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E20: Erste Tankstelle verkauft neuen nachhaltigen Sprit in Deutschland


E20: Neuer Sprit startet in Deutschland

Von t-online, mab

Aktualisiert am 18.10.2023Lesedauer: 1 Min.
Mehr Bio, weniger Emissionen: E20 kann das Autofahren sauberer machen.Vergrößern des BildesMehr Bio, weniger Emissionen: E20 kann das Autofahren sauberer machen. (Quelle: IMAGO)
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E20 startet: Erstmals wird der neue Sprit an einer öffentlichen Tankstelle angeboten – zunächst aber mit Einschränkungen.

Es gibt eine neue Spritsorte in Deutschland: Der Mannheimer Ethanolhersteller Cropenergies verkauft den emissionsärmeren Kraftstoff Super E20 mit hohem Bioethanolanteil erstmals an einer öffentlichen Tankstelle. Die E20-Zapfsäule steht allerdings zunächst nur bestimmten Firmenflotten zur Verfügung und ist nicht für die Allgemeinheit zugänglich.

Was ist Super E20?

Die Kraftstoffsorte hat einen höheren Bioethanolanteil als herkömmlicher Sprit, nämlich bis zu 20 Prozent. Bioethanol wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und trägt im Vergleich zu herkömmlichem Benzin zur Verringerung der Treibhausgasemissionen bei. Super E20 kann also die Emissionen beim Autofahren reduzieren.

ADAC: Neuer Sprit würde Emissionen deutlich mindern

Der ADAC unterstützt die Einführung von Super E20 und betont, dass mit diesem Kraftstoff im Vergleich zu E5 und E10 die Treibhausgasemissionen beim Autofahren unkompliziert reduziert werden können. Bereits Super E10 hat ein Einsparpotenzial von bis zu drei Millionen Tonnen CO2 pro Jahr. ADAC-Technikvorstand Karsten Schulze betont, dass sich durch eine höhere Beimischung von Bioethanol von derzeit maximal 10 Prozent auf bis zu 20 Prozent die Emissionsminderung weiter steigern lässt.

Technische Freigabe der Autohersteller nötig

Um Super E20 für alle Autofahrer verfügbar zu machen, muss die Qualitätsnorm für Ottokraftstoffe geändert werden. Hier ist die Politik gefordert. Nach dieser Anpassung müssen auch die Automobilhersteller ihre Fahrzeuge für die Verwendung von Super E20 technisch freigeben.

Fehler der Vergangenheit vermeiden

Der ADAC erinnert an die Fehler bei der Einführung von Super E10 im Jahr 2011, als die Mineralölwirtschaft die Autofahrerinnen und Autofahrer nicht ausreichend über die Verträglichkeit des Kraftstoffs informiert und damit für Verunsicherung gesorgt hat. Trotz der möglichen Emissionsminderung durch Super E10 liegt der Marktanteil dieses Kraftstoffs bei nur 24 Prozent. Der ADAC betont die Notwendigkeit, diese Fehler zu vermeiden und die Akzeptanz umweltfreundlicher Kraftstoffe zu fördern.

Verwendete Quellen
  • Verkehrsclub ADAC: ADAC befürwortet umweltschonendes Super E20-Benzin
  • Nachrichtenagentur dpa
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