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Schreiendes Baby: Mit diesem Trick beruhigen Sie ein Kind

Ruhe bewahren  

Mit diesem Trick beruhigen Sie ein weinendes Baby

18.07.2019, 17:33 Uhr | Claudia Wittke-Gaida, dpa

Schreiendes Baby: Mit diesem Trick beruhigen Sie ein Kind. Weinendes Baby: Bereits ein geregelter Tagesablauf hilft Säuglingen, ausgeglichener zu sein.  (Quelle: Getty Images/Halfpoint)

Weinendes Baby: Bereits ein geregelter Tagesablauf hilft Säuglingen, ausgeglichener zu sein. (Quelle: Halfpoint/Getty Images)

Wenn Säuglinge weinen und sich nicht beruhigen lassen, verzweifeln Eltern. Mit einer einfachen Methode können Sie ein schreiendes Baby beschwichtigen.

Es hat Hunger, will gewickelt werden, sucht vertraute Nähe oder das Bäuchlein drückt: Es gibt viele Gründe, warum Babys schreien. Wenn sie gar nicht damit aufhören, liegen schon mal die Nerven der Eltern blank.

Wann Sie mit dem Kind zum Arzt sollten

Wenn das Baby schreit, sind Eltern schnell verunsichert. Bei manchen geht das so weit, dass sie mit jeder Sorge zum Arzt kommen – oder sogar in die Notaufnahme. Dabei ist das längst nicht immer nötig: Häufig kämen Eltern mit Problemen, die keine medizinische Behandlung bräuchten, berichtet die Kinderchirurgin Stefanie Märzheuser von der Charité Berlin in der Zeitschrift "Eltern family" (Ausgabe 08/2019). "Hier sitzen Eltern stundenlang im Wartezimmer, weil das Kind angeblich nicht schläft und nur schreit." Wenn sie endlich drankommen, schlafe es friedlich im Kinderwagen.

Grundsätzlich gilt zunächst: Ruhe bewahren. Sonst bekomme auch das Kind Angst. Nach Stürzen etwa empfiehlt die Kinderchirurgin, das Verhalten des Sprösslings genau zu beobachten: Wenn ein ganz lebhaftes Kind plötzlich ganz ruhig dasitzt, sei der Gang zum Arzt angebracht.

Experten: Babys niemals schütteln

Märzheuser führt die große Verunsicherung bei manchen Eltern darauf zurück, dass viele Menschen heutzutage nicht mehr in Großfamilien mit kleinen Geschwistern aufwachsen. "Oft ist das eigene Baby das erste Kind, das man versorgt." Ein gutes Gegenmittel gegen die Verunsicherung sei es, sich gut zu informieren und etwa einen Kurs zum Thema Kindergesundheit zu besuchen.

Auch wenn das Kind länger schreit: Niemals schütteln! Auch nicht im Affekt, appelliert das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH). Zur Prävention zeigt die Institution in einem kurzen Film auf der Webseite, wie man Babys am besten tröstet und beruhigt.



Wenn Anschauen, Rumtragen oder ruhiges Sprechen nicht weiterhelfen, könne man die Hand auf Babys Brust legen, damit es den Kontakt fühlt, raten die Experten. Sie empfehlen Eltern, die das Schreien zu sehr belastet, das Baby erstmal abzulegen, das Zimmer kurz zu verlassen und ruhig durchzuatmen. Wenn gar nichts mehr geht, sollte man Hilfe holen.

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Babys seien in der Regel ausgeglichener, wenn sie einen festen Tagesrhytmus haben. Der hilft ihnen, sich zurechtzufinden, erklärt Psychologin Kristin Adamaszek. Sie versichert: Schreiende Babys wollen Eltern nicht ärgern, sondern nur zeigen, dass sie ein Bedürfnis haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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