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Nach Kanada auswandern: Visum und Aufenthaltsgenehmigung

Nach Kanada auswandern: Visum und Aufenthaltsgenehmigung

17.06.2013, 14:13 Uhr | mp (CF)

Kanada: Das Land verspricht Freiheit, Lebensqualität und weniger Bürokratie als in Deutschland. Wer nach Kanada auswandern will, braucht aber eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. Welche Voraussetzungen Sie für das Visum erfüllen müssen, lesen Sie hier.

Erfüllen Sie die Voraussetzungen, um nach Kanada auszuwandern?

So liberal das Land auch ist, Einwanderer bekommen ein Visum nur unter bestimmten Bedingungen. Der Staat verweigert Personen eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands, einer Krankheit oder ihrer kriminellen Vergangenheit das Gesundheits- und Sozialwesen zu stark belasten könnten oder eine Gefahr für die kanadische Bevölkerung darstellen. Läuft gegen Sie noch ein Strafverfahren in Deutschland, können Sie nicht einmal temporär einreisen.

Ohne Visum dürfen Sie sich lediglich sechs Monate in Kanada aufhalten. Sie können diese Möglichkeit jedoch nutzen, um vorab das Land zu bereisen und zu entscheiden, ob Sie wirklich nach Kanada auswandern wollen. Steht der Entschluss bereits fest, sollten Sie innerhalb dieser Zeit nach Jobs suchen. Ein Arbeitsvertrag erhöht die Chancen für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung. (Nach Kanada auswandern: Kinder und Schule)

Nach Kanada auswandern: Bestimmungen für das Visum

Die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, oder auch "permanent residence status", wie sie in Kanada genannt wird, können Sie auf unterschiedlichen Wegen erhalten. Je nach Voraussetzung gibt es eine andere Kategorie. Wer als "Skilled Worker" nach Kanada auswandern möchte, benötigt eine Ausbildung, einige Jahre Berufserfahrung und Sprachkenntnisse.

Über die persönliche Eignung entscheidet ein Angestellter der kanadischen Botschaft in Wien. Wie das Auswärtige Amt berichtet, wurde die Botschaft in Berlin im April 2012 geschlossen. 

Unternehmer, Investoren und Selbstständige können relativ problemlos nach Kanada auswandern. Der Staat erhofft sich durch "Business Class Immigrants" einen Beitrag zum wirtschaftlichen und kulturellen Wohl Kanadas sowie die Bereitstellung neuer Arbeitsplätze, wie das Portal "kanada-auswandern.com" erklärt. 

Wollen Sie mit der Familie nach Kanada auswandern, benötigen Sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für alle Familienmitglieder. Wohnen Angehörige bereits in Kanada, vereinfacht sich die Prozedur: Ihr Lebenspartner, Geschwisterkind, (Groß-) Mutter oder (Groß-) Vater kann das nächstgelegene Immigration Centre kontaktieren und ein Visum für Sie beantragen. (Nach Kanada auswandern: Umzug mit Container)

So bekommen Sie eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung

Für die Einwanderung als "Skilled Worker" oder "Business Class Immigrant" müssen Sie in einem persönlichen Interview bei der Botschaft nachweisen, dass Sie über ausreichende Englisch- oder Französischkenntnisse verfügen, um in Kanada zu arbeiten. Nach einem speziellen Punktesystem bewerten Experten, ob Ihre beruflichen Fähigkeiten auf dem kanadischen Arbeitsmarkt von Nutzen und Nöten sind. Vor allem Techniker, Ingenieure, Mechaniker und Berufskraftfahrer sind gern gesehen und haben daher gute Chancen auf ein Visum. 

Wenn Sie nach Kanada auswandern möchten, sollten Sie sich frühzeitig um ein Visum kümmern. Dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen werden erst sechs bis 21 Monate nach Antragseingang ausgestellt.

Um den Vorgang möglichst kurz zu halten, sollten Sie alle geforderten Unterlagen direkt mitliefern. Dazu gehören ein ärztliches Attest, ein polizeiliches Führungszeugnis und das ausgefüllte Bewerbungsformular. Beachten Sie auch die verschiedenen Einwanderungsprogramme der einzelnen Provinzen. (Nach Kanada auswandern: Vorsicht vor Betrügern)

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