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Preisexplosion bei Neuwagen | Gibt's bald keine günstigen Autos mehr?


Beispiellose Preissprünge bei Neuwagen
Zack – ein Viertel teurer

Von Markus Abrahamczyk

Aktualisiert am 16.04.2023Lesedauer: 2 Min.
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Ssangyong Tivoli Grand: Das SUV hat eine bemerkenswerte Preisentwicklung hinter sich.Vergrößern des Bildes
Ssangyong Tivoli Grand: Das SUV hat eine bemerkenswerte Preisentwicklung hinter sich.

Gibt es bald keine bezahlbaren Autos mehr? Die Zahl der Angebote jedenfalls sinkt dramatisch. Und dieses Modell hat den größten Preissprung hingelegt.

Günstige Autos sterben aus: Die Anzahl der Neuwagen zum Startpreis unter 20.000 Euro nimmt immer mehr ab. Im Vergleich zum Frühjahr 2022 ist die Zahl der Baureihen um ein Drittel gesunken – von 45 auf nur noch 30. Zwei Modelle verschwanden vom Markt, die übrigen wurden teurer (siehe unten). Nur ein Auto für weniger als 20.000 Euro kam im vergangenen Jahr neu hinzu.

Kein VW mehr unter 20.000 Euro

Einige Hersteller bieten gar keine Modelle mehr unter 20.000 Euro an. Darunter VW – der "Volkswagen": Seit Deutschlands größter Autobauer seinen Polo um 1.000 Euro verteuerte, kostet nun selbst die günstigste Variante 20.830 Euro.

Andere Hersteller haben durch Preissteigerungen von teilweise mehr als 30 Prozent oder durch den Wegfall von schwach motorisierten Basismodellen keine Neuwagen mehr unter dieser Preisgrenze, die für viele Kunden eine große Rolle spielt. Davon sind unter anderem die folgenden Modelle betroffen:

  • Ford Fiesta
  • Hyundai Bayon
  • Hyundai i30
  • Kia Stonic
  • Nissan Juke
  • Opel Crossland
  • Peugeot 208
  • Skoda Scala
  • Toyota Yaris
  • VW Taigo

Und der Tivoli Grand, ein SUV des Herstellers Ssangyong (Ssangyong) verteuerte sich innerhalb eines Jahres von ehemals günstigen 17.990 Euro auf einen Einstiegspreis von nun 22.490 Euro – das sind 25 Prozent mehr.

Was hinter dieser Entwicklung steckt

Eine Ursache für diese Entwicklung ist die hohe Inflation, eine weitere der – inzwischen abklingende – Chipmangel. Die Hersteller verbauen ihre knappen Chips lieber in großen und teuren Modellreihen – mit denen sie viel mehr Geld verdienen. Kleinwagen wiederum lassen sie lieber mit großem Motor und teurer Ausstattung vom Band laufen.

So manche günstige und margenschwache Basisversion hingegen verschwindet ganz leise aus dem Modellprogramm.

Noch aber gibt es sie – einige der Baureihen, die trotz jüngster Preissteigerungen noch unter 20.000 Euro starten:

  • Citroën C3
  • Fiat 500
  • Hyundai i10
  • Hyundai i20
  • Kia Picanto
  • Kia Rio
  • Nissan Micra
  • Opel Corsa
  • Renault Clio
  • Renault Twingo
  • Seat Arona
  • Seat Ibiza
  • Skoda Fabia
  • Smart
  • Toyota Aygo X
  • Suzuki Ignis
  • Suzuki Swift

Dacia bietet mit Spring, Sandero, Duster, Jogger und Lodgy gleich fünf Modellreihen unter 20.000 Euro an. Allerdings erhöhte die Renault-Tochtermarke ihre Einstiegspreise um bis zu 40 Prozent.

Erstaunlich: Nur ein einziges Modell ist für weniger als 20.000 Euro neu auf den Markt gekommen. Der ZS des chinesischen Herstellers MG Roewe mit 106 PS starkem Benzinmotor ist derzeit zum Preis von 17.990 Euro zu haben.

Ein weiteres Modell ist günstiger geworden: Der Fiat 500 mit Mildhybrid-Dreizylinder kostet nun 500 Euro weniger als noch vor einem Jahr und ist damit knapp unter die 20.000-Euro-Grenze gerutscht – mit einem Preis von 19.990 Euro.

Verwendete Quellen
  • Zeitschrift "Auto Straßenverkehr" (Ausgabe 10/2023)
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