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Verführerische Nixe aus dem Ozean: Die Meerjungfrau

Fantasiewesen  

Verführerische Nixe aus dem Ozean: Die Meerjungfrau

09.12.2015, 15:03 Uhr | uc (CF)

Verführerische Nixe aus dem Ozean: Die Meerjungfrau. Der Glaube an Meerjungfrauen hält sich bis heute hartnäckig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Glaube an Meerjungfrauen hält sich bis heute hartnäckig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der weibliche Oberkörper ist menschlich und statt Beinen schmückt sie eine schillernde Schwanzflosse. Gemeint ist die Meerjungfrau, die seit jeher die Fantasie der Menschen anregt. Doch gibt es die Sagengestalt wirklich? 

Ist die Meerjungfrau ein Mythos?

Schon Christoph Kolumbus wollte eine Meerjungfrau auf der Überfahrt nach Indien respektive Amerika gesehen haben. Doch wie mit seiner Reiseroute irrte er sich auch hier mit seiner Entdeckung. Auch beschrieb er die vermeintlich anmutigen Geschöpfe als hässlich und fettleibig.

Heute ist bekannt, dass er und viele andere Beobachter aller Wahrscheinlichkeit nach Seekühe oder auch Seehunde gesichtet hatten. Doch bedeutet das, dass die Meerjungfrau nicht existiert?

Geldmacherei mit der hübschen Nixe

Wirklich gesehen oder nicht – Meerjungfrau-Sichtungen wurden immer wieder gemeldet. Sei es 1749 in Dänemark oder gut 60 Jahre später in Schottland, wo ein Mann aus Campbeltown Stein und Bein darauf schwor, eine der mysteriösen Nixen gesichtet zu haben.

Manche Menschen nutzten die Neugierde der Bevölkerung aus und gaukelten ihnen gegen Geld vor, eine echte Meerjungfrau gefangen zu haben. Diese Kreaturen waren oft sehr unansehnlich, wurden sie doch aus dem Schwanz eines Fisches und dem Oberkörper eines Affen zusammengefügt. Diese Mischwesen waren große Attraktionen im Zirkus.

Die Meerjungfrau heute

Seit 2012 liegt die offizielle Stellungnahme der US-amerikanischen Behörden, genauer des NOAA National Ocean Service, vor: "Es wurden bisher keine Beweise für die Existenz von humanoiden Wasserwesen gefunden."

Die Faszination für die Meereswesen bleibt dennoch ungebrochen. Die Berlinerin Natalie Grande hat die Faszination für die Meerjungfrau zum Beruf gemacht und tritt auf Veranstaltungen als Meeresschönheit auf. Dazu bietet sie spezielle Kurse im "Mermaiding" an, dem grazilen Schwimmen mit der künstlichen Schwanzflosse. Gefordert sind dabei besonders die Rücken- und Bauchmuskulatur. Luftanhalten sollte die Aushilfs-Nixe natürlich auch können.

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