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Vorsicht vor Betrügern beim Reisen online buchen


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So schützen Sie sich vor Betrügern auf Reiseportalen

Von t-online, sms

29.07.2021Lesedauer: 3 Min.
Reisen online buchen: Kurzentschlossene sollten aber gerade jetzt besonders aufpassen.
Reisen online buchen: Kurzentschlossene sollten aber gerade jetzt besonders aufpassen. (Quelle: Panthermedia/imago-images-bilder)
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Laut Bitkom buchen etwa 44 Prozent der Deutschen ihren Urlaub mittlerweile online. Experten warnen jetzt allerdings vor Betrügern, die vor allem auf Kurzentschlossene warten.

Gerade in der Corona-Krise sehnen sich jetzt viele nach Urlaub. Die sich ständig ändernden Regelungen sorgen zudem für einen Boom bei Last-Minute-Buchungen – besonders im Internet. Doch gerade da lauern Experten zufolge Gefahren wie Fake-Angebote. Es gibt jedoch ein paar Tipps, an die sich sich halten können, um keinem Betrug zum Opfer zu fallen.


In diese Länder dürfen Deutsche nicht einreisen

Indonesien, Prambanan Tempel: Touristen ist die Einreise weiterhin nicht gestattet, es werden keine Visa bei Einreise erteilt.
Tokio, Japan: Es gibt eine generelle Einreisesperre für ausländische Touristen.
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Vorsicht bei unglaublichen Reiseschnäppchen

Die ESET-Sicherheitsexperten, Branchenkollege Norton, aber auch die Verbraucherzentrale zeigen die aktuellen Maschen und geben Tipps, wie die Reisebuchung ein Erfolg wird.

"Aufgrund der sich immer wieder verändernden Situation durch die Corona-Pandemie buchen viele Urlauber ihre Reise derzeit sehr kurzfristig. Dies wollen sich natürlich auch Betrüger zu Nutze machen", sagt Thomas Uhlemann, ESET Security Specialist. "Gerade bei unglaublichen Reiseschnäppchen auf Portalen oder per Mail sollten Reisende vorsichtig sein und einen genauen Hintergrundcheck durchführen."

Branchenkollege Norton warnt zudem: Betrügerische Webseiten gaukeln ihren Besuchern vor, dass sie gerade eine Reservierung beim Hotel ihrer Wahl abschließen. "Doch stattdessen geben sie ihre Daten auf einer gefälschten Website ein, die eingerichtet wurde, um ihr Geld, ihre Kreditkarteninformationen und ihre Träume von einem entspannten Urlaub zu stehlen."

Tipps zur sicheren Reisebuchung

  • Angebote aus Sozialen Netzwerken: Setzen Sie bei Angeboten und Tipps aus Sozialen Medien auf gesundes Misstrauen und besuchen Sie die Internetseiten der Reiseanbieter direkt.
  • Neue unbekannte Anbieter prüfen: Kennen Sie den Anbieter noch nicht, nehmen Sie ihn genau unter die Lupe: Fehlt beispielsweise ein Impressum, sollten Sie misstrauisch werden.
  • Offizielle Webseiten verwenden: Für Ihre Buchungen sollten Sie immer direkt die offiziellen Seiten der betreffenden Hotels, Fluggesellschaften oder auch Mietwagenfirmen nutzen. Wenn Sie doch einen Drittanbieter nutzen möchten, wählen Sie eine bekannte und renommierte Marke.
  • Schnäppchen-Angebote genau prüfen: Klingt das Angebot zu gut, um wahr zu sein, sollten Internetnutzer genau hinschauen. Prüfen Sie den Anbieter und suchen Sie nach Bewertungen von anderen Urlaubern. Im Zweifel heißt es: Lieber weitersuchen.
  • Vorsicht bei zu schönen Fotos: Gerade zu professionelle Bilder bei Privatunterkünften sollten Sie aufhorchen lassen.
  • Negative Bewertungen suchen: Überprüfen Sie im Netz in mehreren Internetportalen, ob bereits andere Menschen auf einen vermeintlichen Reiseanbieter hereingefallen sind. Lesen Sie dabei nicht nur die schlechteste oder beste Bewertung. Auch die 2-Sterne-Bewertungen können eine gute Auskunft geben.
  • Vorsicht bei SMS, E-Mails oder Anrufen: Erhalten Sie unaufgefordert private Nachrichten über Last-Minute-Angebote, handelt es sich meist um Fake-Angebote.
  • Persönliche Daten nur bei verschlüsselten Webseiten: Hat die besuchte Webseite keine "TLS/SSL-Verschlüsselung", also kein "https" am Beginn der Adresszeile, sollten Internetnutzer keine persönlichen Informationen oder Kreditkartendaten eingeben.
  • Keine Zahlungen am Reiseportal vorbei: Sie finden eine Unterkunft über ein Reiseportal, aber statt die Zahlung über den Dienstleister abzuwickeln, verlangt der Vermieter eine direkte Zahlung an ihn? Hier sollten Sie genau hinschauen, denn es könnte sich um einen Betrüger handeln. Im Schadensfall kann das Reiseportal ihnen nicht helfen.
  • Kreditkarte statt Debitkarte: Verwenden Sie für Online-Buchungen immer eine Kreditkarte statt einer Debitkarte, so kann das Geld leicht rückerstattet werden.
  • Verständliche Buchungsabläufe: Die einzelnen Buchungsschritte sollten als solche gekennzeichnet sein, sodass zu jeder Zeit ersichtlich ist, wo Sie sich im Vorgang befinden. Sie sollten kurz nach der Buchung eine Buchungsbestätigung per E-Mail erhalten, die alle Reisedaten sowie den Gesamtpreis ausweist.
  • Unternehmen anrufen: Rufen Sie nach einer Online-Buchung immer beim betreffenden Unternehmen an, um die Reservierung zu bestätigen.

Skeptisch sollten Sie darüber hinaus werden, wenn für die Buchung eine Fotografie Ihres Personalausweises oder Reisepasses erforderlich ist. Denn nur bestimmte Institutionen dürfen ein Abbild Ihres Ausweisdokuments anfordern.

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Verwendete Quellen
  • Verbraucherzentrale Bundesverband
  • ESET Deutschland GmbH
  • Norton Internet Security
  • Nachrichtenagentur sid
  • Eigene Recherche
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