau auf, ist Abstillen keine Lösung. Stattdessen sollten Sie weiterhin Ihrem Kind die Brust geben und dabei einige Dinge beachten.

Legen Sie den Säugling möglichst oft an. Ist die Menge der produzierten Muttermilch zu groß und Ihr Kind trinkt nicht genug, kann auch Abpumpen helfen. In der Regel lässt das spannende Gefühl in der Brust so bereits nach einiger Zeit von selbst nach. Stillen Sie häufig, beugen Sie außerdem einer Entzündung der Milchkanäle vor.

Weitere Tipps bei Milchstau

Was Sie im Falle sich stauender Milch außerdem tun können: Tragen Sie keine zu enge Kleidung oder ein zu stramm sitzendes Tragetuch, sondern möglichst locker sitzende, bequeme Sachen. Achten Sie auch darauf, dass nichts auf Ihre Brüste drückt. Dazu gehören auch Taschen, Wärmeflaschen, aber auch der Säugling selbst. 

Vor dem Stillen helfen oft warme Umschläge oder leichte Massagen der Brust, um den Milchstau zu lösen. Für Linderung spannender Brüste nach dem Stillen sorgen Kühlpacks oder Quarkwickel, die abschwellend wirken.

Die richtige Position kann bei Milchstau helfen

Was die Stillposition betrifft: Wenn möglich, sollten Sie diese öfter verändern. Bitten Sie dazu am besten Ihre Hebamme um Rat. Oft wirkt es befreiend, wenn das Baby zunächst an der schmerzenden Seite zuerst trinkt, denn zu Beginn ist die Saugtätigkeit am ausgeprägtesten und kann den Stau womöglich lösen. 

Sollte sich nach dem Stillen noch Milch in der Brust befinden, streichen Sie diese mit der flachen Hand unter der Dusche aus oder benutzen eine Milchpumpe, um die überschüssige Milch aufzufangen.

Verwendete Quellen:
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  • Lasinoh
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Baby > Stillen

shopping-portal