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Wetterpaten 2019 – So werden Hoch oder Tief nach Ihnen benannt

Namenspate werden  

So wird das Wetter nach Ihnen benannt

12.09.2018, 07:46 Uhr | sth, dpa, t-online.de

Wetterpaten 2019 – So werden Hoch oder Tief nach Ihnen benannt. Spaziergang im Morgennebel: Tiefdruckgebiete bekommen 2019 einen weiblichen Vornamen.  (Quelle: dpa/Thomas Warnack)

Spaziergang im Morgennebel: Tiefdruckgebiete bekommen 2019 einen weiblichen Vornamen. (Quelle: Thomas Warnack/dpa)

Am Mittwoch beginnt die Aktion Wetterpate. Hoch Quirin zieht noch über Europa, da suchen Meteorologen schon die Namensgeber für die Wetterlagen 2019. Jeder kann ein Hoch- und Tiefdruckgebiet kaufen.

Es ist wieder so weit: Berliner Meteorologen vergeben ab Mittwoch neue Wetterpatenschaften. Die Aktion ist eine Kooperation des Vereins Berliner Wetterkarte und der Freien Universität Berlin. 

Bewerbung als Wetterpate:
Per Post – Berliner Wetterkarte e.V. am Institut für Meteorologie FU Berlin, Stichwort "Aktion Wetterpate", Carl-Heinrich-Becker-Weg 6-10, 12165 Berlin.
Per E-Mail – wetterpate@met.fu-berlin.de
Per Fax: 030 - 791 9002
Die Formulare können Sie hier herunterladen.

Durch die Aktion kann jeder Bewerber, der schnell genug ist, einen Namen für ein Hoch- oder Tiefdruckgebiet bestimmen. Ein Hoch kostet 355 Euro, ein Tief 236 Euro. Ab 0 Uhr am Mittwoch werden Anträge für Hoch- und Tiefdruckgebiete entgegengenommen, wie die Initiatoren der Aktion "Wetterpate" mitteilen. Seit 2002 können Bürger Namen für Druckgebiete wählen. Tiefs tragen laut den Angaben im Jahr 2019 männliche und Hochs weibliche Vornamen – dies wechselt jährlich. 

Drei Regeln für die Namensvergabe 

Bewerber sollten beachten, dass sie sich den Zeitpunkt für ihr Hoch- oder Tiefdruckgebiet nicht aussuchen können. Für die Vergabe der Namen nennt das Institut außerdem drei Regeln.

  • Erlaubt sind nur standesamtlich anerkannte Vornamen. Sie sollen – außer deutschen Umlauten – keine Sonderzeichen enthalten.
  • Doppelnamen, Nachnamen oder Firmennamen werden nicht zugelassen. Einzige Ausnahme: Sie kommen auch als Vornamen vor.
  • Bewerber sollten bei der Bewerbung auf das Geschlecht achten. In geraden Jahren tragen Hochdruckgebiete männliche und Tiefdruckgebiete weibliche Namen. In ungeraden Jahren ist es genau umgekehrt.

Jedes Jahr werden laut der Internetseite des Instituts etwa 50-60 Hochs und 130-150 Tiefs benannt. Da dies am Anfang des Jahres nicht absehbar ist, gibt es auch sogenannte "Risikopatenschaften". Dabei kann nicht garantiert werden, dass es am Jahresende zu einer Taufe kommt. In diesem Fall müssen die Paten aber auch nicht zahlen. Für die Bewerbung gilt also: Je schneller sie verschickt wird, desto größer sind die Chancen. 

Das FU-Institut für Meteorologie vergibt seit 1954 Namen für Hoch- und Tiefdruckgebiete, die das Wetter in Mitteleuropa beeinflussen. Wetterdienste und Medien veröffentlichen diese Namen, die auf zahlreichen Wetterkarten erscheinen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf kann nach eigenen Angaben die studentische Wetterbeobachtung an der Station Berlin-Dahlem fortgesetzt werden.

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