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Russland: Frau soll Baby für 38 Euro verkauft haben – aus Verzweiflung

Kinderhandel in den sozialen Medien  

Frau soll ihr Baby für rund 38 Euro verkauft haben

25.09.2018, 17:43 Uhr | sth, t-online.de

Omsk in Russland: Mutter verkauft ihr neugeborenes Kind (Screenshot: Bitprojects)
Unvorstellbarer Vorgang um neugeborenen Säugling

Die Mutter verkauft ihr Kind. Eine 43-jährige Lehrerin übernimmt das Kind.

Unvorstellbarer Vorgang um neugeborenen Säugling


Mit Tränen in den Augen steht eine junge Russin am Flughafen. Sie hat gerade ihr Baby an eine Lehrerin verkauft. Das zeigt das Video einer Überwachungskamera. Beide Frauen sollen nun ins Gefängnis.

Für umgerechnet 38,73 Euro soll eine 25-jährige Russin ihr Neugeborenes an eine Fremde verkauft haben, berichten russische Medien. Die russische Polizei bestätigt: Die beiden hatten sich in den sozialen Medien kennengelernt. Zur Übergabe trafen sich die Frauen am Flughafen Omsk in Sibirien. Doch eine Überwachungskamera filmte den Handel.

Eine Bekannte der Mutter des Kindes hatte die Tat den Behörden gemeldet, heißt es auf der YouTube-Seite des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation. Nach der Verhaftung habe die arbeitslose Mutter angegeben, dass sie während der Schwangerschaft keine Unterstützung erhalten habe. Auch ihre Mutter und Schwester, mit denen sie in einer kleinen Wohnung lebte, hätten für das Baby kein Verständnis gehabt. Im Gegenteil: Sie drohten offenbar damit, die Frau mit dem Neugeborenen aus der Wohnung zu werfen.

Kontakt entstand in russischem Online-Netzwerk

Schließlich fand die 25-Jährige den Post einer Lehrerin in einem russischen Online-Netzwerk. Die Frau suchte ein Baby "zwischen null und drei Monaten". Sie habe versprochen, den drei Frauen Arbeit in Sankt Petersburg zu besorgen und bat auch etwas finanzielle Hilfe an, berichtete die "Daily Mail". Die Mutter entschied sich für den Handel. 

Das Video vom Flughafen zeigt: Bis zum letzten Moment hielt sie das Baby fest im Arm. Sie küsste und streichelte es. Als die Lehrerin mit dem Neugeborenen und den dafür gefälschten Papieren in Richtung Sankt Petersburg verschwand, drehte sich die junge Frau mit gesenktem Kopf weg.

Inzwischen sagte sie der Polizei, dass sie den Handel bereue. Beiden Frauen droht nun eine Verurteilung wegen Menschenhandels. Die Höchststrafe liegt bei bis zu zehn Jahren. 

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