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Osterferien: An welchen Urlaubsorten es noch freie Betten gibt


Frühe Osterferien
An welchen Urlaubsorten es noch freie Betten gibt

Von dpa
Aktualisiert am 21.03.2024Lesedauer: 3 Min.
imago images 100698135Vergrößern des BildesSteilküste mit Panoramablick (Archivfoto): Wird es an Nord- und Ostsee zu Ostern sonnig? Die Vorhersage ist schwer. (Quelle: K-H Spremberg/imago-images-bilder)
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Das Wetter an unseren Küsten ist für Wanderungen und Radtouren schwer planbar. Dennoch ist die Buchungslage in den Ferienregionen für die Ostertage gut.

Radfahren oder Wandern Ende März in der Lüneburger Heide oder im Harz, Kitesurfen an der Nordseeküste? Der Ostertermin ist in diesem Jahr früh, manchen Urlauber zieht es wegen der kühlen Temperaturen im Norden in wärmere Gefilde. Für die Ferienbetriebe im Inland gilt zum Ferienstart: Es gibt noch freie Betten, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Niedersachsens Urlaubsregionen zeigt.

Die allgemeine Buchungslage in diesem Jahr ist in der Lüneburger Heide gut, wie die Tourismusgesellschaft mitteilte. Wegen des frühen Ferientermins der Niedersachsen gebe es aber noch einige freie Betten in 150 Betrieben. "Über die Osterferientage sind wir bei 81 Prozent Auslastung", sagt Ulrich von dem Bruch, Geschäftsführer der Lüneburger Heide GmbH. Weil die Schulferien in Berlin und Nordrhein-Westfalen erst eine Woche später beginnen und bis Anfang April dauern, ist er optimistisch.

Trend zu kurzfristigen Buchungen rückläufig

Insgesamt sei der Trend zu kurzfristigen Buchungen wie in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr so ausgeprägt. "Nun heißt es, ganz früh buchen und dafür länger bleiben", sagte von dem Bruch. Einige Urlauber würden sich besonders im Sommer gegen die hohen Temperaturen am Mittelmeer entscheiden. Davon profitiere die Heide. Und die Betriebe könnten viel besser planen.

An der niedersächsischen Nordseeküste gelten die Osterferien traditionell als Start in die Saison. Allerdings kommen die Ferien auch für diese Urlaubsregion früh. Das bedeute beispielsweise, dass bislang noch kaum Strandkörbe in den Urlaubsorten aufgestellt seien, teilte eine Sprecherin der Tourismus-Agentur Nordsee (Tano) in Wilhelmshaven mit. Das sei meist erst ab April so weit.

"Trotz freier Zimmer nicht ohne Buchung anreisen"

"Die Buchungslage für die Inseln, das Binnenland und die Küste ist gut", teilt die Agentur mit, die für das Tourismusmarketing für die gesamte Nordseeküste zwischen Ems und Elbe zuständig ist. Im Durchschnitt liege die Auslastung bei 75 Prozent. Noch gebe es freie Unterkünfte an allen Orten der Nordseeregion. Gäste sollten allerdings dennoch nicht ohne Buchung anreisen, sondern sich vorher etwa bei Tourist-Informationen nach freien Unterkünften erkundigen und buchen, teilte die Tano-Sprecherin weiter mit.

In der Lüneburger Heide finden Reiselustige im Buchungsportal auf der Heide-Website freie Zimmer – sogar bis zu einer Stunde vor der Abfahrt. Vier Tage Ferienwohnung sind für 2 Erwachsene und 1 Kind in den Ferien schon ab 165 Euro Komplettpreis zu haben. Alle Osterinfos auf einen Blick sowie kreative Osterideen aus der Heide finden sich auf dem Webportal der Lüneburger Heide.

Im Harz ist bisher nicht absehbar, wie sich die Lage für die Osterferien darstellt, wie der Harzer Tourismusverband mitteilte. Unter anderem, weil dort der Trend zu immer kurzfristiger stattfindenden Buchungen anhalte, sagte die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes, Carola Schmidt. Die Entwicklung der Urlauberzahlen sei zuletzt aber gut gewesen. Im vergangenen Jahr habe die Zahl der Übernachtungen zwar die Zahlen des Rekordjahres 2019 noch nicht wieder erreicht. Allerdings hätten die Buchungen wieder auf dem Vorkrisenniveau von 2017 und 2018 gelegen.

Preise in Gastronomie für Kunden teilweise zu hoch

Die Rücknahme der verringerten Mehrwertsteuer führe allerdings weiter zu Schwierigkeiten. Zusammen mit den Auswirkungen der Inflation lägen Preise in der Gastronomie mittlerweile in einem Bereich, der nicht mehr von allen Gästen akzeptiert werde. "Das ist eine schwierige Situation, die durch den Arbeits- und Fachkräftemangel noch erschwert wird", sagte Schmidt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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