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Carsharing-Anbieter Miles übernimmt Weshare


Unrentables Geschäft
Carsharing-Anbieter Miles übernimmt Konkurrent Weshare

Von dpa, reuters
01.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Carsharing-Anbieter WeShare will seine vollelektrischen Leihwagen in sechs weiteren europäischen Städten aufstellen.Vergrößern des BildesÜbernahme: Weshare geht an das Berliner Unternehmen Miles. (Quelle: Gerald Matzka/zb/dpa./dpa)
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Der Berliner Carsharing-Anbieter Miles übernimmt das Konkurrenz-Angebot Weshare vom Volkswagen-Konzern – und gibt eine Großbestellung auf.

Mit dem Deal erhält das Unternehmen weitere 2.000 vollelektrische Leihwagen in Berlin und Hamburg. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Im Rahmen der Übernahme habe Miles den Unternehmen zufolge mehr als 10.000 vollelektrische Autos bei VW bestellt. Sie sollen ab 2023 ausgeliefert werden.

Miles wolle mit der Übernahme die Elektrifizierung der eigenen Flotte vorantreiben, teilte Miles-Chef Oliver Mackprang mit. VW wiederum will sich auf den Ausbau seiner Mobilitätsplattform konzentrieren, über die auch die Miles-Fahrzeuge weiter angeboten werden sollen. Dafür haben die Wolfsburger unlängst den Autovermieter Europcar übernommen. Die Plattform soll neben Autovermietung und -Leasing auch Carsharing und Auto-Abos im Angebot haben.

Das zur VW-Tochter Umi gehörende Unternehmen Weshare startete 2019 mit einem stationsungebundenen Leihwagen-Angebot in Berlin und weitete sein Angebot später auf Hamburg aus. Die vollelektrischen Autos können die Kunden per App öffnen und an jedem beliebigen Standort innerhalb des Betriebsgebiets abstellen.

Weshare-Betrieb nicht rentabel

VW war es seit dem Start von Weshare im Jahr 2019 nicht gelungen, die Tochter in die Gewinnzone zu führen. Die Kundschaft sei nur begrenzt bereit, einen Preisaufschlag für rein elektrisches Carsharing zu zahlen, sagte Christian Dahlheim, Chef der Sparte Financial Services, bei der die Aktivitäten des Konzerns im Bereich Mobility Solutions gebündelt sind.

Miles wiederum ist mit bislang 9.000 Fahrzeugen (größtenteils Verbrenner) ebenfalls ohne feste Stationen in acht Großstädten unterwegs, darunter Berlin, Hamburg, München, Brüssel und Gent. Neben Pkw können über die Plattform auch Transporter gemietet werden.

Mit dem Verkauf von Weshare folgen die Wolfsburger teilweise dem Beispiel von Mercedes-Benz und BMW, die ihre Carsharing-Tochter "Share Now" an die Opel-Mutter Stellantis verkauft haben.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Nachrichtenagentur Reuters
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