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Tipps gegen Rasierschnittwunden und Co.

Tipps gegen Rasierschnittwunden und Co.

12.09.2011, 17:54 Uhr | sk (CF)

Ob handfeste Rasierschnittwunde, leichte Hautrötung oder eingewachsenes Barthaar: Mit den folgenden Tipps gelingt die Erste Hilfe im Badezimmer garantiert. Davon abgesehen, lässt sich so manches Wehwehchen von vornherein vermeiden.

Das allmorgendliche Ritual im Badezimmer übt auf die Herren der Schöpfung etwas Beruhigendes aus: Bevor der Stress des Alltags beginnt, gönnen Sie sich nach dem Aufstehen eine entspannende Viertelstunde – eine gute Gelegenheit, um die wichtigsten Aufgaben für den bevorstehenden Tag kurz gedanklich zu überfliegen und den Drei-Tage-Bart des Wochenendes wieder auf ein gesellschaftsfähiges Maß zu trimmen. Sofern Sie sich dabei nicht gerade ein männlicheres Antlitz durch eine zentimeterlange Schnittwunde verleihen möchten, träumen Sie möglichst nicht allzu tief vor sich hin! Eine Rasierschnittwunde passiert auch jedem erfahrenen Anwender gelegentlich und heilt je nach Format erst nach zwei, drei Tagen ab. Wer bis dahin wichtige Meetings abzuhandeln hat, kann das Ganze höchstens mit einem Abdeckstift oder etwas Puder kaschieren. Ist das Malheur bereits passiert, verzichten Sie idealerweise auf die albernen Toilettenpapierfetzen. Stattdessen tragen Sie blutstillende und antibakteriell wirkende Alaun- oder Höllensteinstifte auf die Wunde auf. Solche Rasierstifte ziehen die Haut an der betroffenen Stelle zusammen und lassen die Blutung schneller abklingen. Tipp: Alternativ dazu können Sie auch einen Lippenbalsam-Stift verwenden. Das Fett versiegelt die Wunde, wodurch das Blut schneller gerinnt.

Verwenden Sie aber ausschließlich farblosen Lippenbalsam - andernfalls zeichnet sich ein paar Minuten später ein rötlicher Strich ab, der der Blessur nicht unbedingt zuträglich ist. Die meisten Schnittwunden entstehen wohlgemerkt nicht durch falsche Anwendung, sondern durch veraltete, stumpfe Klingen. Der Effekt ist naheliegend: Ist die Klinge stumpf, müssen Sie den Rasierer fester auf die Haut drücken, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Mehr Druck bedeutet mehr Schnittrisiko – es gibt also genug Gründe für die Investition in frische Klingen. Wenn Sie selbst bei kleinen Rasierschnittwunden zu starken Blutungen neigen, sollten Sie sich noch vor dem Frühstück rasieren. Kauen fördert nämlich die Durchblutung der Wangen, wodurch im Falle einer Rasierschnittwunde auch mehr Blut austritt. Das Duschen erledigen Sie ebenfalls erst im Anschluss an die Rasur. Warmes Wasser bläht die Gesichtshaut etwas auf, wodurch die feinen Härchen für den Rasierer schwerer zu greifen sind. Im Endeffekt drücken Sie erneut stärker auf die Haut, was wiederum das Risiko einer Rasierschnittwunde erhöht. Unabhängig davon sollten Sie sich für die Rasur stets ausreichend Zeit nehmen und die Haut vor jedem Zug mit der freien Hand spannen. Tipp: Stehen nur wenige Minuten zur Verfügung, lassen Sie den Bart lieber bis zum Folgetag stehen.

Wer empfindlich ist, bevorzugt besser die Trockenrasur

Hautrötungen nach der Rasur sind genauso unliebsam wie Rasierschnittwunden. Wenn Ihre Haut trotz Sensitive-Rasierschaum mit Aloe Vera und Kamille sowie fabrikneuer Klinge immer wieder empfindlich reagiert, kommen Sie um einen Wechsel zur Trockenrasur nicht herum. Bei der Nassrasur wird nämlich die oberste Hautschicht abgehobelt. Häufig gehen damit Irritationen einher. Tipp: Investieren Sie unbedingt in ein vernünftiges Rasiergerät – schließlich ist es keine Umstellung auf Zeit. Was anfangs sehr gewöhnungsbedürftig rüberkommen kann, spielt sich nach einiger Zeit ein. Schon bald werden Sie sich ein Leben ohne Trockenrasur nicht mehr vorstellen können. Sollten Sie trotz dessen auch weiterhin unter Hautrötungen leiden, stellen Sie das jeweilige Gerät auf die niedrigste Stufe und lassen Sie sich für die Rasur etwas mehr Zeit. Richtig schmerzhaft wird es bei einem eingewachsenen Haar. Diese Erscheinung entsteht durch die Verbiegung des Haaransatzes durch regelmäßiges Rasieren. Ein ausreichendes Einweichen mit Rasierschaum wirkt hierbei genauso vorbeugend wie ein regelmäßiges Hautpeeling. Tipp: Wenn Sie jetzt noch rechtzeitig die Klinge wechseln und sich mit milder Gesichtsseife waschen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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