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Theresa May in Belfast: Die Grenze in Irland wird offen bleiben

Bei Besuch in Belfast  

May beteuert: Die Grenze in Irland wird offen bleiben

05.02.2019, 18:14 Uhr | dpa

 (Quelle: t-online.de)
Brexit: May kämpft für offene irische Grenze

Die britische Premierministerin Theresa May hat ihr Engagement für eine offene Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland bekräftigt. (Quelle: t-online.de)

Brexit: So kämpft Premierministerin May für eine offene irische Grenze. (Quelle: t-online.de)


Die Grenzfrage in Irland ist das große Problem im Brexit-Streit. Premierministerin May bekräftigte nun in Belfast, mit der EU neu verhandeln zu wollen – eine Grenze wolle sie aber nicht.  

Die britische Premierministerin Theresa May hat ihr Engagement für eine offene Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland bekräftigt. "Nordirland muss sich nicht auf die irische Regierung oder die Europäische Union verlassen, um eine Rückkehr zu den Grenzen der Vergangenheit zu verhindern", sagte May bei einer Rede in der nordirischen Hauptstadt Belfast. "Die britische Regierung wird das nicht zulassen. Ich werde das nicht zulassen", fügte May hinzu.

Änderungen an der Garantie für eine offene Grenze im Austrittsabkommen, dem sogenannten Backstop, seien aber trotzdem notwendig. Das Abkommen sei nur durchs Parlament zu bringen, wenn rechtlich verbindliche Änderungen daran vorgenommen würden, sagte die Premierministerin.

May hatte mit der EU ein umfassendes Austrittsabkommen ausgehandelt, das aber Mitte Januar im britischen Parlament keine Mehrheit fand. Hauptproblem ist der Widerstand der britischen Abgeordneten gegen den Backstop. Unter großem Zeitdruck vor dem Brexit-Datum 29. März will sie nun in Brüssel Änderungen durchsetzen, um in London doch noch die Ratifizierung des Vertrags zuwege zu bringen und einen chaotischen Bruch zu verhindern. 


Am Mittwoch will sich May mit Vertretern verschiedener Parteien in Nordirland treffen, bevor sie am Donnerstag in Brüssel mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker spricht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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